Den Titel fest im Blick

Die SG Lindenberg/Lindau 1b hat ein klares Ziel für die Play-offs der Bezirksliga. Die heiße Phase der Saison beginnt morgen mit einem Heimspiel gegen einen alten Bekannten

 

Das viermonatige Vorgeplänkel ist vorbei. Ab sofort geht es um alles oder nichts. Für die SG Lindenberg/Lindau 1b beginnen jetzt die Play-offs. Dank des ersten Platzes in der Bezirksliga Gruppe 4 hat sich die Spielgemeinschaft für das Viertelfinale das wichtige Heimrecht gesichert. Sie erwartet am morgigen Freitag ab 20 Uhr den EV Mittenwald im Kunsteisstadion am Waldsee. Das Spiel soll der Auftakt zu einer erfolgreichen K.-o.-Runde werden. Die Mannschaft geht nach 13 Siegen aus 14 Spielen selbstbewusst und mit ordentlich Rückenwind an die Herausforderungen des nächsten Monats heran. „Den Titel wollen wir schon holen – und das trauen wir uns auch zu“, sagt TVL-Abteilungsleiter Oliver Baldauf.

 

Für die Play-offs haben sich die beiden Erstplatzierten der vier bayerischen Bezirksligen (insgesamt 35 Teams) qualifiziert. Sie ermitteln über das Viertel- und Halbfinale die beiden Endspielteilnehmer und dort den bayerischen Bezirksliga-Meister. Der steht spätestens am 23. März fest. Pro Wochenende sind bis dahin im Idealfall jeweils zwei Spiele angesetzt. In jeder Runde gilt der Modus „Best of Three“: Wer zuerst zwei Spiele gewinnt, ist weiter.

 

Die SG Lindenberg/Lindau 1b gilt ohne Umschweife als einer der Mitfavoriten auf den Titel. Vergleicht man die acht Play-off-Teilnehmer in Sachen Tore, Gegentore, Punkte und Siege, so liegt die Mannschaft von Trainer Matthias Schwarzbart stets auf Platz 1 oder 2. Die Abwehr um Torhüter Dominik Hattler hat in 14 Spielen nur 31 Gegentore zugelassen. Der Angriff kommt auf 106 Tore, die sich auf 17 Spieler verteilen. Die SGLL ist vor allem in Lindenberg eine Macht: Die letzten 29 Heimspiele am Waldsee wurden allesamt gewonnen – meist deutlich.

 

In den Play-offs war die Mannschaft zuletzt immer bis zum Schluss dabei. 2017 kam sie ins Finale, 2018 ins Spiel um Platz 3. Beide Spiele wurden dann aber jeweils verloren. „Vom Gefühl ist es wie vor zwei Jahren. Der Kader ist mit dem von damals vergleichbar, vielleicht sogar einen Tick stärker. Alle ziehen voll mit“, hebt Baldauf hervor.

 

Der Spielplan weckt ebenfalls Erinnerungen an den größten Erfolg der Vereinsgeschichte: Mittenwald war auch 2017 der Viertelfinalgegner – und wurde in zwei engen Spielen auf hohem Niveau mit 4:2 und 4:3 besiegt. Im Heimspiel morgen will die SGLL den ersten Schritt in Richtung Halbfinale machen. Und den zweiten dann gleich am Sonntag im Auswärtsspiel, das um 18.30 Uhr beginnt und zu dem ein Fanbus organisiert wird.

 

 

Quellen:
Bericht: Benjamin Schwärzler / Der Westallgäuer
Überarbeitet: Pressedienst SGLL

 

 

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