Viele Chancen vergeben - Die SG Lindenberg/Lindau 1b siegt in Senden nach Penalty-Schießen mit 2:1

Es war das befürchtet schwierige Spiel: Die SG Lindenberg/Lindau 1 b hat in der Eishockey-Bezirksliga mit 2:1 nach Penalty-Schießen in Senden gewonnen.

Der Gegner war wegen einiger Verstärkungen im Vergleich zu den Vorjahren nicht wiederzuerkennen. Das extrem defensiv eingestellte Team lauerte allerdings nur auf Konter oder Powerplaygelegenheiten. So entwickelte sich im ersten Drittel ein Spiel auf ein Tor. Mario Kustor (14.) sorgte auf Pass von Patrick Prell für die verdiente Führung. Weitere große Chancen ließen die Gäste ungenutzt ließen. Zudem hatte der Sendener Torwart einen Sahnetag erwischt. Dazu kam auch noch Pech: Ein Tor der SG wurde nicht gegeben, die Scheibe sprang nach einem Gewaltschuss von der blauen Linie vom inneren Torgestänge wieder aus dem Tor.

Im ersten Drittel blieben die Gäste noch ohne nennenswerte Torchance. Das änderte sich im zweiten Abschnitt. Da kam Senden besser ins Spiel und hatte einige Kontergelegenheiten. Die SG verlor etwas die Linie und leistete sich Fehler. Einer dieser Fehler – eine unnötige Strafzeit – führte zum 1:1 in Unterzahl kurz vor Drittelende. Kein Wunder: Das Sendener Powerplay war sehr stark. Im dritten Drittel ergab sich wieder ein Spiel auf ein Tor, bis sich die SG durch Strafzeiten in Bedrängnis brachte. Nach einer Fünf-Minuten- plus Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Manuel Merk wegen Bandenchecks hätte die SG bei 3:5-Unterzahl durchaus auch in Rückstand geraten können.

Im Penaltyschießen behielt das Team aus dem Westallgäu dann durch zwei starke Tore von Michael Wellenberger und Daniel Pfeiffer bei zwei Fehlschüssen von Senden die Oberhand. Der dritte Penalty war nicht mehr nötig.

 

Quellen:

Bericht: Peter Mittermeier

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

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