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Wegen Pyros bleibt ein Nachgeschmack

Zweiter in der Hauptrunde, Vierter in der Bayerischen Bezirksliga-Meisterschaft – so lautet die sportliche Schlussbilanz für die SG Lindenberg/Lindau 1b nach 24 Saisonspielen. Oder mit einer Schulnote ausgedrückt: „Letztes Jahr war eine Eins mit Stern, heuer ist es eine Zwei“, sagt Abteilungsleiter Oliver Baldauf vom TV Lindenberg. Nach dem Ausscheiden aus den Play-offs blickt er mit einem Auge schon auf die nächste Saison. Obwohl noch nichts spruchreif ist, deutet sich ein kleiner Umbruch an: einige ältere Spieler wollen aufhören, junge sollen dafür nachrücken.

 

Das verlorene Spiel um Platz 3 am Wochenende gegen den EHC Waldkirchen hat Baldauf dabei schon verdaut. „Es hatte sportlich nicht die wahnsinnige Bedeutung für uns, unsere Situation hatte sich nicht wesentlich von der im Vorjahr unterschieden “, räumt er ein. Nach den zuletzt intensiven Play-off-Wochen kam die Mannschaft auf dem Zahnfleisch daher, Stammspieler wie Marks Olesko, Dominik Mahren oder Manuel Merk fehlten oder waren angeschlagen – und die Reisestrapazen (480 km an die tschechische Grenze) taten ihr übriges.

 

Doch da es für Waldkirchen um das Ticket für den Landesliga-Aufstieg ging, waren die Spiele notwendig. Das Sportliche ist schnell erzählt: Das Auswärtsspiel am Freitag ging nach verhaltenem Start mit 1:5 (1:1, 0:4, 0:0) verloren. Das einzige Tor erzielte Michael Wellenberger mit einer feinen Einzelleistung. Das Heimspiel am Samstag in der Eissportarena Lindau endete 4:9 (2:4, 1:2, 1:3). Ein großes Aufbäumen blieb aus. Dreifacher Torschütze war Michael Wellenberger, der seine Ausbeute auf 39 Saisontore schraubte. Zudem traf Youngster Marvin Wucher.

 

Das Verhalten der Gästefans am Samstag hingegen liegt Baldauf immer noch im Magen. Unter den 30 mitgereisten Fans aus Waldkirchen waren einige Chaoten, die vor Spielbeginn Bengalos zündeten. Innerhalb von Sekunden war die Halle in beißenden Qualm gehüllt. „Das Zeug ist giftig“, betont Baldauf. Pyros sind deshalb in geschlossenen Stadien verboten. Die Fangruppe sei „stark alkoholisiert und extrem aggressiv“ gewesen. Es gab Handgreiflichkeiten und Beleidigungen. Die Polizei rückte mit zwei Bussen und drei Einsatzwagen an. Zwölf Gästeanhänger erhielten Stadionverbote.

 

Was Baldauf schockiert: Unter den Fans stand auch der Vereinsvorsitzende des ESV Waldkirchen. Der sei danebengestanden, hatte nichts verhindert – und hinterher sogar noch versucht, die Ausschreitungen herunterzuspielen.

 

„Da machen wir einen Familientag ohne Eintritt und Einlasskontrollen – und diese Krawallbrüder nutzen das unverschämt aus. Auf so etwas bist du ja völlig unvorbereitet in der untersten Spielklasse“, sagt Baldauf. Der Vorfall hinterlässt jedenfalls einen schlechten Nachgeschmack. Im Lager der SG Lindenberg / Lindau 1b hätte man sich einen versöhnlicheren Saisonabschluss gewünscht. Den insgesamt gesehen war es eine tolle und sportlich erfolgreiche Saison, schließlich hat man es das zweite Jahr in Folge unter die besten 4 bayrischen Bezirksligateams geschafft.

 

Quellen:

Bericht: Benjamin Schwärzler /Oliver Baldauf

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

 

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Eine Frage der Ehre

Nach dem unglücklichen Ausscheiden in der Halbfinalserie gegen den ESC Geretsried 1b, ist die Saison für die SG Lindenberg/Lindau 1b noch nicht beendet. Platz 3 in der Rangliste der Bayrischen Bezirksligisten wird seit der heurigen Saison im Modus „best of three“ ermittelt. Dabei geht es für die SGLL gegen den ESV Waldkirchen.
Die ersten beiden Spiele finden an diesem Wochenende statt, wechselweise müssen beide Teams dazu quer durchs südliche Bayern fahren.


Den Anfang macht am Freitag das Team von Trainer Matthias Schwarzbart. Bereits am frühen Nachmittag geht es los ins rund 380 Km entfernte Waldkirchen. Die niederbayerische Stadt mit rund 10.000 Einwohnern liegt direkt an der tschechischen Grenze. Die Fahrtzeit in den bayrischen Wald wird wohl etwas über 4 Stunden betragen, da das Spiel um 19.30 angepfiffen wird, muss die Abfahrt etwa um 14.00 erfolgen. Diese frühe Zeit an einem gewöhnlichen Arbeitstag macht die Aufgabe von Trainer Schwarzbart eine schlagkräftige Mannschaft zusammen zu stellen nicht leichter. Denn neben einigen angeschlagenen Spielern, die sich schon direkt nach der Halbfinalniederlage abgemeldet hatten kommen jetzt noch einige Berufstätige dazu. Dennoch ist Matthias Schwarzbart zuversichtlich, mit einer schlagkräftigen Truppe nach Waldkirchen auf brechen zu können.
Der ESV Waldkirchen ist ein starker Gegner, die Mannschaft von Spielertrainer Thomas Kremhelmer ist sehr routiniert. Im Kader stehen einige Spieler mit höherklassiger Erfahrung, darunter mit David Vokaty einer, der über Jahre in der Bayernliga bewiesen hat, dass er weiß wo das Tor steht. Kapitän Patrick Prell und seine Teamkollegen dürfen sich also auf einen Saisonabschluss mit technisch gutem Eishockey freuen.


Spiel 2 der Serie findet am Samstag den 17.03.18 in der ESA Lindau statt, Spielbeginn ist um 17.15. Für das letzte Heimspiel der Saison haben die Verantwortlichen des TVL entschieden, dass kein Eintritt verlangt werden soll. Zum einen ist das als Dankeschön an die treuen Fans gedacht, die das Team über die gesamte Saison kräftig unterstützt haben. Zum anderen bietet die frühe Anspielzeit die Gelegenheit mit der ganzen Familie ein Eishockeyspiel auf höchstem Bezirksliganiveau zu besuchen. Unabhängig vom Ausgang der Begegnung wird es für die SG Lindenberg/Lindau 1b definitiv das letzte Heimspiel der Saison 17/18 sein. Alle Fans und Eishockeybegeisterte sind daher herzlich eingeladen die Saison mit dem Aufeinandertreffen zweier Topteams der Bezirksliga ausklingen zu lassen.

 

Quellen:

Bericht: Benjamin Schwärzler /Oliver Baldauf

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

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Zwei Drittel verpatzt: Aus der Traum vom Finale

Die SG Lindenberg/Lindau 1b verliert die Halbfinalserie der Bezirksliga-Play-offs gegen den ESC Geretsried 1b

Als die Schlusssirene am Sonntagabend ertönte, schleuderte Daniel Pfeiffer wütend seinen Stock über das Eis. Die Enttäuschung war groß bei der SG Lindenberg/Lindau 1b. Der Bezirksligist hatte soeben das entscheidende Play-off-Halbfinale gegen den ERC Geretsried 1b mit 3:4 (1:3, 2:1, 0:0) verloren. Anstatt erneut ins Finale einzuziehen, bleibt diesmal nur die Serie um den dritten Platz. „Das ist schade, die Jungs hätten es verdient gehabt. Aber Geretsried ist eine gute Truppe, schnell, spielerisch gut. Es ist keine Schande, gegen so einen Gegner zu verlieren. Man kann halt nicht jedes Jahr im Finale stehen“, sagte TVL-Abteilungsleiter Oliver Baldauf. Nichtsdestotrotz sei es „eine sehr gute Saison“ der Spielgemeinschaft. „Wir hatten halt nicht den Flow vom letzten Jahr.“

 

Der Flow fehlte im Entscheidungsspiel vor allem im ersten Drittel. Vor 250 Zuschauern in der Eissportarena Lindau unterliefen der SGLL zu viele leichte Scheibenverluste, das gewohnt starke Konterspiel kam gegen die gut organisierte Defensive der Oberbayern nicht zur Entfaltung – und so stand es nach acht Minuten schon 0:3. „Die Mannschaft war nervös und ungeduldig, wollte vielleicht zu viel auf einmal und ist ins offene Messer gelaufen“, analysierte EVL-Vorsitzender Bernd Wucher hinterher. Zudem habe man deutlich gemerkt, dass Geretsried mit drei Pendelspielern aus dem Bayernliga-Kader aufgelaufen ist. Die Niederlage sei aber „kein Beinbruch“, unterstrich Wucher, dessen Sohn Marvin im Trikot der SGLL auf dem Eis stand.

 

Immerhin: Nach dem frühen Schock kamen die Hausherren in die Partie zurück. Marks Olesko verkürzte auf 1:3 (15.) – und auch als im zweiten Drittel zunächst das 1:4 fiel (29.), hatten Michael Wellenberger (30.) und Dominic Mahren (37.) mit ihren Anschlusstreffern schnell die richtige Antwort parat.

 

Im letzten Drittel hielt der bärenstarke Keeper Dominik Hattler zunächst einen Penalty nach Notbremse von Mario Kustor (47.). Danach warf die SGLL alles nach vorne, doch selbst eine eineinhalbminütige Fünf-gegen-Drei-Situation blieb ungenutzt. „Wir hatten heute genug Möglichkeiten, aber das, was in den Play-offs bisher überragend funktioniert hat, hat nicht geklappt: Wir haben kein Überzahltor erzielt. Gratulation an Geretsried, sie stehen nicht unverdient im Finale – aber zumindest heute hat die bessere Mannschaft verloren“, sagte Trainer Matthias Schwarzbart. Er setzte in der Schlussphase alles auf eine Karte, nahm zwei Minuten vor Schluss seinen Keeper vom Eis, ließ mit fünf Stürmern angreifen – doch das 4:4, das ein Penaltyschießen bedeutet hätte, wollte einfach nicht fallen. Im Gegenteil: Geretsried traf einmal noch den Pfosten des verwaisten Lindenberger Tores.

 

Doch verloren wurde die Serie eigentlich bereits am Samstag in Geretsried. Bis Ende des 2. Drittels war man in Führung gelegen und hatte die Partie eigentlich gut im Griff. Im Schlussabschnitt ging dann irgendwie der Faden verloren, plötzlich war keine Ordnung mehr im Spiel der SGLL erkennbar und Geretsried machte ohne selbst viel investieren zu müssen aus einem 3:4 ein 4:7. Vier Tore in einem Spielabschnitt haben wir lange nicht bekommen. Leider in dieser entscheidenden Phase eine der schlechtesten Leistungen der ganzen Saison. Das sonst so stabile Kollektiv hat für einmal nicht funktioniert und so nahmen die Dinge Iren Lauf.

 

Die Enttäuschung stand den Spielern und dem Trainer deutlich ins Gesicht geschrieben. Denn da heuer keine Übermannschaft wie Klostersee oder Füssen dabei ist, wäre die Chance auf den Meistertitel so groß wie selten gewesen. So bleibt nur das kleine Finale. „Wir nehmen auch diese Spiele ernst“, sagte Schwarzbart, kündigte aber gleichzeitig an, einigen Akteuren Eiszeit gewähren zu wollen, die sich zuletzt in der entscheidenden Phase der Saison hatten hinten anstellen müssen.

 

Quellen:

Bericht: Benjamin Schwärzler /Oliver Baldauf

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

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Noch ein Sieg bis zum Finale

Nach dem Sieg in Spiel 1 der Halbfinalserie gegen den ESC Geretsried 1b trennt die SG Lindenberg / Lindau 1b nur noch ein Sieg vom neuerlichen Einzug in das Finale um die Bayrische Bezirksligameisterschaft. Damit könnte der bisher größte sportliche Erfolg der SGLL aus dem Vorjahr wiederholt werden. Doch bis es soweit ist, steht der Mannschaft von Trainer Matthias Schwarzbart am Samstag noch ein schweres Auswärtsspiel in Geretsried und im Falle einer Niederlage noch ein weiteres Heimspiel bevor.

 

Mit den bisher in den Play-offs gezeigten Leistungen im Rücken fährt das Team mit breiter Brust zu Spiel 2 nach Geretsried. Um 18.30 erfolgt das erste Bully im Heinz Schneider Eisstadion. Doch welch schwerer Gegner die Young Rats sind wurde beim 4:1 Sieg in Spiel 1 deutlich. Mit 3 etwa gleich starken Reihen besetzt, sorgten die Spieler von Trainer Christian Ott für viel Betrieb vor dem Tor von Dominik Hattler. Da Geretsried unbedingt ein entscheidendes 3. Spiel erzwingen möchte, wird mit einem topmotivierten Gegner zu rechnen sein. Zudem ist davon auszugehen, dass am Samstag noch weitere Spieler aus dem Bayernligakader der Geretsrieder dazu stoßen werden.

 

Trotz der Qualität des Gegners ist man im Lager der SG Lindenberg / Lindau 1b zuversichtlich die nächste Runde bereits am Samstag erreichen zu können. Hierfür wird es aber notwendig sein, eine ähnlich konzentrierte Leistung wie beim Heimsieg am vergangenen Samstag abzurufen. Alle Mannschaftsteile hatten dabei eine hervorragende Leistung abgeliefert. Wo die Schwächen der Geretsrieder Bayernligareserve liegen, wurde trotz aller Qualität im Kader der Young Rats in Spiel 1 sichtbar. Sollte es dem Team von Trainer Schwarzbart gelingen diese ähnlich effizient wie beim ersten Aufeinandertreffen auszunützen, wird ein Sieg möglich sein.

 

Wenn nicht, kommt es am Sonntag zum Showdown im Westallgäu. Dieses Spiel, würde am Sonntag um 18.30 Uhr im Eisstadion in Lindenberg angepfiffen werden. Ob dies der Fall sein wird und alle weiteren wichtigen Informationen zu diesem Spiel, werden kurzfristig auf der Facebook-Seite und Homepage der SG Lindenberg / Lindau 1b zu erfahren sein.

 

Doch zunächst steht das Spiel am Samstag vor der Tür, hierzu wird ein Fanbus eingesetzt werden. Abfahrt ist um 14.30 am Lindenberger Eisstadion und um 15.00 an der Lindauer ESA. Für alle die nicht live dabei sein können wird wieder ein tickaroo Liveticker eingerichtet.

 

Quellen:

Bericht: Oliver Baldauf

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

 

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In der Erfolgsspur - SG Lindenberg/Lindau 1b gewinnt erstes Halbfinalspiel mit 4:1 gegen Geretsried

Die Erfolgsstory der SG Lindenberg/Lindau 1b geht weiter. Das erste Halbfinal-Play-off-Spiel im Modus „Best of Three“ in der Lindauer Eissportarena entschieden die Westallgäuer mit 4:1 (2:0, 1:1, 1:0) für sich. Gegner war der ESC Geretsried 1b. Beide Teams waren in ihrer Bezirksligagruppe Tabellenzweiter geworden und hatten im Viertelfinale den jeweiligen Gruppenersten glatt in 2 Spielen besiegt.

„Wir haben einen Blitzstart erwischt, danach ging es im ersten Drittel auf höchsten Bezirksliganiveau rauf und runter“, charakterisierte TVL-Abteilungsleiter Oliver Baldauf die 20 Auftakt-Minuten. Schon nach 19 Sekunden legte Daniel Pfeiffer mit dem 1:0 (Zuspiel Manuel Merk) den Grundstein für den Erfolg. In Überzahl netzte Timo Kronfoth auf Pass von Fabian Lämmle knapp zwei Minuten vor Drittelende zum 2:0 ein. „Es gab im 1. Drittel erfreulicherweise wenig Spielunterbrechungen und nur eine Strafzeit auf beiden Seiten. Insgesamt muss die Leistung der Schiedsrichter lobend erwähnt werden“, sagte Baldauf.

Im zweiten Drittel machten die Gäste aus Geretsried viel Druck und erarbeiteten sich dabei auch Chancen. Allerdings hielt die SGLL-Verteidigung weitgehend stand – bis zur Mitte der Spielzeit Edgars Opulskis Geretsried auf 1:2 heranbrachte. Die Antwort der SGLL folgte rund eine Minute später. Manuel Merk (Vorarbeit: Daniel Pfeiffer und Michael Wellenberger) netzte zum 3:1 ein.

Im Schlussdrittel erhöhte Geretsried nochmal den Druck, doch das Tor erzielte die SGLL. Michael Wellenberger überwand in der 53. Spielminuten den guten Torwart der Gäste zum 4:1, die Assistpunkte gingen von Manuel Merk und Andreas Hops.

