Am Ende waren es doch 2 verlorene Punkte

Die Vorzeichen waren denkbar schlecht. Schon seit Wochen war bekannt, dass die SG Lindenberg/ Lindau 1b nur mit einer Minimalbesetzung zum wichtigen Auswärtsspiel in Lechbruck wird antreten können. Doch trotz aller Bemühungen von beiden Vereinen - der Einsatz der ERC Verantwortlichen ist lobend hervorzuheben - konnte kein geeigneter Ersatztermin gefunden werden. So musste Trainer Matthias Schwarzbart mit nur 11 Feldspielern an den Lech reisen. Neben den Langzeitverletzten Pfeiffer und Sabautzki viel auch noch die Hälfte der Verteidiger aus. Dazu fehlte erneut mit Zdenek Cech ein Spieler von zentraler Bedeutung für das Angriffsspiel der SGLL. Gegner Lechbruck konnte, wohl auch ob der Bedeutung des Spiels für die eigenen Ambitionen, eine mit 19 Spielern voll besetzte Bank aufbieten.

Trotz aller Widrigkeiten war es ein Spiel auf Augenhöhe. Es entwickelte sich eine kampfbetonte Begegnung mit nahezu ausgeglichen verteilten Strafzeiten und nur zwei Toren in der regulären Spielzeit, beide wurden im Mitteldrittel erzielt. Torschütze für die SG war auf Zuspiel von Marks Olesko und Michael Wellenberger, Dominik Mahren.

Die Entscheidung musste also im Penalty shoot-out fallen und hier hatte der ERC Lechbruck nach insgesamt 10 Versuchen beider Teams das glücklichere Ende für sich. Einen davon konnte Michael Wellenberger erfolgreich für die SG Lindenberg / Lindau 1b abschließen. Markus Köpf verwandelte zwei Mal, zusätzlich erzielte er auch noch das 1:0 für seine Farben und war somit wesentlich am Erfolg des Heimteams beteiligt.

Mann des Abends auf Seiten der Flößer war aber ein anderer Spieler, Torhüter Patrick Dietl hatte einen absoluten Sahnetag erwischt. Er brachte die Spieler von Trainer Schwarzbart mit zahlreichen Glanzparaden zur Verzweiflung. Unter anderem brachten zwei Penaltys und zwei 5 gegen 3 Überzahlsituationen keinen Torerfolg. Zwei Mal kratzte er Torschüsse mit großartigen Reflexen von der Linie, als er eigentlich schon geschlagen schien. Hut ab vor dieser Leistung.

Was bleibt ist 1 wichtiger Punkt und die Erkenntnis, dass die Mannschaft auch in Minimalbesetzung bei einem Meisterschaftskandidaten mithalten konnte, bzw. sogar eigentlich die klareren Torchancen zu verzeichnen hatte. Das Team um Kapitän Prell scheint als gerüstet, wenn es nun in drei Heimspielen in der Weihnachtszeit darum geht die eigenen Ambitionen auf die Playoffs deutlich zu machen. Die erste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am kommenden Freitag, wenn um 19:30 die brandgefährlichen Eisbären aus Oberstdorf in die Lindauer ESA kommen.

 

Quellen:
Bericht: Oliver Baldauf

 

 

 

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