Torreiche Partie mit halbem Happy End

Die SG Lindenberg/Lindau 1b kann zwar zuhause erneut nicht voll punkten, besiegt den ESC Kempten 1b aber im Penaltyschießen. Nach 60 Minuten steht es 6:6

 

Zwölf Tore innerhalb von 30 Minuten, etliche Abschlüsse und dazu noch fünf Penaltys: Die gut 200 Zuschauer bekamen einiges geboten. In einer spannenden und unterhaltsamen Begegnung besiegte die SG Lindenberg/Lindau 1b den ESC Kempten 1b mit 7:6 (1:0, 3:3, 2:3) nach Penaltyschießen. Obwohl der Bezirksliga-Dritte somit auch gegen den Vorletzten einen Punkt abgeben musste, sprach TVL-Abteilungsleiter Oliver Baldauf von einem gerechten Ergebnis. „Kempten hat gezeigt, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Für uns gilt es jetzt, noch mal durchzustarten und möglichst viele Punkte zu sammeln. Dann wird es sich zeigen, ob es noch für die Play-offs reicht.“

 

Die SGLL, bei der Backupgoalie Nico Weidhofer von Beginn an zum Einsatz kam und seine Sache sehr ordentlich machte, setzte den Gegner von Beginn an durch hohe Laufbereitschaft unter Druck und führte nach dem ersten Drittel verdientermaßen durch ein Tor von Matthias Speiser. Eine höhere Führung verhinderte dabei mehrfach der gut aufgelegte Schlussmann der Landesliga-Reserve, die sich als der erwartet schwere Brocken erwies.

 

Im zweiten Drittel nahm die Partie dann endgültig Fahrt auf. Manuel Merk eroberte in Unterzahl die Scheibe hinter dem gegnerischen Tor und erhöhte auf 2:0 (22.). Es folgten das überraschende 1:2 – und nach dem dritten Lindenberger Tor durch Daniel Pfeiffer (28.) verkürzten die Gäste nur 20 Sekunden später erneut. Drei Minuten später glich der vor dieser Saison neu gemeldete Vorletzte sogar aus. Mit einem sehenswerten Schuss brachte Marks Olesko die SGLL nur wenige Sekunden vor der Drittelsirene erneut in Führung.

 

Als dann Michael Wellenberger exakt zwei Sekunden nach Wiederbeginn das 5:3 erzielte, schien der Widerstand der Gäste gebrochen. Doch die Sharks bissen kraftvoll zurück. Innerhalb von fünf Minuten glichen sie zum 5:5 aus. Als dann die erste Reihe in Person von Michael Wellenberger Mitte des dritten Drittels erneut traf, war der Jubel groß. Doch der Schlussakkord zum 6:6 gehörte Kempten.

 

Somit musste das Penaltyschießen entscheiden. Nachdem Michael Wellenberger den ersten Versuch noch vergeben hatte, trafen Manuel Merk und Daniel Pfeiffer für die SGLL. Hingegen musste der fürs Penaltyschießen aufs Eis gekommene Stammkeeper Dominik Hattler keinen Treffer zulassen. Somit gingen zwei Zähler an die Hausherren und einer an die Gäste.

 

Nach zuvor zwei Niederlagen in Serie ist das zumindest ein Teilerfolg. Die Mannschaft der Trainer Fabian Lämmle und Zdenek Cech ist immer noch dabei im Kampf um die beiden Play-off-Plätze, nimmt allerdings die Verfolgerrolle ein und muss auf Patzer von Lechbruck und Türkheim hoffen. Nun folgen drei Auswärtsspiele in Serie gegen Oberstdorf (10. Januar.), Memmingen (17. Januar) und Augsburg (25. Januar). Das nächste Heimspiel steigt am 26. Januar – ebenfalls gegen Augsburg.

 

 

Quellen:

Bericht: B. Schwärzler WA / Pressedienst SGLL

 

 

 

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