Das war die Entscheidung, denn obwohl die Gäste in den letzten 6 Minuten ständig in Überzahl agieren konnten, gelang ihnen kein Treffer mehr. Die Spieler von Trainer Schwarzbart verteidigten aufopferungsvoll und blockten viel Schüsse. Was dennoch aufs Tor kam war sichere Beute von Dominik Hattler, der am Ende mit Sprechchören von den rund 220 Zuschauern gefeiert wurde.

Im Vergleich zweier nahezu gleichwertiger Mannschaften haben Kleinigkeiten den Unterschied gemacht. Dominik Hattler hat eine fehlerlose Leistung gezeigt und die Verteidiger haben keine Nachschüsse der Gäste zugelassen. Dabei konnte auch die Abwesenheit von Kapitän Patrick Prell ohne Schwierigkeiten kompensiert werden, dieser wurde von Mario Kustor perfekt vertreten.

Das zweite und vielleicht schon entscheidende Duell geht am kommenden Samstag, 10. März, in Geretsried über die Bühne. Anspiel ist um 18.30 Uhr.

Zum Spiel wird ein Fanbus organisiert, Anmeldungen sind ab sofort unter sg-lindenberg-lindau1b@outlook.de möglich.

 

Quellen:

Bericht: Manfred Sendlinger/Oliver Baldauf

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

 

 

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Erstes Spiel im Halbfinale daheim

 

SG Lindenberg/Lindau 1b trifft auf die Bayernliga-Reserve des ESC Geretsried

Die gute Nachricht: Die SG Lindenberg/Lindau 1b hat im Halbfinale der Bezirksliga-Play-offs das so wichtige Heimrecht. Die schlechte: Mit dem ESC Geretsried 1b kommt ein „richtig dicker Brocken“, wie es TVL-Abteilungsleiter Oliver Baldauf formuliert. Das erste Duell steigt am kommenden Samstag um 17.15 Uhr in der ESA Lindau.

Nachdem sich die SGLL klar gegen den ESC Holzkirchen (3:1 und 8:2) durchgesetzt hatte, hat auch Geretsried den HC Maustadt/Memmingen 1b in zwei Spielen aus dem Wettbewerb gekegelt (5:3 und 7:5). Die Oberbayern wollen es in der K.-o.-Runde offenbar wissen: Sie hatten sich im Viertelfinale gleich mit mehreren Spielern aus ihrem Bayernliga-Team verstärkt.

Beide Mannschaften waren Zweiter in ihrer Bezirksliga-Gruppe. Geretsried musste Holzkirchen den Vortritt lassen. Die U24 des Bayernligisten, der 40 Kilometer südlich von München und 15 Kilometer entfernt von Bad Tölz beheimatet ist, hat 11 von 16 Spielen der Hauptrunde gewonnen. Zusammen mit den beiden Viertelfinalbegegnungen sind die Young Rats seit 12 Spielen ohne Niederlage. Gegen Holzkirchen verlor Geretsried zwar beide Partien der Hauptrunde, aber diese Spiele dürften kaum als Maßstab für die Play-offs gelten. Zum einen ist Geretsried pünktlich zu den Play-offs offenbar in Topform. Zum anderen waren die Zugänge aus dem Bayernligakader im Duell gegen Maustadt wohl ausschlaggebend für das Weiterkommen.

Nun muss sich unser Team mit seiner Leistung nicht verstecken. Die beiden Viertelfinalspiele haben gezeigt, dass auch unsere Jungs in der Lage sind sich gegenüber der Hauptrunde zu steigern. Auch wir konnten mit Marvin Wucher und Daniel Achberger personell noch nachlegen. Alle Spieler ziehen voll mit. Hier sind insbesondere auch jene Spieler hervor zu heben, die wegen der Zugänge weniger Eiszeit erhalten, sich aber voll in den Dienst der Mannschaft stellen. Hut ab vor so viel Teamgeist.

Weil die SGLL im Viertelfinale die bessere Tordifferenz als Geretsried erzielt hat, hat sie sich für das Halbfinale das Heimrecht gesichert. Die genauen Termine wurden dann nach den Vorgaben des BEV zwischen beiden Parteien abgestimmt. Das erste Duell wird also nun am Samstag um 17.15 Uhr angepfiffen. Allerdings nicht in Lindenberg, sondern in der Eissportarena in Lindau. Das hat laut Baldauf zwei Gründe: In Lindenberg ist der Platz wegen eines Eisstockturniers belegt – und zudem ist schon am Beginn der Saison mit dem EV Lindau vereinbart worden, dass ein mögliches Spiel 1 im Halbfinale am Bodensee stattfindet. Das zweite Spiel ist am 9. März in Geretsried – und ein mögliches entscheidendes drittes Duell (Modus wie gehabt „Best of Three“) würde am 11. März in Lindenberg stattfinden. Der Sieger des Halbfinales erwirbt das Aufstiegsrecht in die Landesliga und spielt um den Titel des Bayrischen Meisters der Bezirksligen.

 

Quellen:

Bericht: Benjamin Schwärzler /Oliver Baldauf

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

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Die Bärte dürfen weiter wachsen!

Die Spielgemeinschaft Lindenberg/Lindau 1b steht im Halbfinale der Bezirksliga-Play-offs. Die Mannschaft von Trainer Matthias Schwarzbart machte im Viertelfinale gegen den ESC Holzkirchen (Oberbayern) im Modus „Best of Three“ bereits nach zwei Partien alles klar fürs Weiterkommen in die nächste Runde.

Einem 3:1-Auswärtserfolg am Freitagabend in Holzkirchen ließen die Westallgäuer einen beeindruckenden 8:2-Heimsieg im Lindenberger Eisstadion folgen. Torschützen am Freitag waren Elia Feistle, Daniel Pfeiffer und Marks Olesko. Am Samstag trafen Manuel Merk, Elia Feistle, Michael Wellenberger (3), Marks Olesko (2) und Dominik Mahren.

„Wir haben natürlich ordentlich gefeiert, es aber auf keinen Fall übertrieben“, schildert Torschütze Manuel Merk die Situation am Samstagabend auf dem Lindenberger Kunsteisplatz. Dass der Weg ins Halbfinale so zielstrebig und ohne Zuhilfenahme einer dritten Partie gelingen konnte, war laut Merk das Ergebnis der gefestigten Mannschaftsstruktur der SGLL: „Jeder kämpft in jedem Spiel für jeden. Trotzdem war das klare 8:2 vom Samstag schon ein bisschen überraschend deutlich. Wir sind zuhause eine Macht, haben seit zweieinhalb Jahren daheim nicht mehr verloren – sowas baut natürlich nicht nur uns selbst auf, sondern das weiß natürlich auch der Gegner.“

Coach Matthias Schwarzbart spricht von einer „Top-Tagesform“, die sein Team am Freitagabend beim Auswärtsspiel erwischt habe: „In den Play-offs sind nur noch sehr gute Teams zu finden. Jeder kann jeden schlagen. Aber so ganz überraschend war das Weiterkommen nach bereits zwei Spielen für mich nicht. Man darf ja nicht vergessen, dass wir im vergangenen Jahr im Finale gestanden haben.“

Der 3:1-Auswärtssieg legte den Grundstein für die Halbfinalteilnahme. Im torlosen ersten Drittel hatte die SGLL eine Holzkirchener Drangphase zu überstehen, legte dann im zweiten Drittel ein Überzahltor sowie das 2:0 vor und erhöhte im Schlussabschnitt auf 3:0. Der Ehrentreffer der Gastgeber fiel sieben Minuten vor Schluss.

Am Samstag in Lindenberg waren die Westallgäuer im ersten Drittel viel zu passiv, kamen mit der aggressiven Spielart des Gegners nur schwer zurecht und gingen dementsprechend mit einem 0:2-Rückstand in die Kabine.

Nach viereinhalb Minuten des Mitteldrittels startete Manuel Merk mit dem Anschlusstreffer die Aufholjagd. Den Ausgleich machte die neu formierte dritte Reihe (Elia Feistle), und von da an ließ sich die SGLL nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Sechs weitere Tore ohne Gegentreffer ließen Abteilungsleiter Oliver Baldauf von einem „völlig verdienten“ Einzug ins Halbfinale sprechen: „Auf den Punkt fit, zeigte das Team von Matthias Schwarzbart an den beiden Tagen seine bisher besten Saisonleistungen."

Weiter geht es für die SGLL nun am kommenden Samstag. Anpfiff der Begegnung gegen die 2. Mannschaft des ESC Geretsried in der ESA Lindau ist um 17.15 Uhr. Der Hauptrundenzweite der Gruppe 2 hat sich ebenfalls in 2 Spielen gegen die SG Maustadt / ECDC 1b durchgesetzt. Spiel 2 der Halbfinalbegegnung findet dann am Samstag den 10.03. ab 18.30 in Geretsried statt. Sollte ein drittes Spiel notwendig sein um die Serie zu entscheiden, wird dann am Sonntag den 11.03. in Lindenberg gespielt, Beginn 18.30.

 

Quellen:

Bericht: Manfred Sendlinger/Oliver Baldauf

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

 

 

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Jetzt beginnt die Zeit der wachsenden Bärte

Die Play-offs sind die Wochen der wachsenden Bärte: Im Eishockey ist es bei den Spielern Tradition, sich nicht zu rasieren, solange man in der K.-o.-Runde noch dabei ist. Mal sehen wie lange die Bärte unserer Jungs heuer wachsen werden.

 

Die Hauptrunde der Saison 2017/18 ist eben erst zu Ende gegangen und schon steht das erste Play-off Wochenende ins Haus. Alles Wissenswerte rund um das Viertelfinale gegen den ESC Holzkirchen ist hier zusammengefasst.

 

Wie ist der Modus in den Play-offs?
Die beiden Erstplatzierten der vier bayerischen Bezirksligen nehmen an der K.-o.-Runde teil. Jeder Gruppensieger trifft im Viertelfinale auf einen Zweiten. Gespielt wird im Modus „Best of Three“. Wer zweimal gewinnt, ist eine Runde weiter.

 

Wann wird gespielt?
Die erste Begegnung steigt am Freitag um 19.30 im Holzkirchner Hubertsstadion. Spiel 2 findet dann keine 24 Stunden später am Samstag ab 18.30 in Lindenberg statt. Ein mögliches entscheidendes drittes Spiel wäre am 02.03. wieder in Holzkirchen.

 

Wer ist der Gegner?
Der ESC Holzkirchen ist ohne jeden Zweifel ein starker Gegner. Der Tabellenführer der Gruppe 3 hat 13 seiner 15 Hauptrundenpartien gewonnen. Holzkirchen verfügt über eine erfahrene Mannschaft und konnte seit dem Landesligaabstieg 2013/14 immer um den Titel in der Gruppe 3 mitspielen. Das Team ist zuhause nur sehr schwer zu schlagen, in den letzten beiden Jahren gelang das jeweils nur einer gegnerischen Mannschaft. Für das erste Spiel am Freitag rechnet man in Holzkirchen mit 400 bis 500 Zuschauern.

 

Wo liegt Holzkirchen überhaupt?
Etwa 40 km südlich von München im Landkreis Miesbach gelegen, befindet sich Holzkirchen direkt an der Autobahn A8. Mit rund 16.500 Einwohnern ist der Markt Holzkirchen etwas größer als Lindenberg. Die Fahrtzeit von Lindenberg nach Holzkirchen beträgt etwa 2,5 Stunden.

 

Was geht beim Heimspiel?
Hoffentlich mit vielen heimischen Fans im Rücken die Post ab. Da die Islanders erst am Sonntag zuhause spielen, nützen sicherlich auch einige Lindauer die Gelegenheit Play-off Luft unter freiem Himmel zu schnuppern. Neben dem üblichen Grillverkauf werden wir wieder den beliebten Hot Caipi Verkauf zu Gunsten der Nachwuchskasse anbieten. Das sich unser Jungs am Waldsee wohl fühlen, zeigt eine beeindruckende Tatsache. Im Lindenberger Kunsteisstadion haben wir seit mehr als 2 Jahren nicht mehr verloren.

 

Was sagen die Geschichtsbücher?
Vor genau 40 Jahren, in der Saison 1977/78, ist der TV Lindenberg Bayerischer Meister auf Natureis geworden – der größte Erfolg der Vereinsgeschichte, vielleicht ist das ein gutes Omen. Am Samstag werden jedenfalls einige der Recken von damals im Stadion sein. Der Zufall will es, dass sie sich just an diesem Tag gemeinsam an die guten alten Zeiten erinnern werden.

 

Was dürfen wir erwarten?
Ohne jeden Zweifel hochklassiges Eishockey und eine gute Stimmung in den Stadien. Play-offs haben immer ihre eigenen Gesetze und das Leistungsniveau aller Bezirksligaspitzenteams dürfte vergleichbar sein. Holzkirchen ist als Gruppenerster leicht favorisiert, der Druck liegt bei den Oberbayern, auch weil für sie der Aufstieg in die Landesliga ein Muss ist. Unsere Jungs können die Sache dagegen locker angehen, alle haben die Play-offs der Vorsaison noch in bester Erinnerung als unser Weg erst im Finale am übermächtigen EHC Klostersee endete.

 

Quellen:

Bericht: Benjamin Schwärzler /Oliver Baldauf

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

 

 

 

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Mit Niederlage in die Playoffs

Die Eisbären waren der erwartet schwere Gegner. Am letzten Spieltag der Bezirksliga-Hauptrunde hat die SG Lindenberg/Lindau 1b mit 3:4 (2:1, 0:1, 1:2) bei der SG Oberstdorf/Sonthofen 1b verloren. Damit geht die Spielgemeinschaft als Tabellenzweiter und ohne das wichtige Heimrecht in die Play-offs, die am Freitag beginnen.

 

Allerdings war bereits schon vor dem Spiel klar, dass die SGLL den ersten Platz nicht mehr erreichen würde, da Tabellenführer Maustadt sein Heimspiel gegen Lechbruck deutlich mit 9:3 gewonnen hatte. Die Luft war folglich ein bisschen raus bei der SGLL, bei der mehrere Spieler fehlten oder angeschlagen waren. Dennoch entwickelte sich ein enges Spiel. Durch Tore von Trainer Matthias Schwarzbart, der aufgrund der Personalsituation wieder einmal selbst auflief, und Daniel Pfeiffer führte der Tabellenzweite nach dem ersten Drittel zwar mit 2:1, doch am Ende stand dennoch die dritte Saisonniederlage. Das dritte Tor erzielte Kapitän Patrick Prell nur wenige Sekunden nach Beginn des 2. Abschnitts.

Ärgerlich für das Team von Trainer Schwarzbart: Nach dem Spiel gab es ein völlig unnötiges und von Oberstdorf ausgelöstes Handgemenge. Zwei Spieler von Oberstdorf wurden bestraft, einer davon mit Matchstrafe. Auch ein Spieler der SGLL erhielt eine Spieldauerstrafe und ist damit im ersten Play-off-Spiel gesperrt.

 

Matthias Schwarztbart sah trotz Allem, Positives in der Niederlage bei den Heimstarken Eisbären. „Es ist gut zu sehen, dass selbst mit dünnster Besetzung und trotz der widrigen Bedingungen der letzten Wochen mit uns zu rechnen ist. Das werden wir mit in die Playoffs nehmen.“

 

Als Gegner im Viertelfinale wartet nun der ESC Holzkirchen auf den Vorjahresfinalisten. Der sechsfache Landesliga-Meister aus dem Landkreis Miesbach ist überlegener Erster in der Gruppe 3 geworden (13 Siege aus 16 Spielen). „Wir kennen den ESC nicht, aber nur schon der Verlauf ihres letzten Gruppenspiels macht deutlich was wir erwarten dürfen“, sagt Baldauf. Aus einem 0:3 Rückstand wurde noch ein 4:3 Sieg gemacht. Die Oberbayern sind eine äußerst kampfstarke Mannschaft mit absolutem Siegeswillen. Zuhause im heimischen Hubertusstadion sind sie eine Macht. Ebenso wie Lindenberg spielt Holzkirchen in einem Freiluftstadion auf Kunsteis. Dort findet am Freitagabend ab 19.30 das erste Spiel im Modus „Best of Three“ statt. Das Rückspiel ist dann gleich einen Tag später, am Samstag ab 18.30 Uhr im Kunsteisstadion am Waldsee.

 

Quellen:

Bericht: Benjamin Schwärzler /Oliver Baldauf

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

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Play-offs sind fix - Eishockey Bezirksliga-Spitzenreiter siegt 5:1

Der Distanzschuss war leicht abgefälscht und schlug unhaltbar ein. Das zwischenzeitliche 2:0 von Simon Prell war das 100. Saisontor der SG Lindenberg/Lindau 1b. Der Bezirksliga-Spitzenreiter hat sein letztes Heimspiel gegen die SG Senden/Burgau/Ulm/Neu-Ulm mit 5:1 (2:0, 2:0, 1:1) gewonnen. Es war zwar kein spektakuläres Spiel, aber die Hausherren hatten die Partie jederzeit im Griff – und haben damit vorzeitig die Play-off-Teilnahme gesichert. Zudem hat die SGLL somit alle neun Heimspiele in dieser Saison gewonnen.

