Mit einem satten Schuss unter die Latte

Mit einem satten Schuss unter die Latte hat Manuel Merk der SG Lindenberg/Lindau 1b einen knappen und hart erkämpften Auswärtssieg beschert. Der Stürmer erzielte zehn Minuten vor Schluss das 4:3 (2:1, 1:1, 1:1) gegen den EV Königsbrunn. „Es hat sich wieder bewahrheitet, dass die Liga sehr eng zusammengerückt ist. Wir müssen in jedem Spiel über 60 Minuten voll konzentriert und diszipliniert zu Werke gehen. Kleinigkeiten wie unnötige Fouls oder fehlende Konsequenz in einfachen Aktionen können Spiele entscheiden“, sagt Trainer Matthias Schwarzbart. Seine Mannschaft ist auf den dritten Platz geklettert.

 

Die SGLL hatte einige Ausfälle (unter anderem Zdenek Cech, Mario Kustor und Mike Sabautzki) und trat nur mit zwölf Feldspielern an, darunter die Youngster Dominic Dahlhaus und Linus Unterkircher (beide Jahrgang 1997).

 

Im ersten Drittel waren die Gäste klar überlegen. Sie kontrollierten das Spiel, waren diszipliniert (keine Strafen) und hatten einige Torchancen. Dominic Mahren (1:0) und Markus Schweinberger (2:1) trafen. Königsbrunn war nur bei Kontern gefährlich. „Wir hätten eine höhere Führung herausspielen müssen“, meinte Schwarzbart.

 

Im zweiten Abschnitt machte sich die SGLL das Leben dann durch unnötige Fehler und Strafzeiten selbst schwer. Sie war fast permanent in Unterzahl. In einer Drei-gegen-Fünf-Situation fiel auch das 2:3, nachdem Elia Feistle zuvor per Alleingang auf 3:1 erhöht hatte.

 

Dieser Abschnitt kostete viel Kraft. Der dünne Kader machte sich extrem bemerkbar. „Wir haben es nicht mehr geschafft, das Spiel zu kontrollieren“, sagte der Trainer. Die Folge war der Ausgleich. Nach dem 4:3 durch Merk (ein Konter in Unterzahl) nahm Königsbrunn noch seinen Keeper vom Eis, doch Torwart Dominik Hattler hielt den etwas glücklichen Sieg fest für die SGLL, die am Freitag in Lechbruck antritt (19.30 Uhr).

 

Quellen:
Bericht: Benjamin Schwärzler / Der Westallgäuer

 

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