Das Viertelfinale kann kommen

21 Tore in zwei Spielen. Die SG Lindenberg/Lindau 1b feiert auf eigenem Eis hohe Siege gegen Augsburg und Türkheim. Am Freitag beginnen die Play-offs mit einem Heimspiel

 

Lindenberg Die SG Lindenberg/Lindau 1b ist für die Play-offs gewappnet. In den beiden letzten Heimspielen feierte der Bezirksligist klare Siege: Einem 13:3-Erfolg (3:1; 1:2; 9:0) gegen Woodstock Augsburg folgte ein 8:1 (1:0, 2:1, 5:0) gegen den ESV Türkheim. „Die Play-offs können kommen. Hinten haben wir wenig bis nichts zugelassen. Vorne haben alle Reihen getroffen“, sagt Abteilungsleiter Oliver Baldauf.

 

Gegen Augsburg konnte das Team am Freitagabend früh Kräfte sparen. Nach fünf Minuten führte die SG mit 3:0. Dann war allerdings die Luft heraus. Augsburg konnte sogar bis zum Ende des zweiten Drittels auf 3:4 verkürzen. Der gute Nico Weidhofer im Tor der SGLL stand ein ums andere Mal im Mittelpunkt. In der zweiten Drittelpause rüttelte Trainer Matthias Schwarzbart seine Mannschaft wach. Mit Erfolg: Innerhalb weniger Minuten erzielte sie neun Treffer zum Endstand von 13:3.

 

Hinterher sprach der Coach mit Blick auf die schnelle Führung von einem „denkbar ungünstigen“ Beginn. „Das klingt zwar absurd, aber wir haben ohne Anstrengung drei Tore erzielt, da hat dann jeder gedacht, es geht so weiter. Das ging es natürlich nicht“, sagte Schwarzbart.

 

Die Tore erzielten Dominik Mahren (4), Marks Olesko (4), Michael Wellenberger (2), Linus Unterkircher, Patrick Prell und Manuel Merk.

 

Deutlich fiel auch der Sieg am Sonntagabend gegen Türkheim aus. Allerdings war der ein hartes Stück Arbeit. Im sehr ausgeglichenen ersten Drittel musste sich die SG eine 1:0-Pausenführung erarbeiten. Zwei gute Torleute und gute Verteidigungsreihen prägten das Geschehen. Im zweiten Drittel gab es fast dasselbe Bild. Manuel Merk gelang ein schönes Tor in Überzahl. Enorm wichtig war das 3:1 durch Olesko vier Sekunden vor Drittelende. Türkheim hatte zuvor in doppelter Überzahl getroffen. Es sollte das einzige Tor der Gäste bleiben.

 

Im letzten Drittel war nach knapp fünf Minuten erneut Merk zur Stelle und traf in Unterzahl zum 4:1. Die weiteren Treffer fielen in regelmäßigen Abständen. Bemerkenswert das Tor von Unterkircher zum 6:1. Er wurde gefoult, stand sofort wieder und verwandelte mit einem trockenen Schuss.

 

Eine sehr gute Leistung zeigte Nachwuchsspieler Deniz Yildirim in seinen ersten beiden Spielen. Er wurde als Verteidiger eingesetzt, obwohl er eigentlich Center spielt.

 

Leicht getrübt wurde der Erfolg durch eine Verletzung von Mahren: Er wurde von einem Schläger im Gesicht getroffen und musste zum Nähen ins Krankenhaus. Bis zu seinem Ausfall war die zweite Reihe in Torlaune. Die Treffer erzielten Merk (3), Eric Lofner, Zdenek Cech, Olesko, Wellenberger und Unterkircher.

 

Im Viertelfinale („Best of Three“) trifft die SGLL auf den EV Mittenwald. Das erste Spiel ist am Freitagabend daheim (20 Uhr), das zweite Spiel auswärts am Sonntag (18.30 Uhr).

 

 

Quellen:
Bericht: Peter Mittermeier / Der Westallgäuer

 

 

 

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