 

Schon nach 76 Sekunden war klar, wo die Reise hingeht. Dominic Mahren erzielte das frühe 1:0. In der Folge spielte sich das Geschehen fast ausschließlich vor dem Tor der Gäste ab, die froh sein konnten, dass es nach dem ersten Drittel nur 2:0 stand, wobei ihr Keeper Jonas Hauer einige gute Paraden zeigte. Auch in den zweiten 20 Minuten sahen die 150 Zuschauer im Kunsteisstadion am Waldsee eine drückend überlegene SGLL. Marks Olesko auf Zuspiel von Michael Wellenberger (29.) und Dominic Mahren (29.) erhöhten per Doppelschlag innerhalb von 46 Sekunden auf 4:0.

 

„Dass die Play-off-Qualifikation erreicht wurde, war schon kurz nach Spielbeginn klar, weil Buchloe zuhause verloren hatte. Ab der zweiten Pause wusste das Team Bescheid, was auch zu sehen war“, sagt TVL-Abteilungsleiter Oliver Baldauf. Will heißen: Das Team von Trainer Matthias Schwarzbart nahm in der sehr fairen Partie (nur vier Strafminuten auf jeder Seite) das Tempo raus. So durfte der Vorletzte aus Senden in Überzahl durch Robin Pommer auf 1:4 verkürzen (45.). Torhüter Nico Weidhofer, der diesmal von Beginn an ran durfte und eine gute Leistung zeigte, war ohne Abwehrchance. Den sehenswerten Schlusspunkt setzte Manuel Merk mit einem satten Schlagschuss und seinem neunten Saisontor (50.).

 

Im letzten Hauptrundenspiel geht es am Sonntag für die SGLL noch nach Oberstdorf. Wie es dann in den Play-offs weitergeht, hängt unter anderem vom Ausgang dieses Spieles ab. Sollte das Spiel gewonnen werden und der Tabellenzweite in seinen letzten beiden Spielen noch einen Punkt einbüßen wäre der Gruppensieg und damit das wichtige Heimrecht in den Play-offs geschafft. Was auch immer in den letzten Vorrundenspielen rauskommen wird, die Freude über die erneute Qualifikation zu den Meisterschaftsspielen ist im Lager der SG Lindenberg / Lindau 1b groß. Mit welchem Gegner man es dort zutun bekommt steht freilich noch nicht fest. Sicher ist indes, dass es eine Mannschaft sein wird, die mindestens ebenbürtig sein wird. Souveräner Erster in Gruppe 3 ist mit dem ESC Holzkirchen ein Verein mit langer Eishockeytradition. 12 Siege aus 15 Spielen in der starken Gruppe sprechen für sich. Wer Gruppenzweiter wird, ist dagegen noch offen und entscheidet sich am kommenden Wochenende, wenn der Dritte aus Bad Bayersoien in Holzkirchen antreten muss. Bei einem Sieg sind die Soier in den Play-offs. Gewinnt Holzkirchen, ist die 1b des ESC Geretsried qualifiziert. Es bleibt also bis zum Sonntag spannend was die Ausgangssituation für die schönste Phase der Saison betrifft.

 

Quellen:

Bericht: Benjamin Schwärzler /Oliver Baldauf

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

 

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Mit Heimsieg die Playoffs fix machen

Zum letzten Heimspiel der Vorrunde tritt die SG Lindenberg / Lindau 1b am Samstag um 18.00 an. Gegner im Lindenberger Kunsteisstadion ist mit der SG Senden/Burgau1b/Ulm Neu-Ulm 1b der Tabellenvorletzte der Bezirksliga Gruppe 4. Für das Heimteam ist es ein wichtiges Spiel, weil mit einem Sieg die Playoffteilnahme fix gemacht werden kann.
Hier die wesentlichen Fakten zum Spiel und den Playoffs.

 

Der Gegner:
Der EC Senden ist seit der Saison 2012/13 in der Bezirksliga aktiv. Zunächst eigenständig, sind die Sendener inzwischen eine Spielgemeinschaft mit den 1b Teams der beiden Landesligisten Burgau und Ulm eingegangen. In den fünf vergangenen Spielzeiten ist man dabei nie über den vorletzten Tabellenrang hinaus gekommen und war auch in Lindenberg meist ein gern gesehener Gast. Doch in der aktuellen Spielzeit hat sich das Bild etwas gewandelt. Mit einem neuen Trainer und einigen Verstärkungen ausgestattet, konnten die Crocodiles für die eine oder andere Überraschung sorgen. Darunter auch die äußerst knappe Heimniederlage gegen unsere Jungs. Grund dafür, dass sie in der Tabelle so weit hinten liegen, ist das sie erst 14 Begegnungen bestritten haben. Mit nur einem Sieg könnten in der Tabelle gleich mehrere Plätze gut gemacht werden. Der Aufschwung im Spiel der Gäste ist eng mit dem Namen Vacca verbunden. Pietro und Manuel Vacca beleben das Angriffsspiel der Crocodiles deutlich, beide verfügen über viel Erfahrung aus höheren Spielklassen und sind immer für ein Tor gut. Dazu kommt mit Jonas Hauer ein Torwart, der unser Stürmer im Hinspiel fast zur Verzweiflung brachte.
Dennoch sind die Ulmer Vorstädter, bei allem Respekt, ein Gegner der besiegt werden muss. Wie es geht zeigten am letzten Wochenende Buchloe und Lechbruck mit hohen Siegen.

 

Das Heimteam:
Die Jungs sind heiß und wollen die Playoffs mit einem Heimsieg unbedingt schon vor dem schweren Auswärtsspiel in Oberstdorf klar machen. Matthias Schwarzbart wird am Samstag zwar erneut nicht auf seine Bestbesetzung zurückgreifen können, doch in den vergangenen Spielen war das auch nur selten der Fall. Ein Sieg muss her und daran werden die Spieler um Kapitän Patrick Prell von Beginn an keinen Zweifel aufkommen lassen.

 

Der Playoff Modus:
Der Erste und Zweite der vier Bezirksligagruppen ist für die Aufstiegsplayoffs zur Landesliga qualifiziert. Dabei spielen die beiden Teams der Gruppen 3 und 4 jeweils überkreuz einen der beiden Finalteilnehmer aus. Wer weiter kommt wird in max. 3 Begegnungen ermittelt, das nach der Vorrunde besser platzierte Team hat das Heimrecht.

 

Die Playoff Gegner:
Gegen wen unsere Jungs im Falle der Qualifikation antreten müssen ist noch völlig offen. Sicher ist, dass in Gruppe 3 der ESC Holzkirchen Gruppensieger ist. Zweiter in dieser Gruppe können nur noch die Reserve des Bayernligisten ESC Geretsried oder der ESV Bad Bayersoien werden.
Tabellenführer in Gruppe 4 sind aktuell noch wir. Das bleiben wir jedoch nur wenn wir unsere letzten beiden Spiele gewinnen und Maustadt noch irgendwo ein Pünktchen liegen lässt. Bei Punktgleichheit zählt die Tordifferenz und da haben wir aktuell 36 Tore Vorsprung.

 

Doch bevor all diese Überlegungen Realität werden können, muss erst mal das Spiel am Samstag gewonnen werden. Ein großer Beitrag zum Sieg wäre, wenn wieder zahlreiche Zuschauer ins Stadion kommen und unser Team so super unterstützen wie in den letzten Heimspielen.

 

Quellen:

Bericht: Benjamin Schwärzler /Oliver Baldauf

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

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Die Torfabrik läuft auf Hochtouren - SG Lindenberg/Lindau 1b gewinnt 9:0 gegen Königsbrunn und bleibt Erster

Zuhause ist und bleibt die SG Lindenberg/Lindau 1b eine Macht. Der Bezirksliga-Tabellenführer hat im Kunsteisstadion am Waldsee den EV Königsbrunn mit 9:0 (1:0, 3:0, 5:0) besiegt. Für die Mannschaft von Trainer Matthias Schwarzbart war es der achte Sieg im achten Heimspiel der Saison. Saisonübergreifend hat die SG im Kunsteisstadion am Waldsee schon seit mehr als 2 Jahren kein Spiel mehr verloren. „Erst in den letzten Minuten wurde das Ergebnis deutlich. Davor haben wir viel versucht, aber nicht alles gelang. Letztlich war der Sieg aber auch in dieser Höhe verdient“, fasst Abteilungsleiter Oliver Baldauf vom gastgebenden TV Lindenberg zusammen.

Vor rund 150 Zuschauern konnte Schwarzbart personell nahezu aus dem Vollen schöpfen. Auch die zuletzt fehlenden oder fraglichen Offensivcracks Elia Feistle, Daniel Pfeiffer und Manuel Merk waren mit von der Partie – und allesamt an mindestens einem Treffer beteiligt.

Feistle erzielte in der 7. Minute auch das einzige Tor im ersten Drittel (Assist Lämmle, Mahren). Im zweiten Abschnitt legten Michael Wellenberger in der 21. und 40. Minute (Pfeiffer,2 x Merk) und Kapitän Patrick Prell (24. Minute, Brugger) nach. Simon Prell gelangen im Schlussabschnitt gleich drei Einschüsse in der 45., der 56. und der 60. Minute (2 x Merk, Feistle). Das 7:0 besorgte Daniel Pfeiffer in Minute 56 (P. Prell) und Wellenberger gelang noch sein dritter Streich an diesem Abend (57. Minute, Hops, P. Prell).

Die Gäste aus Königsbrunn kamen kaum zu Entlastungsangriffen. Und wenn doch, dann scheiterten sie häufig am guten Torhüter Dominik Hattler, der erstmals seit dem 1. November wieder „zu Null“ spielte, oder an sich selbst. Der Tabellensiebte war allerdings auch nur mit zehn Feldspielern und zwei Keepern angereist, darunter vier Jugendspieler. „Die haben trotz der hohen Niederlage ihre Sache gut gemacht“, lobte Baldauf.

Die SGLL, die in den letzten sechs Spielen satte 46 Treffer erzielt hat, hat am kommenden Samstag ihr letztes Hauptrunden-Heimspiel gegen Senden (18 Uhr). „Da die Konkurrenz um Platz 2 am Wochenende etwas geschwächelt hat, wäre bei einem Sieg die Playoff – Qualifikation fix“, sagt Baldauf. Das Rennen um die Play-off-Teilnahme noch ist jedenfalls heuer noch sehr eng und bleibt spannend bis zum Schluss.

 

Quellen:

Bericht: Benjamin Schwärzler /Oliver Baldauf

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

 

 

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Ein Spiel auf Biegen und Brechen

6:2 Arbeitssieg der Eishockey SG Lindenberg/Lindau 1b gegen den ERC Lechbruck.

Ein Heimsieg nach Rückstand: Die SG Lindenberg/Lindau 1b hat das wichtige Spiel gegen den ERC Lechbruck gewonnen, die Tabellenführung in der Bezirksliga behauptet und ist auf dem besten Weg, sich für die Play-offs zu qualifizieren.

 

„Es war ein Spiel auf Biegen und Brechen“, befand TVL-Abteilungsleiter Oliver Baldauf. Die 145 Zuschauer bekamen am Sonntagabend am Waldsee ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten zu sehen – und etlichen Strafminuten: 30 für Lindenberg, 27 für Lechbruck plus eine Spieldauerstrafe für einen Gästespieler, der Lindenbergs Elia Feistle kurz vor Ende des zweiten Drittels derartig gegen die Bande checkte, dass der 22-jährige Stürmer mit Verdacht auf Gehirnerschütterung vom Platz musste. Als „völlig unnötig“ bezeichnete Baldauf diese Aktion. Die Gäste spielten aber nicht nur hart, sondern waren in den ersten zehn Minuten auch tonangebend. Erst danach konnte sich die SGLL aus ihrem Abwehrdrittel befreien. Simon Prell gelang auf Zuspiel von Elia Feistle das 1:0 (15.), was Lechbruck allerdings ausglich und in Unterzahl sogar in eine Führung umwandelte. Auch das zweite Drittel begann als offener Schlagabtausch. Dann traf Michael Wellenberger auf Pass von Patrick Prell zum 2:2 (30.) – und kurios mit seinem 21. Saisontor zum 3:2, als ein Befreiungsschlag über die Bande an den Schlittschuh eines Verteidigers und von dort aus durch die Beine des verdutzten Gästekeepers ging (33.). Dieser machte auch beim 4:2 von Simon Prell aus spitzem Winkel eine unglückliche Figur (38.). „Wir hatten definitiv den besseren Torwart. Das hat vielleicht den Unterschied gemacht“, befand Baldauf mit Blick auf SGLL-Schlussmann Dominik Hattler. Im letzten Drittel kam von den Gästen aus dem Ostallgäu, die zur Bewahrung ihrer eigenen Play-off-Chancen hätten gewinnen müssen, nicht mehr viel. So bauten der wiedergenesene Manuel Merk auf Zuspiel von Eric Schneider und Simon Prell mit seinem achten Saisontor (49.) und Mario Kustor (55.) den Vorsprung aus.

 

Die SG Lindenberg/Lindau 1b geht mit den beiden Siegen dieses Wochenendes als Tabellenführer in die Schlussphase der Saison. Doch Verfolger SG Maustadt/ECDC 1b hat noch 2 Spiele mehr zu bestreiten und kann in der Tabelle auch dann noch vorbeiziehen, wenn wir alle 3 verbleibenden Spiele gewinnen sollten. Sicher wäre in diesem Fall Tabellenrang 2, den der 3. Buchloe hat zwar auch noch 2 Spiele mehr zu bestreiten, kann aber nur noch 2. werden, wenn wir noch irgendwo 3 Punkte liegen lassen. Es gilt nun als die Hausaufgaben zu machen und die eigenen Spiele zugewinnen. Los geht es am kommenden Samstag mit dem nächsten Heimspiel. Ab 18 Uhr geht es gegen Königsbrunn.

 

Quellen:

Bericht: Benjamin Schwärzler /Oliver Baldauf

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

 

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Deutlicher Sieg beim Schlusslicht

Mit einem deutlichen 10:2 Sieg beim Tabellenschlusslicht ist die SG Lindenberg / Lindau 1b aus Bad Wörishofen zurückgekehrt. Die Wölfe 1b war der erwartet schwache Gegner und konnte dem Team von Matthias Schwarzbart zu keinem Zeitpunkt Paroli bieten. Die SGLL bleibt damit an der Spitze der Tabelle in der Bezirksliga Gruppe 4 und hat weiterhin beste Chance sich für die Playoffs zu qualifizieren.

 

Auch ohne Hops, Lämmle und Lehmann in der Verteidigung, sowie ohne Merk und Pfeiffer im Angriff übernahmen unsere Jungs von Beginn an die Initiative. Nach gut 5 gespielten Minuten ging das Heimteam überraschend mit 1:0 in Führung. Das Team um Kapitän Patrick Prell ließ sich dadurch aber nicht beirren. Schon etwa 1 Minute später erzielte Michael Wellenberger den Ausgleich zum 1:1. Die Vorlage kam von Matthias Schwarzbart, der auf Grund der anhaltenden Personalmisere im Angriff selbst wieder einmal die Schlittschuhe schnürte. Sein Einsatz auf dem Eis machte sich mit 4 Vorlagen auf alle Fälle bezahlt. Noch im 1. Drittel gelang Marks Olesko noch der Treffer zum 2:1 (Mahren, Schwarzbart) für die SGLL.
Im 2. Drittel fielen dann 7 weitere Treffer, 6 davon für unsere Farben. Je 2 Treffer erzielten dabei der immer besser in Fahrt kommende Marks Olesko (Wellenberger und Schwarzbart) und Jan Birkner (jeweils Smedek). Der Treffer zum zwischenzeitlichen 3:1 gelang Michael Wellenberger (Smedek, Schneider), der zum 8:2 kurz vor Drittelende gelang Hannes Smedek auf Zuspiel von Eric Schneider und Eric Lofner.
Im Schlussabschnitt wurde das Ergebnis letztlich nur noch sicher nach Hause gespielt. Die beiden Treffer zum Endstand von 10:2 erzielten Dominic Mahren (Wellenberger)in der 44. und in der 49. Minute Michael Wellenberger (Mahren, Schwarzbart).

 

Insgesamt konnte gestern Abend alle Reihen punkten. Sehr erfreulich ist dabei der Torerfolg von Dominic Mahren, bei dem hoffentlich der Knoten jetzt so richtig platzt. Auch die 3 Powerplaytreffer und die Tore und Torbeteiligungen der 3. Angriffsreihe sind die positiven Erkenntnisse des Abends. Ansonsten konnten einige Körner für das schwere Heimspiel am Sonntag gegen den ERC Lechbruck gespart werden.

