SG Lindenberg/Lindau 1b gewinnt 6:2 in Oberstdorf

So langsam aber sicher kann die SG Lindenberg/Lindau 1b für die Play-offs planen. Der Tabellenführer der Bezirksliga hat seine nächste Pflichtaufgabe erledigt und mit 6:2 (2:0, 3:2, 1:0) bei der SG Oberstdorf/Sonthofen 1b gewonnen. Drei Spieltage vor Ende der Hauptrunde hat die SGLL nun acht Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten Lechbruck. Das sollte reichen, zumal noch zwei Heimspiele ausstehen – das nächste am kommenden Sonntag gegen Woodstock Augsburg (18 Uhr).

Aufgrund kurzfristiger Ausfälle konnte der Spitzenreiter bei den Eisbären wieder nur mit zwei Reihen antreten. Die taktische Ausrichtung war dementsprechend kräfteschonend und defensiv. „Der Plan ging gut auf. Bis Mitte des zweiten Drittels konnten wir eine komfortable 4:0-Führung herausspielen“, sagt Trainer Matthias Schwarzbart, der im Gegensatz zur Vorwoche diesmal nicht selbst in die Schlittschuhe schlüpfte. Michael Wellenberger erzielte die beiden Tore im ersten Drittel (10./15.) und legte im zweiten Durchgang auch das 3:0 nach (28.). Das vierte Tor erzielte Markus Schweinberger (29.).

Ganz so eindeutig, wie es das Zwischenergebnis vermuten lässt, war das Spiel aber nicht. Der Gegner hatte schon auch die eine oder andere Chance. Torhüter Dominik Hattler zeigte aber wieder eine starke Leistung. Dennoch konnte er nicht verhindern, dass die Eisbären durch einen schönen Alleingang auf 1:4 verkürzten (32.). „Das hat Oberstdorf wachgerüttelt. Bei uns haben die Kräfte sichtlich nachgelassen“, sagt der Trainer. Kurz darauf fiel sogar das 2:4 (36.). Wenige Sekunden vor der Drittelsirene aber zog dann Kapitän Patrick Prell von der Mittellinie ab. Der Torwart konnte den Schuss nicht festhalten, Wellenberger war zur Stelle und staubte ab (40.). Für den 28-Jährigen war es schon Saisontor Nummer 24. Das entspricht fast 30 Prozent der Gesamtausbeute des Teams, ein überragender Wert.

Gleich mit dem ersten Angriff im dritten Drittel stellte Manuel Merk auf Pass von Wellenberger auf 6:2 (41.). Das zog dem Tabellensechsten sichtlich den Zahn. Die SGLL spielte die letzten 20 Minuten dann souverän herunter und hatte sogar noch einigen Chancen, um den fünften Sieg in Serie noch höher ausfallen zu lassen.

Quellen:
Bericht: Benjamin Schwärzler / Der Westallgäuer

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