 

Die Flößer gewannen ihr Freitagspiel gegen Türkheim mit 5:3 und sind auf den 4. Tabellenplatz vorgerückt. Der ERC hat nach wie vor Chancen die Playoffs zu erreichen. Dabei ist er allerdings auf Ausrutscher der vor ihnen platzierten Teams angewiesen. Den direkten Vergleichen mit diesen Teams kommt dabei natürlich besondere Bedeutung zu. Die Flößer werden also voraussichtlich brennen wenn sie am Sonntag um 18.00 in Lindenberg antreten. Vor allem die am Blaulichttag wahrscheinlich zahlreich anwesenden Feuerwehrmänner unter den Zuschauern werden dann gefragt sein. Nicht mit Wasser, sondern mit Hupen und Sirenen werden sie dieses Feuer hoffentlich schon im Keim ersticken. In diesem Sinne kommt alle ins Stadion, helft unseren Jungs wichtige Punkte für die Playoffs zusichern und zeigt den Gästen das wir in Lindenberg eine Macht sind.

 

Quellen:

 Bericht: Oliver Baldauf

 Fotos: David Ochsenreiter

 Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

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Eishockey SG Lindenberg/Lindau 1b verliert überraschend deutlich mit 4:8 in Memmingen

Nichts wurde es mit dem erhofften Big Point: Die SG Lindenberg/Lindau 1b hat ihr Auswärtsspiel beim schärfsten Verfolger HC Maustadt/Memmingen 1b überraschend deutlich mit 4:8 (1:2, 2:3, 1:3) verloren. Für den Tabellenführer war es die zweite Saisonniederlage. „Das geht in Ordnung. Maustadt war über 60 Minuten die bessere Mannschaft und wir nicht abgeklärt genug, um Punkte mitzunehmen. Das Ergebnis spiegelt die wahren Kräfteverhältnisse allerdings nicht ganz wieder und ist sicher um 1-2 Tore zu hoch ausgefallen“, fasst Abteilungsleiter Oliver Baldauf vom TV Lindenberg zusammen.

Trainer Matthias Schwarzbart musste mächtig improvisieren. Wegen Krankheiten und Verletzungen konnte er unter der Woche nicht optimal trainieren – und zu allem Überfluss fielen mit Daniel Pfeiffer und Manuel Merk wichtige Bestandteile der ersten Reihe aus. So wurde Verteidiger Mario Kustor zum Center umfunktioniert und Stand-by-Spieler Timo Kronfoth sprang kurzfristig ein. Ausgerechnet im Spitzenspiel war die sonst so sichere Verteidigung häufig einen Schritt zu spät, was sicher auch mit dem fehlenden Druck nach vorne zusammenhing. Die Folge waren viele Strafzeiten (20), was Memmingen konsequent nutzte. Die Hausherren hatten zwar auch 18 Strafminuten, doch die SGLL konnte daraus kein Kapital schlagen.

Nach einer Viertelstunde lagen die Gäste mit 0:2 zurück, ehe Marks Olesko verkürzen (18.) und Elia Feistle sogar ausgleichen konnte (28.). Als der Gegner dann auf 5:2 davonzog (33./33./35.), kämpfte sich die SGLL durch zwei Tore von Michael Wellenberger zwar bravourös wieder heran (40./44.) – doch der Doppelschlag zum 4:6 (51.) und 4:7 (53.) innerhalb von 124 Sekunden zog dem Tabellenführer letztlich doch den Stecker. Das 4:8 war nur noch was für die Statistik (58.).

„Es hat in dieser Besetzung nicht gereicht. Verloren ist aber noch nichts, es bleiben noch fünf Spiele, um das Saisonziel Play-offs zu erreichen. Noch haben wir alles selbst in der Hand“, sagt Baldauf. Am Freitag gastiert die SGLL bei Schlusslicht Bad Wörishofen (20 Uhr), am Sonntag kommt Lechbruck nach Lindenberg (18.00 Uhr).

 

Quellen:

Bericht: Benjamin Schwärzler

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

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Ein Spiel von großer Bedeutung

Am Sonntag um 18.30 tritt die SG Lindenberg / Lindau 1b am Memminger Hühnerberg bei der SG Maustadt / ECDC an. Das Spiel sollte ursprünglich schon heute über die Bühne gehen, wegen der Termine der Oberliga Verzahnungsrunde – die Indians spielen heute zuhause – musst der Termin allerdings verschoben werden. Ein Blick auf die aktuelle Tabelle der Bezirksliga Gruppe 4 verrät, das Spiel hat große Bedeutung für die Playoffqualifikation.

 

Die Memminger liegen derzeit auf dem dritten Tabellenrang und haben ein Spiel und 5 Punkten weniger als wir. Dabei könnte ihre Ausgangslage noch besser sein, wäre da nicht die unerwartete und auch in der Höhe überraschende Niederlage in Oberstdorf vom letzten Wochenende. Diese Scharte werden die Spieler von Trainer Ingo Nieder sicher auszuwetzen wollen. Das auch deshalb, weil eine weitere Niederlage einem deutlichen Dämpfer für die Aussichten auf eine Playoffqualifikation gleich kommen würde. Im bisherigen Saisonverlauf wussten die Maustädter durchaus zu überzeugen. Gegen die direkten Konkurrenten Lechbruck und Buchloe konnte jeweils gewonnen werden. Im Hinspiel in Lindau konnten unsere Jungs erst nach hartem Kampf und Penaltyschiessen die Oberhand behalten.

 

Es wird also keine Spazierfahrt werden für unser Team. Die bisher gut funktionierende Defensive um Kapitän Patrick Prell wird sicherlich voll gefordert werden. Dass unsere Verteidiger und Torwart Dominik Hattler ihr Handwerk verstehen haben sie in dieser Saison schon oft bewiesen. Mit nur 23 Gegentoren in 12 Spielen haben sie im Schnitt nicht mal 2 Tore pro Spiel zugelassen. Das ist der beste Wert aller bayrischen Bezirksligisten! Auch die Angriffsreihen müssen sich nicht verstecken, 69 sind zwar im Vergleich zur Vorsaison ein eher bescheidener Wert, es darf aber nicht übersehen werden, dass die Gruppe 4 in dieser Saison wesentlich ausgeglichener ist. Das spiegelt auch die Tabelle wieder, mindestens bis Platz 6 sind noch Chancen zur Playoffqualifikation vorhanden. So wissen auch Trainer Schwarzbart und seine Spieler, in Memmingen werden am Sonntag Big Points vergeben. Man darf also gespannt sein, wie sich die Tabelle nach dem Wochenende darstellen wird.

 

Quellen:

 Bericht: Oliver Baldauf

 Fotos: David Ochsenreiter

 Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

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Zurück an der Tabellenspitze - Eishockey SG Lindenberg/Lindau 1b gewinnt beide Spiele, hatte aber ordentlich zu beißen

Es hätte für die SG Lindenberg/Lindau 1b nicht besser laufen können. Am Doppel-Spieltag hat der Bezirksligist die vollen sechs Punkte geholt – und gleichzeitig hat Kontrahent SG Maustadt/Memmingen 1b eine unerwartete 1:8-Niederlage kassiert. Damit ist die SGLL wieder an die Tabellenspitze geklettert.

 

Woodstock Augsburg – SG Lindenberg/Lindau 1b 1:8 (1:1, 0:4, 0:3). „Das Ergebnis ist etwas zu hoch ausgefallen. Augsburg hat sich respektabel geschlagen“, sagt Trainer Matthias Schwarzbart. In der DEL-Arena verlief vor allem das erste Drittel sehr ausgeglichen. Das frühe 1:0 der Gäste durch Elia Feistle (2.) konterte der Tabellenvorletzte exakt 59 Sekunden später, sodass es mit einem gerechten 1:1 in die Drittelpause ging. In den zweiten 20 Minuten wachte die SGLL dann auf und nutzte vor allem ihre Überzahlmöglichkeiten eiskalt. Das zehnte Saisontor von Daniel Pfeiffer (28.), ein Doppelschlag von Michael Wellenberger (35./36.) und Marks Olesko (38.) stellten vorentscheidend auf 5:1. Im Schlussdrittel machten erneut Olesko (48.), Simon Prell (49.) und Fabian Lämmle (57.) den vierthöchsten Saisonsieg perfekt. „Alle Reihen haben getroffen, es war eine super Mannschaftsleistung mit drei ausgeglichenen Reihen“, sagt Schwarzbart, der sich zudem über einige Glanzparaden von Keeper Dominik Hattler freuen durfte. Darüber hinaus verlief das Spiel sehr fair: Lindenberg kassierte drei Zwei-Minuten-Strafen, Augsburg nur vier.

 

SG Lindenberg/Lindau 1b – ESV Türkheim 5:4 (3:1, 0:3, 2:0). Keine 24 Stunden später musste der letztjährige Meister schon wieder ran – und war ordentlich gefordert. Denn der Tabellensechste aus dem Unterallgäu, der im Hinspiel noch mit sieben Toren Differenz geschlagen wurde, präsentierte sich vor 180 Zuschauern im Kunsteisstadion am Waldsee als harte Nuss. Schon die Anfangsphase verlief sehr ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Die Gäste gingen sogar in Führung (16.), ehe Michael Wellenberger mit Saisontor Nummer 14 ausgleichen konnte (19.). Zu diesem Zeitpunkt etwas überraschend dann sogar die Führung für die SGLL durch Daniel Pfeiffer, der in der Schlussminute zweimal innerhalb von 30 Sekunden zum 2:1 (Vorlage Wellenberger) und 3:1 (Vorlage Manuel Merk) traf. Im Mitteldrittel spielten die Hausherren dann zu sorglos und nicht konzentriert genug, während Türkheim seine Chancen konsequent nutzte und aus dem 1:3 ein 4:3 machte (27./33./34.). Hier machte sich das Spiel am Vorabend dann noch bemerkbar, zumal die SGLL erst weit nach Mitternacht aus Augsburg zurück war und nicht gut regenerieren konnte. Doch die Gastgeber bewiesen Comeback-Qualitäten und hauten im letzten Drittel alles raus, was sie noch hatten. Kapitän Patrick Prell (36.) glich zum 4:4 aus und Marks Olesko erzielte das Tor zum hart erkämpften, aber nicht unverdienten Sieg (38.). „Obwohl nicht alles optimal lief, haben sich die Jungs durchgebissen“, freute sich Trainer Schwarzbart, dessen Team diesmal auf 20 Strafminuten kam (Türkheim 16).

 

Ausblick: Lindenberg gastiert am Freitag bei Verfolger Maustadt (20 Uhr) und kann mit einem weiteren Sieg einen großen Schritt in Richtung Play-offs machen.

 

Quellen:

Bericht: Benjamin Schwärzler

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

 

 

 

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Lindenberg/Lindau 1b siegt im Penaltyschießen

Wenn ein Torhüter der Mann des Spiels ist, dann sagt das viel über die Kräfteverhältnisse aus. Dominik Hattler hat sich nun dieses Prädikat verdient: Der 23-Jährige hat der SG Lindenberg/Lindau 1b einen mühevollen Auswärtssieg beim ERC Lechbruck gesichert. Die Spielgemeinschaft setzte sich mit 3:2 (1:0, 0:2, 1:0) nach Penaltyschießen durch – und musste dennoch vorerst den Platz an der Bezirksliga-Tabellenspitze wieder räumen.

„Wir sind anfangs überhaupt nicht ins Spiel gekommen. Herz und Einsatz haben komplett gefehlt und wir haben uns in den meisten Zweikämpfen den Schneid abkaufen lassen“, bemängelte Trainer Matthias Schwarzbart. Zu allem Überfluss musste der bis dato treffsicherste Lindenberger Stürmer, Michael Wellenberger, schon nach wenigen Minuten verletzt vom Eis.

Das 1:0 nach dem ersten Drittel durch eine schöne Einzelaktion von Simon Prell nach Zuspiel von Manuel Merk (12.) bezeichnete der Trainer als „eigentlich unverdient“. Denn die SGLL fand sich vorwiegend in der Defensive wieder, schwamm teilweise im eigenen Drittel und konnte sich bei ihrem Torhüter bedanken, dass sie nicht in Rückstand geriet.

Im zweiten Drittel lief es dann etwas besser, doch Lechbruck hatte immer noch mehr Spielanteile. Kurz nach dem 1:1 des Gegners (28.) schoss dann Dominic Mahren einen Penalty über das Tor, nachdem er den Keeper schon ausgespielt hatte – und erneut in Unterzahl kassierte der Meister dann das 1:2 (38.).

„Das dritte Drittel war dann ein komplett anderes Spiel“, sagt Schwarzbart. Seine Jungs riefen nun ihr Können ab und waren drückend überlegen. Die letzten zehn Minuten war die SGLL durchgehend in Überzahl, doch trotz bester Chancen fiel das verdiente 2:2 erst 46 Sekunden vor Schluss durch Manuel Merk, nachdem Hattler durch einen Feldspieler ersetzt worden war.

Im Penaltyschießen erzielte Daniel Pfeifer dann zum dritten Mal in Serie den entscheidenden Treffer. Er verwandelte als einziger von acht Lindenberger Schützen – und Hattler parierte den achten Lechbrucker Penalty sensationell im Liegen, obwohl er eigentlich schon ausgespielt war.

 

Quellen:

Bericht: Benjamin Schwärzler

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

 

 

 

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Blaulichttag beim letzten Spiel des Jahres

Das letzte Heimspiel des Jahres, welches am Samstag um 18.00 im Lindenberger Kunsteisstadion angepfiffen wird, steht ganz im Zeichen der Blaulichtorganisationen des Landkreises. Alle Mitglieder von Feuerwehren, Rotem Kreuz, THW oder anderen Hilfsorganisationen des Landkreises Lindau erhalten zu diesem Spiel freien Eintritt. Dabei haben sich die Verantwortlichen des TVL nicht irgendein Spiel ausgesucht. Mit dem ERC Lechbruck kommt der letztjährige Tabellenzweite der Bezirksliga Gruppe 4. Die Flößer deren erklärtes Saisonziel die Playoffteilnahme und wenn möglich der Aufstieg in die Landesliga ist, sind seit Jahren eine der Topmannschaften in der Bezirksliga. Obwohl der Saisonstart nicht wie erhofft geglückt ist, sind die Chancen dazu immer noch in Takt. Voraussetzung dafür waren 2 wichtige Siege in den letzten beiden Spielen, der Tabellenzweite Buchloe und der direkten Verfolger Königsbrunn wurden bezwungen was sicher neues Selbstvertrauen gegeben hat. Das der eher durchwachsene Saisonstart dennoch Spuren im Lager des ERC hinterlassen hat, zeigt der Rücktritt des Trainerteams kurz vor Weihnachten. Der neue Trainer der Flößer soll am Samstag erstmals an der Bande stehen. An der nötigen Motivation wird es den Gästen ohnehin nicht mangeln, denn jede weitere Niederlage könnte gleichsam das Ende aller Träume für diese Saison sein.

Ganz anders sieht die Lage beim Heimteam aus. Nach dem glücklichen aber letztlich nicht unverdienten Sieg gegen Maustadt grüßt das Team von Matthias Schwarzbart als einziges Team mit nur einer Saisonniederlage von der Tabellenspitze. Zwar sind aktuell gleich 3 Mannschaften punktgleich aber die SG Lindenberg / Lindau 1b hat von allen Teams die meisten Tore pro Spiel erzielt und mit Abstand die wenigsten kassiert. Außer gegen Lechbruck wurde dabei schon gegen alle Spitzenteams mindestens einmal gespielt. Die beiden Spiele gegen den ERC folgen nun innert Wochenfrist. Trainer Schwarzbart wird am Samstag voraussichtlich auf eine gut besetzte Bank zurückgreifen können. Neben Manuel Merk, der am letzten Samstag noch zuschauen musste wird auch Timo Krohnfoth wieder dabei sein, der heuer aus beruflichen Gründen nur sporadisch zur Verfügung steht. Man kann am Samstag also mit breiter Brust ins Spiel gehen und ist aufgrund des bisherigen Saisonverlaufes sogar leichter Favorit Dennoch wissen alle im Lindenberger Lager, dass es vollen Einsatz und großen Kampf brauchen wird um gegen die kampfstarken Flößer bestehen zu können.

Zum wichtigen Erfolg können auch die hoffentlich wieder sehr zahlreichen Zuschauer beitragen. Verstärkt durch die Baulichtfraktion mit vielen lautstarken Gerätschaften wird sicher für eine gute Stimmung im letzten Spiel des Jahres gesorgt sein.

 

Quellen:

 Bericht: Oliver Baldauf

 Fotos: David Ochsenreiter

 Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

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Mit Heimsieg an die Tabellenspitze

Die SG Lindenberg / Lindau 1b konnte ihr Heimspiel gegen die SG Maustadt / ECDC 1b am Freitagabend mit 4 zu 3 nach Penaltyschießen gewinnen und damit die Tabellenspitze der Bezirksliga Gruppe 4 erringen. Die rund 160 Zuschauer in der Lindauer ESA sahen dabei eine eher zerfahrene Begegnung in dem beiden Teams die Bedeutung des Spiels anzumerken war. Dabei waren es die Gäste, die Beginn die Begegnung dominierten und die ungewohnt behäbig und unkonzentriert spielenden Spieler von Matthias Schwarzbart stark unter Druck setzten. So war es denn auch ein individueller Fehler im Spielaufbau der SGLL, den die Gäste in Person von Ingo Nieder dankbar annahmen und souverän verwandelten. Danach zeigte sich die Heimmannschaft etwas wacher ohne sich jedoch einen echten Vorteil erspielen zu können. Erst eine Strafzeit gegen die Memminger ermöglichte den Ausgleich gut 5 Minuten vor Drittelende durch Markus Schweinberger, das Zuspiel kam von Marks Olesko. Doch noch vor der Sieren schlugen die Gäste erneut zu, Armin Ullmann traf nach einem schönen Zuspiel von James Nagle zum 2:1.
Auch im zweiten Abschnitt waren zunächst die Gäste besser im Spiel, doch plötzlich stand es 2:2. Wieder nutzte das Heimteam eine Überzahlsituation. Über Andy Hops kam die Scheibe zu Michael Wellenberger, der einfach abzog. Irgendwie fand der Puck dann den Weg ins Tor und der ansonsten überzeugende Florian Edelmann im Tor von Maustadt war geschlagen. In weiterer Folge wurde das Spiel noch zerfahrener, beide Teams neutralisierten sich jetzt regelrecht ohne dabei spielerisch zu überzeugen. In der 33 Minute musste Kapitän Patrick Prell für 2 Minuten in die Kühlbox und Kevin Aschenbrenner konnte die Gäste im Alleingang 3:2 in Führung bringen.
Im Schlussdriitel zeigte das Heimteam plötzlich ein anderes Gesicht. Mit druckvollem Spiel wurde die Gastmannschaft ins eigene Drittel gedrängt. Diese veränderte Spielweise zeigte sofort Wirkung. Bereits noch 24 Sekunden file der Ausgleichstreffer zum 3:3. Wieder war es Michael Wellenberger der, diesmal im Alleingang, den Puck im Gästetor versenkte. Und das Heimteam blieb am Drücker, Maustadt kam in dieser Phase nur zu gelegentlichen Entlastungsangriffen. Das Spiel wurde jetzt immer ruppiger und einige Male kam es zu Rangeleien. Mitte des Drittels kam es zu einer unübersichtlichen Situation bei der ein Spieler der Heimmannschaft plötzlich am Boden lag. Es brauchte mehrere Minuten bis die Schiedsrichter mit James Nagle einen Spieler der Gäste mit einer 2 plus 10 Minutenstrafe zum Duschen schicken. Rund 5 Minuten später die nächste Rangelei, diesmal musste je ein Spieler beider Mannschaften für 2 plus 2 Minuten auf die Strafbank. Eishockey wurde in dieser Phase auch noch gespielt und es gab auf beiden Seiten Chancen das Spiel zuentscheiden, doch es blieb beim 3:3 und so musste das Penaltyschießen über Sieger und Verlierer entscheiden.
Dabei hatte die Heimmannschaft die besseren Nerven, Michael Wellenberger und Daniel Pfeiffer verwandelten beide sehr abgezockt, während Dominik Hattler seinen Kasten sauber hielt.
So blieben letztlich 2 Punkte beim Heimteam und 1 bei den Gästen. Da der Tabellezweite Buchloe sein Spiel in Lechbruck zeitgleich im Penaltyschießen verloren hatte, liegen nun 3 Mannschaften mit 22 Punkten punktgleich an der Tabellenspitze. Es bleibt also spannend im Kampf um die Playoffplätze in der Bezirksliga Gruppe 4. Für die SG Lindenberg / Lindau 1b geht es bereits am kommenden Samstag weiter. Dauerrivale ERC Lechbruck kommt dann um 18.00 zum Heimspiel ins Lindenberger Eisstadion.

 

Quellen:

 Bericht: Oliver Baldauf

 Fotos: David Ochsenreiter

 Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

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Topspiel am Freitag in Lindau

Das Topspiel der Bezirksliga Gruppe 4 steigt am Freitag um 19.30 in der Lindauer ESA. Die SG Lindenberg / Lindau 1b derzeit Tabellendritter trifft auf Tabellenführer SG Maustadt / ECDC Memmingen 1b. Der Austragungsort ist dabei durchaus ungewöhnlich, da die Heimspiele der SGLL von Dezember bis Februar üblicherweise in Lindenberg stattfinden. Doch als sich die Chance bot in der Weihnachtszeit ein Heimspiel gegen eines der Topteams der Liga zu bekommen, haben die Verantwortlichen nicht lange überlegt. Welch glückliches Händchen sie dabei hatten, zeigt ein Blick auf den Wetterbericht. Beim vorhergesagten Matschwetter hätten der nicht überdachten Lindeberger Platz sicher keine regulären Bedingungen zugelassen. In der überdachten Lindauer ESA sind perfekte Bedingungen garantiert. Die Lindauer Fans bekommen damit ein zusätzliches Eishockeyspiel mit vielen bekannten Namen aus der jüngeren Vergangenheit präsentiert. Spieler wie Patrick Prell, Markus Schweinberger, Andy Hops und Timo Krohnfoth, sind echte Lindauer Jungs und untrennbar mit der Erfolgsgeschichte der Islanders verbunden. Die Lindenberger Fans müssen zwar eine etwas längere Anreise in Kauf nehmen, aber die Aussicht darauf DAS Spiel der Vorrunde verfolgen zu können sollten diesen Aufwand allemal rechtfertigen.

Der Gegner aus Memmingen, zählt seit seinem Bezirksligastart in der Saison 2011/12 immer zu den Topteams. 2 mal wurden die Maustädter Meister, 2 mal Vizemeister. Doch in den letzten beiden Spielzeiten konnte dieses absolute Spitzenniveau nicht mehr erreicht werden. Für die Macher in Memmingen – nebenbei bemerkt alles Leute mit Erfahrungen aus dem Profibereich – war das kein Grund die Köpfe hängen zu lassen. Es wurde enger zusammengerückt in Memmingen und eine Spielgemeinschaft mit Oberligist ECDC eingegangen. Diese Bemühungen fruchten. Souverän mit erst einer Niederlage nach Penaltyschiessen stehen die Maustädter an der Tabellenspitze. Diesen Platz wird das Team von Spielertrainer Ingo Nieder um jeden Preis verteidigen wollen. Das erklärte Saisonziel ist der Gruppensieg, dem Spiel in Lindau wird im Lager der Maustädter dabei vorentscheidende Bedeutung beigemessen.

 

Den Spielern der SG Lindenberg / Lindau 1b steht also ein richtig heißer Tanz ins Haus. Auch das Team von Spielertrainer Matthias Schwarzbart will sich auf jeden Fall für die Playoffs qualifizieren, dazu muss am Ende der Vorrunde einer der ersten beiden Plätze erreicht werden. Die Chance dazu ist mit nur einer Saisonniederlage vorhanden, doch die wichtige Phase der Saison beginnt jetzt. In den nächsten 3 Begegnungen trifft man neben dem Spiel gegen Maustadt noch 2 mal auf den ERC Lechbruck. Vom Ausgang dieser Spiele hängt der weitere Verlauf der Saison maßgeblich ab.

 

Um am Freitag erfolgreich zu sein, wird es die lautstarke Unterstützung durch die hoffentlich zahlreichen Zuschauer benötigen. Es könnte also laut werden im Stadion, denn aus Maustadt reist traditionell ein stimmgewaltiger Fanblock an. Die vorweihnachtliche Ruhe im Eichwald wird am Freitag jedenfalls eine kurze Pause machen müssen.

 

Quellen:

 Bericht: Oliver Baldauf

 Fotos: David Ochsenreiter

 Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

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Viele Chancen vergeben - Die SG Lindenberg/Lindau 1b siegt in Senden nach Penalty-Schießen mit 2:1

Es war das befürchtet schwierige Spiel: Die SG Lindenberg/Lindau 1 b hat in der Eishockey-Bezirksliga mit 2:1 nach Penalty-Schießen in Senden gewonnen.

Der Gegner war wegen einiger Verstärkungen im Vergleich zu den Vorjahren nicht wiederzuerkennen. Das extrem defensiv eingestellte Team lauerte allerdings nur auf Konter oder Powerplaygelegenheiten. So entwickelte sich im ersten Drittel ein Spiel auf ein Tor. Mario Kustor (14.) sorgte auf Pass von Patrick Prell für die verdiente Führung. Weitere große Chancen ließen die Gäste ungenutzt ließen. Zudem hatte der Sendener Torwart einen Sahnetag erwischt. Dazu kam auch noch Pech: Ein Tor der SG wurde nicht gegeben, die Scheibe sprang nach einem Gewaltschuss von der blauen Linie vom inneren Torgestänge wieder aus dem Tor.

Im ersten Drittel blieben die Gäste noch ohne nennenswerte Torchance. Das änderte sich im zweiten Abschnitt. Da kam Senden besser ins Spiel und hatte einige Kontergelegenheiten. Die SG verlor etwas die Linie und leistete sich Fehler. Einer dieser Fehler – eine unnötige Strafzeit – führte zum 1:1 in Unterzahl kurz vor Drittelende. Kein Wunder: Das Sendener Powerplay war sehr stark. Im dritten Drittel ergab sich wieder ein Spiel auf ein Tor, bis sich die SG durch Strafzeiten in Bedrängnis brachte. Nach einer Fünf-Minuten- plus Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Manuel Merk wegen Bandenchecks hätte die SG bei 3:5-Unterzahl durchaus auch in Rückstand geraten können.

Im Penaltyschießen behielt das Team aus dem Westallgäu dann durch zwei starke Tore von Michael Wellenberger und Daniel Pfeiffer bei zwei Fehlschüssen von Senden die Oberhand. Der dritte Penalty war nicht mehr nötig.

 

Quellen:

Bericht: Peter Mittermeier

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

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Auswärtsspiel bei den Sendener Krokodilen

Am Samstag um 20.00 tritt die SG Lindenberg / Lindau 1b zum Auswärtsspiel in Senden an. Ein Blick auf die aktuelle Tabelle der Bezirksliga Gruppe 4 legt den Verdacht nahe, dass es sich um eine mehr als klare Angelegenheit handeln könnte, trifft doch der Zweite auf den Neunten und damit Vorletzten. Doch der Schein trügt. Die Sendener, die seit letzter Saison in Spielgemeinschaft mit den beiden Landesligisten Ulm und Burgau antreten, haben in dieser Saison einen großen Schritt nach vorn gemacht. Ihre Gefährlichkeit konnten sie erst am vergangenen Wochenende unter Beweis stellen, als sie der SG Maustadt die erste Niederlage der Saison beibrachten. Auch sonst konnte das Team unter ihrem neuen Trainer Martin Lamich heuer schon einige Punkte einfahren. Neben dem neuen Trainer hat das sicherlich auch mit dem Zugang von einigen neuen Spielern der beiden Landesligisten zu tun. Besonders die gute Defensivarbeit und die hervorragende Disziplin haben offenbar den Sieg gegen den haushohen Favoriten Maustadt möglich gemacht. Beides Qualitäten, die man in der Vergangenheit - man möge diese Anmerkung im Lager der Krokodile verzeihen - vergeblich im Spiel der Schwaben gesucht hat.

Weil es neben den Krokodilen noch einige andere Mannschaften gibt die sich erheblich gesteigert haben, ist die Liga heuer so spannend und ausgeglichen wie lange nicht. Das zeigt sich auch daran, dass kein Team mehr ungeschlagen ist und mancher Favorit lange nicht so gut dasteht wie erwartet. Der Liga tut diese Entwicklung insgesamt nur gut.

 

Matthias Schwarzbart und sein Team werden ob des überraschenden Sieges der Sendener gewarnt sein und die Aufgabe dort mit großem Ernst angehen. Mit welchem Kader man nach Senden aufbrechen kann, wird sich erst im Abschlusstraining herausstellen, aber es wird sicher ein Team aufs Feld gehen, das über ausreichend Qualität verfügt um die Punkte aus Senden mitnehmen zu können. Dies muss auch das erklärte Ziel für diese Begegnung sein. Nach dieser Begegnung beginnt dann die heiße Phase der Saison für die SGLL mit den Spitzenspielen gegen Lechbruck und Maustadt.

 

Quellen:

 Bericht: Oliver Baldauf

 Fotos: David Ochsenreiter

 Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

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Mit 13 Toren an die Tabellenspitze

Eishockey SG Lindenberg/Lindau 1b feiert klaren Heimsieg gegen überforderte Gäste

Schon nach 20 Sekunden fiel das erste Tor – und es folgte noch ein weiteres Dutzend: Die SG Lindenberg/Lindau 1b hat ihr Heimspiel gegen Schlusslicht EV Bad Wörishofen 1b mit 13:2 (5:0, 5:2, 3:0) gewonnen und damit wieder die Tabellenspitze der Bezirksliga erobert. „Das war eine klare Angelegenheit – der Gegner war in allen Belangen unterlegen“, fasst Oliver Baldauf, Abteilungsleiter des TV Lindenberg, zusammen.

Bei idealen äußeren Bedingungen kamen rund 150 Zuschauer ins Kunsteisstadion am Waldsee. Und die bekamen einige Offensivaktionen der SGLL zu sehen. Quasi im Minutentakt tauchten die Hausherren in der gefährlichen Zone des Gegners auf. Letztlich trugen sich auch acht verschiedene Spieler in die Torschützenliste ein. „Alle Reihen haben getroffen“, hob auch Baldauf hervor. Die Rückkehr von Dominik Mahren nach Verletzungspause verhalf dabei speziell der zweiten Reihe zu mehr Durchschlagskraft.

Die Tore erzielten Daniel Pfeiffer (3), Elia Feistle (2), Manuel Merk (2), Simon Prell (2), Marks Olesko, Fabian Lämmle, Dominik Mahren und Michael Wellenberger, der zudem als Vorlagengeber an sechs weiteren Einschüssen direkt beteiligt war. Der 28-Jährige hat jetzt zehn Saisontreffer auf dem Konto.

Die Gäste konnten im zweiten Drittel auf 1:7 und 2:9 verkürzen, ansonsten erlebten die Torhüter Dominik Hattler und Nico Weidhofer, die diesmal beide zum Einsatz kamen, einen eher ruhigen Abend.

Nächstes Wochenende ist spielfrei. Der Tabellenführer gastiert dann am 16. Dezember bei der SG Senden/Burgau/Neu-Ulm.

 

Quellen:

Bericht: Benjamin Schwärzler

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

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Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht

Am kommenden Sonntag um 18.00 gibt die 1b des EV Bad Wörishofen ihre Visitenkarte im Lindenberger Eisstadion ab. Für die Kneippstädter ist Lindenberg von jeher kein gutes Pflaster, gelang es ihnen doch noch nie auch nur einen einzigen Punkt von dort mitzunehmen. Auch im heurigen Jahr wird es ein schweres Unterfangen werden in Lindenberg zu punkten. Das Team von Trainer Josef Keller ist nicht gerade berauschend in die Saison gestartete. Mit 0 Punkten aus 6 Spielen steht man am Tabellenende und musste zuletzt die Begegnung in Senden wegen Spielermangels sogar absagen. Schlechte Vorzeichen also um ausgerechnet beim Tabellenzweiten zu punkten.

 

Trotz der eindeutigen Favoritenrolle werden Trainer Matthias Schwarzbart und sein Team die Partie mit der gebotenen Ernsthaftigkeit angehen. Die SG Lindenberg / Lindau 1b ist den Erwartungen entsprechend in die Saison gestartet und hat bis auf die Niederlage in Buchloe alle Spiele gewinnen können. So ist man im Lager der Spielgemeinschaft mit dem bisher erreichten zwar zufrieden, doch gibt es vor allem im Spiel nach vorn noch Steigerungspotential. Ein Blick in die Statistik zeigt, dass die 1. Angriffsreihe für etwa die Hälfte aller bisher erzielten Tore verantwortlich ist. Dabei sind die insgesamt erzielten 34 Tore nur Ligadurchschnitt und reichen noch nicht an die Leistungen der Vorsaison heran. Eine Ursache dafür mag darin liegen, dass die 2. Reihe im bisherigen Saisonverlauf noch nie in Idealbesetzung auflaufen konnte. Da kommt es jedenfalls gelegen, dass Dominik Mahren nach Verletzungspause am Sonntag zu seinem ersten Saisoneinsatz kommen wird.
Das Prunkstück der bisherigen Saison ist zweifellos die Verteidigung. Kapitän Patrick Prell und seine Nebenleute mussten erst 10 Gegentore hinnehmen, was Ligaspitze ist. Doch dass die Verteidiger sich nicht nur auf das Verhindern von Toren verstehen, zeigt sich daran das sie selbst bereits siebenmal in Gegners Tor treffen konnten.

 

Es wäre demnach alles vorbereitet für ein weiteres erfolgreiches Heimspiel und mit der Unterstützung der hoffentlich wieder sehr zahlreichen Zuschauer im Rücken, sollte es bei diesem eindeutigen Kräfteverhältnis gelingen am Sonntag einen Sieg zu landen.

 

 Quellen:

 Bericht: Oliver Baldauf

 Fotos: David Ochsenreiter

 Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

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SG Lindenberg/Lindau 1b gewinnt hochverdient das erste Heimspiel

Knapp 260 Zuschauer sahen beim ersten Heimspiel unter freien Himmel einen von Beginn an stark auftretenden SG Lindenberg/Lindau 1B. Bereits nach wenigen Sekunden Spielzeit gingen sie durch den Treffer von Kapitän Patrick Prell (Assist: Andy Hops) mit 1:0 in Führung. Zwei Minuten später erhöhte Daniel Pfeiffer nach Zuspiel von Manuel Merk auf 2:0. Über weite Teile des ersten Drittels zeigte sich die Dominanz des Tabellenführers aus Lindenberg/Lindau. Die Mannschaft von Trainer Matthias Schwarzbart schnürten die Augsburger in ihrem Drittel ein. Selbst in Überzahl taten sich die Gäste schwer Angriffe auf das Lindenberger Tor zu fahren – und wenn, dann war bei Goalie Dominik Hattler Endstadion. Im Powerplay in der 12. Minute brachte Mario Kustor (Assist: Patrick Prell) den Puck zum 3:0 unter.

Im Mitteldrittel gab die SGLL weiterhin den Ton an und in der 3. Minute schoss Elia Feistle das 4:0 (1. Assist: Matthias Speiser, 2. Assist: Marks Olesko). In der 12. Spielminute fuhr Michael Wellenberger in seiner unnachahmlichen Art durch die Augsburger Abwehr umkreiste von hinten das Gästetor und schob den Puck zum 5:0 ein. Eine Unkonzentriertheit der SGLL ermöglichte den Augsburgern ihren ersten Treffer in der 14. Spielminute. Wenige Sekunden hatte Patrick Prell die Übersicht, passte zu dem an der blauen Linie wartenden Andy Hops, der mit einem satten Schuss das 6:1 erzielte.

Das letzte Drittel ging die SGLL ruhiger an. An Stelle von Dominik Hattler stand jetzt Nico Weidhofer im Tor. Jetzt bekamen auch die Spieler, die sonst nicht so viel auf dem Eis stehen, mehr Eiszeiten. Auch diese zeigten, dass man das Spiel zu 100% im Griff hat. Eine erneute Lindenberger Unkonzentriertheit ermöglichte den Gästen aus Augsburg einen Konter der dann zum 6:2 Endstand führte.

Das Team von Trainer Matthias Schwarzbart gewann problemlos hochverdient ein äußerst faires Eishockeyspiel und untermauerte klar ihren Anspruch erneut Meister der der Bezirksliga Gruppe zu werden.

 

Quellen:

Bericht: Benjamin Schwärzler

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

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Erstes Heimspiel unter freiem Himmel

Zum ersten Heimspiel unter freiem Himmel tritt die SG Lindenberg / Lindau 1b am Samstag um 18.00 im Eisstadion Lindenberg an. Gegner dabei ist mit der EG Woodstock Augsburg ein alter Bekannter, schließlich treten die Lechstädter schon seit fast 30 Jahren in der Bezirksliga an.
Zur neuen Saison präsentiert sich die Mannschaft von Trainer Tom Markovic allerdings mit einem völlig neuen Gesicht. 18 Neuzugängen holten die Woodstocks aus den umliegenden Eishockeystandorten Königsbrunn und Burgau, sowie vom Nachwuchs des Augsburger EV. Das Saisonziel, sich im oberen Mittelfeld zu etablieren, ist in Anbetracht der Platzierungen der letzten Jahre durchaus ambitioniert. Meist waren die Woodstocks am Ende der Saison auf unteren Tabellenplätzen zu finden. Gegen die SG Lindenberg / Lindau 1b gelang letztmals in der Saison 14/15 ein Sieg und in den letzten Jahren setzte es häufig hohe Niederlagen gegen das Team von Trainer Schwarzbart. Zuletzt gab es eine 2:5 Niederlage in Oberstdorf, damit liegen die Gäste mit 2 Siegen aus 5 Spielen auf Rang 6 der Tabelle, was den Erwartungen nicht ganz entsprechen dürfte.
Ganz im Gegensatz dazu das Heimteam, mit 4 Siegen und 1 Niederlage steht man auf Platz 1 der Tabelle und hat dabei einen ähnlich guten Saisonstart wie in der Vorsaison hingelegt. Dabei sind schon beide Spiele gegen den derzeitigen Zweiten Buchloe absolviert. Ebenfalls für das Team um Kapitän Patrick Prell spricht die überragende Heimbilanz. In Lindenberg wurde seit Februar 2015 kein Spiel mehr in regulärer Spielzeit verloren. Doch auch wenn man am Samstag als klarer Favorit ins Rennen geht, jedes Spiel muss erst gewonnen werden und dabei bekommt man von keinem Team was geschenkt. Ganz im Gegenteil, die bisherigen Spiele haben gezeigt, dass alle Gegner extra motiviert sind, wenn es gegen den Gruppensieger des Vorjahres geht.
Die hoffentlich wieder zahlreichen Zuschauer im Lindenberger Eisstadion werden sich auf jeden Fall auf ein rassiges
Eishockeyspiel freuen können. Eine große Kulisse sollte beim ersten echten Heimspiel der Saison für einen zusätzlichen Motivationsschub sorgen.

 

Quellen:

Bericht: Benjamin Schwärzler

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

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Nach neun Sekunden steht’s schon 1:0

Eishockey Die SG Lindenberg/Lindau 1b fegt in die Anfangsphase über ihren Gegner hinweg.

Am Ende steht in Türkheim ein klares 8:1 für den Tabellenführer. Ein Spieler trifft dreifach.

 

Neun Sekunden. So lange dauerte es, bis die Scheibe zum ersten Mal hinter der Linie war. Mit dem bislang schnellsten Tor in dieser Bezirksliga-Saison hat die SG Lindenberg/Lindau 1b ihr Auswärtsspiel beim ESV Türkheimmit 8:1 (4:0, 3:0, 1:1) gewonnen. Die Spielgemeinschaft bleibt damit weiterhin an der Tabellenspitze.

Für den Auftakt nach Maß sorgte eine Lindenberger Co-Produktion: Manuel Merk bediente Michael Wellenberger – und schon stand es 1:0 für die favorisierten Gäste. Die holten sich nach rekordverdächtigen 36 Sekunden auch die erste Strafzeit ab: Marks Olesko musste für zwei Minuten auf die Bank. Doch auch in Unterzahl machte die SGLL weiter Druck – und nach 64 Sekunden erhöhte Elia Feistle nach Zuspiel von Spielertrainer Matthias Schwarzbart. Für den 21-jährigen Stürmer war es das zweite Saisontor. Noch in den Anfangsminuten erhöhten Schwarzbart (6.), der von Feistleund Fabian Lämmle in Szene gesetzt wurde, und Matthias Speiser (9.) auf 4:0. „Damit war das Spiel eigentlich gelaufen“, kommentierte Schwarzbart den starken Beginn seines Teams, das auch insgesamt 22 Strafminuten sammelte (Gegner 21).

Mit der komfortablen Führung im Rücken hat der Tabellenführer zwar „logischerweise einen Gang zurückgeschaltet“ (Schwarzbart), blieb aber stets Herr der Lage im Sieben-Schwaben-Stadion von Türkheim. Die mit 16 Feldspielern und zwei Torhütern angereisten Gäste wechselten zudem munter durch. „Alle Reihen haben getroffen und es waren einige schön herausgespielte Tore dabei“, freute sich Schwarzbart.

Für das 5:0 sorgte Wellenberger, der erneut ein Zuspiel von Merk verwertete (27.). Der wiederum war auch der Passgeber für das 6:0, das Andy Hops erzielte (30.). Den siebten Streich an diesem Tag besorgte dann Wellenberger (31.). Der 28-jährige Stürmer hat damit acht Tore nach sechs Spielen auf dem Konto. Damit ist er nicht nur der aktuell beste Torschütze in Reihen der SGLL, sondern auch auf einem guten Weg, seine Vorjahresbilanz mit 40 Scorerpunkten (19 Tore, 21 Vorlagen) wieder zu erreichen.

Im letzten Drittel durfte Türkheim dann zunächst den Ehrentreffer durch Tim Färber erzielen (50.), ehe Olesko den 8:1-Endstand besiegelte (55.).

Am kommenden Samstag bestreitet die SG Lindenberg/Lindau 1b erstmals in dieser Saison ein Heimspiel in Lindenberg. Der Tabellenführer erwartet ab 18 Uhr den Sechstplatzierten Woodstock Augsburg im Kunsteisstadion am Waldsee.

 

Quellen:

Bericht: Benjamin Schwärzler

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

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Die SG Lindenberg / Lindau 1b zu Gast bei den Sieben Schwaben

Am kommenden Sonntag um 16.30 tritt die SG Lindenberg / Lindau 1b auswärts im Türkheimer Sieben Schwaben Stadion an. Wer glaubt, dass beim Schlusslicht der letzten Saison die Punkte im Vorbeigehen eingestrichen werden können der könnte sich täuschen. Zum einen hatte der ESV in der Vorsaison ein echtes Seuchenjahr und wurde oft unter Wert geschlagen. Zum anderen wurden offenbar im Sommer die richtigen Schlüsse gezogen. Wozu der mit drei neuen Leuten, die Landesligaerfahrung ins Team bringen, verstärkte Kader in der Lage ist, musste der letztjährige Vize Lechbruck am letzten Sonntag erfahren. Erst nach großem Kampf gaben sich die zudem ersatzgeschwächten Türkheimer in einem bis zur Schlusssekunde spannenden Spiel mit 3:4 geschlagen.

 

Es wird also die volle Konzentration und absoluter Siegeswille gefordert sein, wenn das Team von Trainer Schwarzbart als Sieger vom Platz gehen will. Die beiden hohen Siege der letzten Spielzeit müssen dabei aus den Köpfen. Man wird es mit einem Gegner zu tun haben, der in der bekannt hitzigen Atmosphäre alles geben wird um einem Favorit ein Bein zu stellen. Es wird also darauf ankommen die Ruhe zu bewahren und die sich bietenden Chancen konsequent zu nutzen. Dass man hierzu in der Lage ist, wurde im letzten Heimspiel gegen die SG Buchloe / Landsberg bewiesen. als die über weite Strecken gezeigte Überlegenheit in den letzten 10 Spielminuten auch in Tore umgesetzt werden konnte. Ebenso wird es auch wichtig sein, der Strafbank fern zu bleiben, dem ERC Lechbruck wären seine vielen Strafen am Sonntag fast zum Verhängnis geworden.

 

All das hat Trainer Matthias Schwarzbart im Blick und er wird sein Team entsprechend einstellen. Von den spielerischen Möglichkeiten her sollte es jedenfalls machbar sein gegen den ESV gewinnen zu können. Ob allerdings in Bestbesetzung angetreten werden kann ist noch offen. Zuletzt waren einige Spieler angeschlagen und konnten in der Woche nicht wie gewohnt trainieren.

 

 Quellen:

 Bericht: Oliver Baldauf

 Fotos: David Ochsenreiter

 Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

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Geduldig in der Einbahnstraße

Eishockey Die SG Lindenberg/Lindau 1b knackt das gegnerische Abwehrbollwerk und gewinnt daheim mit 2:0 gegen Buchloe. Der Bezirksligist hat damit wieder die Tabellenspitze erobert.

 

Lindenberg/Lindau Die Revanche ist geglückt – und die SG Lindenberg/Lindau 1b wieder in der Spur. Der Vorjahresmeister hat daheim gegen die SG Buchloe/Landsberg 1b mit 2:0 (0:0, 0:0, 2:0) gewonnen und damit wieder die Tabellenspitze der Bezirksliga erklommen. „Die Mannschaft musste geduldig sein. Aber irgendwann setzt sich die individuelle Klasse der Spieler eben durch. Der Sieg war nicht unverdient“, bilanzierte Abteilungsleiter Oliver Baldauf vom TV Lindenberg.

Vier Tage zuvor hatte die Spielgemeinschaft noch etwas überraschend mit 2:3 in Buchloe verloren. Von Verunsicherung war beim Rückspiel in der Eissportarena in Lindau allerdings nichts zu spüren. „Es ist ja auch niemand davon ausgegangen, dass man ungeschlagen durch die Liga marschiert. Auch im vergangenen Jahr hatten wir einige enge Spiele“, sagte Baldauf und fügte anerkennend an: „Gegen Buchloe werden auch noch andere Mannschaften ihre Mühe haben.“

Trotz der Sperre von Kapitän Patrick Prell war die SGLL personell gut aufgestellt. Die Rückkehrer Fabian Lämmle und Andreas Hops verliehen der Abwehr deutlich mehr Stabilität als bei der ersten Saisonniederlage – und vorne sorgte die erste Reihe für Alarm. Bis zur Mitte des zweiten Drittels war die Partie noch recht ausgeglichen, doch danach bekamen die 100 Zuschauer regelrechtes Einbahnstraßen-Eishockey zu sehen. Die Buchloer, die von Haus aus nur wenig für Offensive taten und vorwiegend auf Konter lauerten, sahen sich zunehmend in ihre Verteidigungszone zurückgedrängt. Dort agierten sie allerdings sehr diszipliniert und fegten alles war, was ihr sehr gut agierender Torhüter nicht festhalten konnte.

Jeweils auf Vorlage von Michael Wellenberger knackten aber letztlich Manuel Merk (41.) und Daniel Pfeiffer (55.) dieses Abwehrbollwerk doch noch zum 2:0. Und der dritte Saisonsieg war für die Mannschaft von Spielertrainer Matthias Schwarzbart auch verdient.

Ein extra Lob hatte Baldauf für die Schiedsrichter parat: „Ihre Leistung war hervorragend, sie hatten eine klare Linie.“ Überhaupt gab es kaum Strafminuten: Lindenberg/Lindau hatte vier, Buchloe sechs.

Die SGLL hat dieses Wochenende spielfrei und gastiert dann am 12. November in Türkheim.

 

Quellen:

Bericht: Benjamin Schwärzler

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

 

 

 

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Erste Saisonniederlage für die SG Lindenberg/Lindau 1b

Mit einer letztlich gerechtfertigten aber dennoch höchst unglücklichen Niederlage kehren Matthias Schwarzbart und sein Team vom Auswärtsspiel in Buchloe zurück. Ganze 14 Sekunden vor der Schlusssirene viel der Siegtreffer für die Gastgeber in einem Spiel mit reichlich Strafzeiten auf beiden Seiten.

 

Buchloe zeigte sich als der erwartet schwere Gegner, der in dieser Saison einige Spielern im Kader hat, die im Vorjahr noch in der Bayernliga gespielt haben. Im Team der SGLL fehlten dagegen einige wichtige Spieler. Neben den Verteidigern Eric Loffner, Andy Hops und Fabian Lämmle musste im Angriff auf Timo Krohnfoth, Simon Prell und Marks Olesko verzichtet werden. Dies jedoch als Ausrede gelten zu lassen, kommt für Matthias Schwarzbart nicht in Frage. Am Ende sei man einfach nicht clever genug gewesen, um als Sieger vom Eis zu gehen, sagte er nach dem Spiel.

 

2:0 lag man nach dem 1. Drittel in Front, die Treffer erzielten Manuel Merk nach 8 Minuten und Elia Feistle nach 17 Minuten. Doch im turbulenten 2. Drittel leisteten sich die Spieler von Trainer Schwarzbart einige Strafzeiten zu viel. Insbesondere in der 35 Minute wurde es hitzig, heraus kamen jeweils eine 2+2 Strafe und eine 2+Spieldauerstrafe für beide Teams. Buchloe kam offenbar besser mit den Strafen klar. Innerhalb von 20 Sekunden schossen die Young Pirates in der 37 Minute den Ausgleich zum 2:2. Diese Spielsituation, in der einfach etwas mehr Besonnenheit und Ruhe erforderlich gewesen wäre, war letztlich spielentscheidend.
Was kam war der eingangs geschilderte Treffer in der Schlussminute, der begünstigt durch eine weitere völlig unnötige Strafzeit für die SGLL den Buchloern den Sieg bescherte.

 

Insgesamt befand Matthias Schwarzbart die Leistung seines Teams für ordentlich in Anbetracht der prekären Personalsituation. Etwas mehr Cleverness in der einen oder anderen Situation hätte uns aber durchaus 3 Punkte bescheren können.

 

Jetzt heißt es für das Rückspiel, das schon am Mittwoch um 18.00 in der ESA Lindau beginnen wird, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Mit einer konzentrierten Leistung sollten die Punkte durchaus am Bodensee behalten werden können. Was auch notwendig sein wird, wenn man im Kampf um die Playoff-Plätze nicht schon früh in der Saison ins Hintertreffen geraten will. Buchloe wird seinerseits alles versuchen, das Spiel für sich zu entscheiden. Durch eine knappe Niederlage gestern Abend gegen die SG Maustadt/ECDC 1b sind die Buchloer nun ebenfalls im Zugzwang was den Kampf um die Plätze ganz vorn angeht. Die hoffentlich wieder zahlreichen Zuschauer dürfen sich auf jeden Fall auf ein brisantes und spannendes Spiel zweier Bezirksligaspitzenteams freuen.

 

 Quellen:

 Bericht: Oliver Baldauf

 Fotos: EV Lindau

 Fotos: David Ochsenreiter

 Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

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Heimspielauftakt geglückt

Der Heimspielauftakt der SG Lindenberg / Lindau 1b ist geglückt. Mit einem deutlichen 9:1 im Gepäck wurden die Eisbären aus Oberstdorf zurück ins Oberallgäu geschickt. Dabei war Oberstdorf kein schwacher Gegner, aber dem Angriffsdruck den unsere Jungs aufbauen konnten waren die Eisbären einfach nicht gewachsen. So sah das auch ein rundherum zufriedener Trainer Matthias Schwarzbart, der seine Vorgaben voll umgesetzt sah.
Vor allem im 1. Drittel gelang es den Spielern um Kapitän Patrick Prell einen furiosen Angriffswirbel zu entfachen. Die Gäste waren dabei Minutenlang gar nicht recht aus ihrem Drittel gekommen. Das es am Ende nur 2:0 für die SGLL stand, war dem aufopferungsvollen Kampf der Eisbären geschuldet. Die beiden Tore in diesem Drittel erzielten Michael Wellenberger auf Pass von Manuel Merk und Marks Olesko auf Pass von Elia Feistle und Markus Schweinberger.
Im 2. Drittel platzte der Knoten was die Torerfolge anging dann aber, 6 Treffer ihrer Farben konnten die Fans der SGLL bejubeln. Daniel Pfeiffer begann den Torreigen auf Zuspiel von Manuel Merk mit seinem Treffer zum 3:0. Gut 2 Minuten später erzielte Timo Krohnfoth mit seinem 1. Saisontreffer das 4:0 im Alleingang. Das 5:0 in der 35 Spielminuten erzielte Mario Kustor, der nach seiner langen Verletzungspause immer besser in Fahrt kommt, auf Zuspiel von Hannes Smedek. Mit dem Treffer zum 6:0 war wieder das Duo Pfeiffer Merk an der Reihe, auch dieses Mal fungierte Daniel Pfeiffer als Torschütze. Nun waren auch die Gäste mal dran, in Minute 36 erzielten sie den einzigen Treffer des Abends gegen den ansonsten nicht sonderlich stark geforderten Dominik Hattler im Tor der SGLL. Beim 7:1 noch in der gleichen Spielminute erzielte Michael Wellenberger seinen 2. Treffer, die Vorlagengeber waren Daniel Pfeiffer und Manuel Merk. Das 8:1 nur 6 Sekunden später, schoss Michael Wellenberger im Alleingang. Mit 3 Treffern und 1 Vorlage stach er noch leicht aus der an diesem Abend glänzend aufgelegten 1. Reihe heraus.
Im letzten Drittel wurde dann nicht mehr alles unternommen um das Ergebnis noch höher ausfallen zu lassen. Den einzigen Treffer in diesem Drittel erzielte Manuel Merk zum 9:1, die Vorlage kam von Michael Wellenberger. Mit 1 Treffer und 4 Vorlagen zeigte Manuel Merk ebenfalls eine herausragende Leistung.
Das Fazit des Trainers viel nach diesem überzeugenden Auftritt natürlich sehr positiv aus. Matthias Schwarzbart war mit den gezeigten Leistungen aller Spieler sehr zufrieden, insbesondere hob er nach dem Spiel die sehr gute Entwicklung gerade der jungen Spieler wie Erik Schmeider hervor, der sich immer besser entwickelt.
Diese Leistung gilt es jetzt zu stabilisieren, denn bereits am nächsten Wochenende und am darauffolgenden Feiertag wartet mit dem ESV Buchloe 1b ein weiterer unangenehmer Gegner. Dabei müssen unsere Jungs am Samstag erst Auswärts gegen das Juniorteam des Bayerligisten ran. Am Mittwoch den 1.11. um 18.00 folgt dann direkt das Rückspiel in der ESA Lindau.

 

 Quellen:

 Bericht: Oliver Baldauf

 Fotos: EV Lindau

 Fotos: David Ochsenreiter

 Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

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Erstes Heimspiel gegen die Eisbären aus Oberstdorf

Am Sonntag um 18.00 trifft die SG Lindenberg / Lindau 1b im ersten Heimspiel der noch jungen Saison in der Lindauer ESA auf die Eisbären der SG Oberstdorf / Sonthofen 1b.

Die Eisbären sind als letztjähriger Tabellenvierter durchaus zum erweiterten Favoritenkreis auf die Playoff-Qualifikation in der Bezirksliga Gruppe 4 zu zählen. Nach dem freiwilligen Abstieg aus der Landesliga haben sich die Oberallgäuer auf Anhieb gut in der Bezirksliga etablieren können. Dabei konnten sie gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel hohe Siege einfahren und ihre Qualitäten unter Beweis stellen. Gegen das Team von Matthias Schwarzbart konnten die Oberstdorfer nur einmal antreten und hatten mit 1:7 das Nachsehen. Für das 2. Spiel ließ sich, nach dem Oberstdorf den ursprünglich angesetzten Termin absagen musste, kein weiterer Termin finden. Beide Teams treten damit erst zum 2. Mal in einem offiziellen Ligaspiel gegeneinander an.
Die Eisbären reisen durchaus optimistisch an den Bodensee. Nach einer gelungenen Vorbereitung, unter anderem mit einem Sieg gegen die SG Maustadt Memmingen 1b, sehen die Oberstdorfer sich durchaus in der Lage am Sonntag 3 Punkte aus Lindau mitzunehmen. Die Eisbären gehen dabei in etwa mit dem gleichen Kader wie in der Vorsaison ins Rennen. Die Mannen von Trainer Schwarzbart treffen also auf ein eingespieltes Team, dessen Stärke im Körperspiel und in der Routine aus 5 Jahren Landesliga liegen. Dennoch wurden im letztjährigen Aufeinandertreffen deutliche Vorteile für unsere Jungs sichtbar. Auch wenn zum Start der Saison noch nicht alles rund läuft und wichtige Stützen im Team, wie Timo Krohnfoth, nach Verletzung noch Trainingsrückstand haben sollte mit einer konzentrierten Leistung ein Heimsieg machbar sein. Trainer Schwarzbart kann bis auf Dominik Mahren auf alle Spieler seines Kaders zurückgreifen. Auch der am letzten Samstag noch übel in die Bande gekrachte Elia Feistle dürfte am Sonntag wieder fit sein.

 

Den hoffentlich zahlreichen Fans wird sicherlich ein spannendes und hochklassiges Heimspiel geboten werden. Dauerkarten für die Saison sind noch bis Samstag bei Getränke Böller in Lindenberg und Heimenkirch und am Sonntag bis Spielbeginn im Stadion erhältlich. Mitglieder oder Dauerkartenbesitzer der Lindau Islanders erhalten wie immer ermäßigten Eintritt.

 

 Quellen:

 Bericht: Oliver Baldauf

 Fotos: EV Lindau

 Fotos: David Ochsenreiter

 Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

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Erfolgreicher Saisonstart der SG Lindenberg/Lindau 1b

Mit einem deutlichen 7:3 Auswärtssieg in Königsbrunn, ist die SG Lindenberg/Lindau 1b erfolgreich in die neue Saison gestartet.
Die SGLL ging dabei in der fünften Spielminute in Führung, Torschütze war Manuel Merk im Alleingang. Im weiteren Verlauf des ersten und des 2. Drittels sahen die wenigen Zuschauer eine defensiv sehr diszipliniert und auf Konter spielende Heimmannschaft. Diese Taktik ging zunächst gut auf, nach rund 5 Minuten im 2. Drittel lag Königsbrunn mit 2:1 in Front. Bis zur Mitte des Spiels hatte das Team von Trainer Schwarzbart ernste Probleme mit den Hausherren. Doch dann riss der Faden beim Heimteam. Königsbrunn, bis dahin fast nur mit 2 Reihen spielend, konnte nun nicht mehr gegen halten. Bis zum Ende des 2. Drittels erspielten unsere Jungs eine bequeme 4:2 Führung. Die Tore erzielten dabei Markus Schweinberger auf Zuspiel von Manuel Merk, Matthias Speiser auf Zuspiel von Marks Olesko und Michael Wellenberger, Passgeber war Matthias Speiser.
Im letzten Drittel konnten noch 3 weitere Tore erzielt werden. Den Treffer zum 5:2 erzielte Simon Lehmann, das Zuspiel kam erneut von Matthias Speiser. Die beiden weiteren Tore für die SGLL erzielten Michael Wellenberger und Marks Olesko, Assist jeweils Patrick Prell. Den Gastgebern gelang letztlich kurz vor Schluss noch der Treffer zum 3:7 aus ihrer Sicht.

 

Trotz des deutlichen Ergebnisses war Trainer Matthias Schwarzbart nach dem Spiel nicht in allen Belangen zufrieden mit der Leistung seines Teams. Offensiv hat er viele starke Aktionen gesehen. Aus den vielen Chancen wurde aber zu wenig gemacht, weil nicht genug vor dem Tor des Gegners gearbeitet wurde. Die Defensivarbeit ließ hingegen noch einigen Spielraum für Verbesserungen erkennen. Zu sorglos wurde häufig nach vorne gerannt und der Gegner förmlich zum Kontern eingeladen.

 

Unter dem Strich bleibt zwar ein hochverdienter Sieg aber auch einiges was es noch zu verbessern gibt.
Einen bitteren Beigeschmack hinterlässt die Begegnung allerdings wegen einer Nackenverletzung von Elia Feistle, der nach einem Check von hinten, Kopf voraus in die Bande krachte. Für Ihn war die Begegnung beendet. Wie lange er ausfallen wird, ist noch nicht absehbar. Zu allem Überfluss sahen die nicht immer souverän leitenden Schiedsrichter eine faire Aktion und sprachen keine Strafe aus.

So bleibt vor dem nächsten Spiel gegen die Eisbären aus Oberstdorf, am kommenden Sonntag um 18.00 in der ESA Lindau noch einiges an Arbeit für das Trainerteam. Das Wesentliche des 1. Saisonspiels bleibt aber das auch wenn noch nicht alles rund läuft der erste Sieg der Saison relativ souverän eingefahren werden konnte.

 

 Quellen:

 Bericht: Oliver Baldauf

 Fotos: EV Lindau

 Fotos: David Ochsenreiter

 Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

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Achtungserfolg gegen Landesligist ESC Kempten

Beim letzten Vorbereitungsspiel traf die SG Lindenberg / Lindau 1b am Freitag auf den ESC Kempten. Der Landesligist, der mit großen Ambitionen in die bald beginnende Saison  startet, legte auch gleich Los wie die Feuerwehr. Der kanadische Kontingentspieler der Sharks erzielte dabei die ersten beiden Tore für das Heimteam zum Drittelendstand von 2:0.

Im 2. Drittel gelang unseren Jungs dann zwar der Anschlusstreffer zum 2:1, Torschütze Elia Feistle auf Zuspiel von Manuel Merk und Simon Prell, doch auch in diesem Drittel konnten die Kemptner ihre Überlegenheit in Tore umsetzen. Bis zum Drittelende erhöhten sie auf 4:1.
Der einzige Treffer im letzten Spielabschnitt war Michael Wellenberger vorbehalten, der einen Fehler im Spielaufbau der Sharks zum 4:2 Endstand nutzen konnte.

Letztlich bleibt eine verdiente Niederlage gegen einen Gegner dessen Kader mit einigen bekannten Namen aufwarten kann und der sich vorgenommen hat in der Landesliga ein Wörtchen um den Aufstieg mitzureden. Trainer Matthias Schwarzbart sah dabei vor allem im Über- und Unterzahlspiel große Unterschiede und einen sichtbaren Klassenunterschied. Seiner Mannschaft attestierte der Trainer sich durchaus achtbar geschlagen zu haben, vor allem Torwart Dominik Hattler war dabei wieder einmal ein großer Rückhalt. Es bleibt aber auch die Bestätigung, dass es die richtige Entscheidung der Verantwortlichen der SGLL war, das in der letzten Saison erworbene Aufstiegsrecht nicht wahrzunehmen. Der sportliche und finanzielle Aufwand der betrieben werden muss um in der Landesliga bestehen zu können ist deutlich über dem Niveau der Bezirksliga angesiedelt.

 

Die Vorbereitung auf die Saison 17/18 ist damit abgeschlossen und obwohl nur 2 der 3 geplanten Testspiele stattfinden konnten, kann ein positives Fazit gezogen werden. Trainer Schwarzbart hat viele gute Ansätze gesehen, alle Spieler ziehen voll mit und die Stimmung im Team ist gut. Der Kader ist in allen Mannschaftsteilen ausgeglichen und tief genug besetzt um 3 vollwertige Reihen aufstellen zu können.

 

Am Wochenende geht es auswärts zum Saisonstart beim EV Königsbrunn. Das jungen Team der Pinguine hat sich in der vergangenen Saison ordentlich geschlagen und dabei auch einige Spitzenteams besiegt. Spielerisch kann die Mannschaft schon jetzt zu den Topteams der Liga gezählt werden und wenn es gelingt das Leistungsvermögen immer abzurufen, werden die Pinguine in dieser Saison ganz vorne mitspielen können. Ein echter Prüfstein also, der unseren Jungs sicherlich alles abverlangen wird. Die beiden deutlichen Siege der letzten Saison sind heute jedenfalls nichts mehr wert.

 

Am 22.10. ist dann Heimspielauftakt in Lindau mit dem Spiel gegen die SG Oberstdorf / Sonthofen 1b.
Bis zu diesem Termin läuft noch der Dauerkartenverkauf bei Getränke Böller in Lindenberg und Heimenkirch.

 

 Quellen:

 Bericht: Oliver Baldauf

 Fotos: EV Lindau

 Fotos: David Ochsenreiter

 Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

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Im Nebel den besseren Durchblick behalten

5:3 so endete der Vergleich zwischen der SGLL und der SG Mausstadt / ECDC 1b am Freitagabend in Lindau. Ein nicht unverdienter, aber auf Grund der besonderen äußeren Umstände nicht unbedingt aussagekräftiger Erfolg für das Heimteam. Die warmen Außentemperaturen am Bodensee sorgten in der kühlen Eishalle für so dichten Nebel, dass alle Beteiligten größte Mühe hatten den Durchblick zu behalten. Das erwartet Bezirksliga Topniveau, zu dem beide Teams sicherlich in der Lage gewesen wären, kam so leider kaum zustande.

 

Das Spiel kam von Anfang an nicht besonders gut in Fahrt, was eigentlich nicht verwundern muss, war es doch für beide Teams der erste Test in der jungen Saison. Dazu kam bereits kurz nach dem Beginn immer dichter werdender Nebel der sich über die Eisfläche legte. Die Sicht auf dem Spielfeld wurde von Minute zu Minute schlechter. Auf dem Eis tat sich nicht viel, zu dem testeten beide Teams häufig die neuen Strafbänke in der ESA. Das zum Ende des ersten Drittels doch noch ein Tor für die Heimmannschaft fielen, war einer schönen Einzelleistung von SGLL Kapitän Patrick Prell zu verdanken. In Überzahl schloss er ein Solo über das halbe Feld zum 1:0 ab. Doch Maustadt zeigte sich kaum beeindruckt und glich rund eine Minute später zum 1:1 aus.

 

Die erste Hälfte des 2. Drittel kam einem Gestochere im Nebel gleich. Erst gut 9 Minuten vor Drittelende gelang den Gästen der Führungstreffer zum 1:2. Das jedoch war so etwas wie ein Weckruf für das Team von Matthias Schwarzbart, innerhalb von knapp 3 Minuten schossen Michael Wellenberger (2 Treffer) und Daniel Pfeiffer (1 Treffer) eine 4:2 Führung für die SGLL heraus. Die Vorlagen zu den Toren lieferten die Beiden sich dabei wechselseitig.

 

Das letzte Drittel begann das Heimteam mit einem Torwartwechsel. Dominik Hattler, er war obwohl er kaum etwas sehen konnte fast immer Herr der Lage, räumte seinen Posten für Nico Weidhofer. Dieser musste zwar bereits nach wenigen Sekunden beim 4:3 für die Gäste das erste Mal hinter sich greifen, den Rest des Drittels lieferte er aber eine ebenso tadellose Leistung ab wie sein Vorgänger. Was weiter in diesem Drittel geschah war eigentlich für keinen im Stadion so richtig zusehen. Die Spieler von Trainer Matthias Schwarzbart waren dabei wohl meist Herr der Lage, denn die Gäste aus Memmingen brachten nichts Zählbares mehr zustande. Und so nutzte kurz vor Ende erneut Michael Wellenberger eine Überzahlsituation zum 5:3 Endstand, Assist von Daniel Pfeiffer und Andreas Hops.

 

Am Ende bleiben für beide Trainer leider wenige Erkenntnisse, es gab schlicht nichts zu sehen. Den Unterschied machte das Duo Wellenberger, Pfeiffer die offenbar den besten Durchblick von allen hatten. Erwähnenswert ist noch, das trotz des Oberligaderbys Sonthofen gegen Lindau das zeitgleich stattfand rund 90 Zuschauer den Weg in die ESA gefunden hatten. Großes Lob gebührt dabei wieder den Fans des HC Maustadt, die sich von der schlechten Sicht die Laune nicht verderben ließen und für richtig gute Stimmung sorgten.
Am kommenden Freitag geht es zum nächsten Test für unsere Jungs nach Kempten. Dort wartet mit Landesligist ESC Kempten ein wirklich dicker Brocken. Spielbeginn ist um 19.30.

 

 

 Quellen:

 Bericht: Oliver Baldauf

 Fotos: EV Lindau

 Fotos: David Ochsenreiter

 Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

 

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Erster Test und doch noch ein Neuzugang

 

Am Freitag ist es nun endlich so weit, die SG Lindenberg Lindau 1b tritt um 19.30 zum ersten Testspiel der neuen Saison an. Geplant war das ja eigentlich schon für den vergangenen Freitag aber das Spiel gegen die Regionalligamannschaft des EV Ravensburg musste kurzfristig abgesagt werden. Nun kommt es eben gegen den Ligarivalen SG Maustadt/ECDC1b zur ersten Standortbestimmung in dieser Saison.

 

Die Maustädter sind hierfür sicherlich der perfekte Partner. Zum einen bevorzugen beiden Teams schnelles, offensives Eishockey. Zum anderen ist das Verhältnis beider Teams von gegenseitigem Respekt und sportlicher Fairness geprägt. In den vergangenen Jahren waren die Spiele meist sehr ausgeglichen und hart umkämpft. Oft lag das bessere Ende dabei bei den Maustädtern, doch in den letzten 2 Jahren konnten unser Jungs jeweils beide Saisonspiele für sich entscheiden. Auch in den Abschlusstabellen dieser beiden Jahre landete das Team von Trainer Schwarzbart am Ende immer vor dem HC Maustadt. Doch die Maustädter wollen es in dieser Saison nochmal wissen. Der im Kern seit vielen Jahren stabile Kader wurde auch dank der Spielgemeinschaft mit dem Oberligaclub Memmingen Indians punktuell verstärkt und vor allem breiter aufgestellt. Es besteht also am Freitag für beide Teams die Möglichkeit  zu einer echten Standortbestimmung.

 

Hinsichtlich des Kaders gibt es auch im Lager der SGLL noch einen Neuzugang zu vermelden. Mit Christian Huber hat sich dem Team ein junger Stürmer angeschlossen, der sich unlängst aus beruflichen Gründen in der Region niedergelassen hat. Der gebürtige Trostberger war im Nachwuchs in Waldkraiburg und Klostersee aktiv, eh er einen mehrjährigen Ausflug nach Nordamerika unternommen hat. Auch dort hat Christian Eishockey gespielt und war in der GMHL aktiv. In den ersten Trainingseinheiten hat der neue Mann jedenfalls schon mal einen guten Eindruck hinterlassen.

 

Am Freitag wird Christian zusammen mit seinen Teamkollegen zum ersten Heimspiel antreten. Dabei wird er hoffentlich von vielen Fans lautstark unterstützt werden. Das Testspiel bildet auch den Auftakt für den diesjährigen Dauerkartenverkauf. Die Karten sind an der Kasse in der ESA und ab Samstag bei Getränke Böller in Lindenberg erhältlich.

 

 Quellen:

 Bericht: Oliver Baldauf

 Fotos: David Ochsenreiter

 Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

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Weitere Unterstützung von Salon Schuster für eine erfolgreiche Saison

Mit Salon Schuster unterstützt uns ein weiterer Gönner für eine erfolgreiche Saison 2017/18. Herzlich willkommen im Team und vielen Dank für die Unterstützung. Jetzt heißt es weiter fleißig sein und mit Leistung und Teamgeist den Unterstützern ein sportliches Dankeschön zurückzugeben.

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Mit AP Autopartners in eine erfolgreiche Saison

Während die Jungs der SGL fleißig auf dem Eis trainieren wird auch im Hintergrund noch fleißig gearbeitet. So konnte AP Autopartners als Helmsponsor gewonnen werden. Herzlich willkommen im Team und vielen Dank für Eure Unterstützung.

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Die Vorbereitung auf die Saison 17/18 hat begonnen

Die Vorbereitung auf die Saison 17/18 hat begonnen

 

Nach dem es dem Sommer über jedem Spieler selbst überlassen war sich fit zu halten, hat Trainer Matthias Schwarzbart am vergangenen Samstag sein Team zum ersten Mal zu einer Trainingseinheit aufs Eis gebeten. Das Auftakttraining hat noch in der Eishalle Ravensburg stattgefunden, ab Mitte September soll es dann in Lindau aufs Eis gehen.

 

Auch die Termine für die Vorbereitungsspiele sind fixiert, und schon mit dem ersten Spiel wartet ein echter Kracher auf die Fans.


Am 22.09. um 19.30 trifft die SGLL in der ESA Lindau auf den EV Ravensburg 1b. Dabei kommt es zu einem Wiedersehen mit einigen Spielern, die in den vergangenen Jahren ihre Schlittschuhe für die Islanders geschnürt haben. Mit Trainer Martin Masak, Lubos Sekula, Bernhard Leiprecht und den Katjuschenko-Brüdern hat sich den Ravensburgern zur neuen Saison gleich eine ganze Reihe von Spielern mit Islanders-Vergangenheit angeschlossen. Das Team von Trainer Schwarzbart wird also vom ersten Spiel an richtig gefordert werden.

 

Schon eine Woche später am 29.09. ebenfalls in Lindau, Beginn 19.30 trifft das Team auf die SG Maustadt / Memmingen und damit auf einen der großen Herausforderer in der Bezirksliga Gruppe 4. Zu den Aufeinandertreffen mit den Maustädtern muss eigentlich nichts mehr gesagt werden, sie sind inzwischen einfach KULT! Die Spiele sind seit Jahren das Highlight jeder Saison und auch neben dem Eis regelmäßig ein großes Fest. Dies liegt natürlich zum einen an der offensiven und dadurch attraktiven Spielweise der Memminger. Zum anderen aber auch an den fabelhaften Fans des HCM, die immer für eine super Stimmung sorgen.

 

Den Abschluss der Vorbereitungsspiele bildet dann das Aufeinandertreffen mit dem ESC Kempten am 06.10. um 19.30 in Kempten. Der Landesligist, der in den vergangenen Jahren immer recht knapp am Abstieg vorbeigeschrammt war, hat zur neuen Saison sein Team und seine Strukturen völlig neu aufgestellt. Nicht nur die Zusammenarbeit mit dem EV Füssen hat den Kemptnern einige hochkarätige Neuzugänge beschert. Auch sonst haben sich den Verein einige bekannte Namen aus der Region angeschlossen. Zudem beweist schon allein die Tatsache, dass die Kontingentstelle mit einem Mann aus Übersee besetzt wurde, dass eine Liga höher bereits ein ganz anderer Wind weht.

 

 Quellen:

 Bericht: Oliver Baldauf

 Fotos: David Ochsenreiter

 Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

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Hopfen und mehr unterstützt uns in der neuen Saison

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Kaderplanung der SG Lindenberg / Lindau 1b abgeschlossen

 Nach dem sehr positiven Verlauf der vergangenen Saison, welche mit dem Gewinn der bayrischen Bezirksliga Vizemeisterschaft abgeschlossen werden konnte. Durfte sich das Team der SGLL in die wohlverdiente Sommerpause verabschieden.
Doch obwohl der Sommer im Westallgäu noch nicht zu Ende gegangen ist, wird rund um das Team schon fleißig daran gearbeitete auch die kommende Saison zu einem großen Erfolg werden zu lassen.

 Vorweg für alle Fans die wohl wichtigste Information. Die SGLL hat ihr Aufstiegsrecht nicht wahrgenommen und wird auch in der kommenden Saison in der Bezirksliga Gruppe 4 antreten.
Nutznießer dieses Verzichts ist die SG Schliersee / Miesbach 1b, die im Halbfinale in 2 Spielen bezwungen werden konnte. Für die Renken geht somit der Wunsch nach dem Aufstieg in die Landesliga doch noch in Erfüllung, wir wünschen ihnen auf diesem Wege alles Gute und sportlichen Erfolg.

 

Doch nun zu unseren Jungs.
Wahrscheinlich ist es der guten Stimmung im Team und der guten Arbeit in Trainerteam und Umfeld zuzuschreiben, es gibt zur neuen Saison kaum Veränderungen im Kader der SGLL.
Einzig Mike Sabautzki wird das Team in Richtung EA Schongau verlassen. Mike war erst im Laufe der letzten Saison von Oberligist Lindau Islanders zum Team gestoßen und konnte sofort gut integriert werden. Wir danken Mike für seinen Einsatz bei der SGLL und wünschen ihm bei seiner neuen sportlichen Herausforderung in der Bayernliga alles Gute und viel Erfolg.
Als weiterer Abgang steht Thomas Wellenberger fest, er bleibt dem Team allerdings als Co-Trainer erhalten. Thomas muss schweren Herzens seinen vielen Verletzungen der letzten Jahre Tribut zollen. Das ganze Team freut sich sehr, dass Thomas uns auf diese Weise auch weiterhin verbunden sein wird. Dadurch stellt die SG Lindenberg/Lindau 1b bereits zur kommenden Saison die Weichen für die Zukunft und hat mit dem Team Schwarzbart und Wellenberger zukünftig gleich zwei  lizensierte Trainer zur Verfügung. Damit kann die Vorgabe des BEV, wonach zukünftig immer ein lizensierter Trainer an der Bande stehen muss, bereits jetzt erfüllt werden und Matthias Schwarzbart kann so auch zukünftig als Spieler zur Verfügung stehen.

 

Natürlich gibt es auch neue Spieler im Team, wobei so richtig neu sind die beiden eigentlich gar nicht.
Mit Mario Kustor kehrt zur neuen Saison ein Spieler zum Kader zurück, der nach einer Pause eigentlich bereits in der vergangenen Saison wieder angreifen wollte. Da er sich allerdings schon vor dem Saisonstart eine langwierige Verletzung zugezogen hatte, viel dieses Vorhaben flach. So steht Mario also nach 2 jähriger Abstinenz vor seinem Comeback im Team. Er wird der Verteidigung mehr Tiefe verleihen und mit seiner ruhigen und besonnenen Art dem Spielaufbau zusätzliche Qualität geben.
Der 2. Neuzugang ist auch ein alter Bekannter, der letztmals in der Saison 15/16 für das Team aktiv war. Simon Prell kehrt nach zweijähriger Pause zum Team zurück. Der Bruder von Kapitän Patrick Prell ist ein technisch guter sehr variabler Spieler und kann sowohl als Stürmer als auch in der Verteidigung eingesetzt werden.
Beiden Spielern sowie dem gesamten Team wünschen wir einen guten und verletzungsfreien Saisonverlauf.

 

 Quellen:

 Bericht: Oliver Baldauf

 Fotos: David Ochsenreiter

 Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

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„Für uns ist das eine gefühlte Meisterschaft“

 

Eishockey Trainer Matthias Schwarzbart hat die Finalniederlage der SG Lindenberg/Lindau 1b schnell verdaut.

Im Interview spricht er über Play-off-Bärte, die Aufstiegsfrage und eine Wiederholung dieser Bombensaison

 

Für den Eishockey-Standort Lindenberg war es die erfolgreichste Saison seit 40 Jahren: Die SG Lindenberg/Lindau 1b ist Bayerischer Bezirksliga-Vizemeister. Der Siegeszug der Spielgemeinschaft wurde erst im Play-off-Finale vom EHC Klostersee gestoppt (1:10 und 4:6). Im Interview zieht Trainer Matthias Schwarzbart (33) eine sehr positive Bilanz

 

Wie groß ist die Enttäuschung über das verlorene Finale?

Matthias Schwarzbart: Die ist beziehungsweise war gar nie vorhanden. Nach dem Hinspiel waren wir schon enttäuscht, weil wir chancenlos waren – aber nach dem Heimspiel am Sonntag können wir erhobenen Hauptes aus der Saison gehen. Klostersee ist mit seinen Oberligaspielern individuell einfach besser besetzt. Das war uns im Vorfeld schon bewusst. Vielleicht wäre es spannender geworden, wenn wir in voller Besetzung hätten spielen können – aber auch da hätten wir einen guten Tag erwischen müssen.

 

Wenn man Ihnen vor der Saison gesagt hätte, dass Sie Bayerischer Bezirksliga-Vizemeister werden, hätten Sie das vermutlich blind unterschrieben, oder?

Schwarzbart: Ja. Für uns ist die Vizemeisterschaft eine gefühlte Meisterschaft – denn wir wussten ja, das mit Klostersee eine Übermannschaft im Rennen ist. Unser Ziel war es, in die Play-offs zu kommen. Alles andere war Zugabe. Selbst bei einem Aus im Viertelfinale hätten wir uns die Saison nicht schlechtreden lassen.

 

Im zweiten Spiel hat die Mannschaft aufopferungsvoll gekämpft. Was haben Sie dem Team nach dem 1:10 im ersten Spiel gesagt?

Schwarzbart: Ich habe versucht, an die Ehre zu appellieren, habe auf die große Kulisse verwiesen, auf Familien und Freunde im Stadion. Dementsprechend sollten sich die Jungs gut verkaufen. Das ist uns gelungen. Im ersten Drittel (1:1) waren wir regelrecht euphorisiert. Danach sind wir in ein kleines Loch gefallen und leider auch eine Minute zu spät aus der Kabine gekommen. Der Schiedsrichter hätte das von sich aus wohl gar nicht geahndet, aber der Klosterseer Trainer hat die Strafe eingefordert. Wir haben eine – völlig regelkonforme, aber trotzdem unübliche – Strafzeit wegen Spielverzögerung bekommen und in der Folge drei Tore kassiert. Das war dann mit spielentscheidend.

 

Und jetzt sind vermutlich alle froh, dass Sommerpause ist...

Schwarzbart: Rein vom Körperlichen her ja. Es waren intensive Wochen. Aus unserem 25-Mann-Kader standen im Finale nur noch 13 zur Verfügung, nicht einmal zwei komplette Reihen, nur drei Verteidiger. Wir hatten schon extremes Verletzungspech. Da sind die Spieler froh, wenn sie das jetzt auskurieren können. Aber den Teamgeist, den Zusammenhalt und den Spaß, den wir haben, wenn wir in die Kabine kommen, den wird man sicher vermissen, bis wir Ende August mit dem Eistraining anfangen.

 

Sind die Play-off-Bärte schon rasiert?

Schwarzbart: Da gab es gar nicht so viele. Ein paar von uns haben einen ziemlich schlechten Bartwuchs (lacht).

 

Eine wichtige Sache steht noch aus: Die Entscheidung, ob man den Aufstieg in die Landesliga annimmt oder nicht. Was sagen Sie dazu?

Schwarzbart: Es gibt letztlich vier Seiten, die man betrachten muss: EVL, TVL, die Spieler und den Trainer. Ich möchte dazu derzeit noch nichts Offizielles sagen... In den nächsten Tagen wird man sich zusammensetzen und in Ruhe darüber sprechen. Mit der Entscheidung haben wir bis Mai Zeit.

 

Bleiben Sie eigentlich Trainer?

Schwarzbart: Das hängt von der künftigen Konstellation ab, aber ich gehe davon aus.

 

Zeichnen sich schon personelle Änderungen im Kader ab?

Schwarzbart: Stand jetzt wird die Mannschaft zu 90 Prozent zusammenbleiben. Es gibt schon ein, zwei Ältere, denen man so ein Halbfinale oder Finale eigentlich nicht mehr zumuten kann, die haben schon gejammert (lacht). Vielleicht kommt auch der eine oder andere Neue dazu, den man von früher noch kennt.

 

Lässt sich so eine Bombensaison wiederholen?

Schwarzbart: Ja, ich denke schon. Wieso nicht? Wenn der Kader so bleibt, sollte man sich ambitionierte Ziele setzen – und wieso sollten wir uns weniger vornehmen als das, was wir erreicht haben?

 

Quellen:

Bericht: Benjamin Schwärzler WA

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

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Der Stolz auf das Erreichte überwiegt

Eishockey aktuell SG Lindenberg/Lindau 1b verliert das Play-off-Finale gegen den letztjährigen Oberligisten Klostersee mit 1:10 und 4:6. Der Gegner war einfach eine Nummer zu groß

 

 

 

Lindenberg/Lindau Während der Gegner im Hintergrund mit lautem Gesang den Meistertitel feiert, formieren sich die tapferen Recken der SG Lindenberg/Lindau 1b vor ihrem Fans zur La Ola. Sie hatten einen großartigen Kampf mit viel Einsatz geboten, doch der Gegner war letztlich eine Nummer zu groß. Im Finale um die Bayerische Bezirksliga-Meisterschaft musste die Spielgemeinschaft die Überlegenheit des EHC Klostersee neidlos anerkennen. Das Auswärtsspiel am Freitag ging mit 1:10 (1:3, 0:2, 0:5) verloren, das Heimspiel gestern Abend endete 4:6 (1:1, 2:5, 1:0).

 

„Trotz des weinenden Auges wegen der Finalniederlage überwiegt der Stolz“, sagt TVL-Abteilungsleiter Oliver Baldauf. Vor der Saison hätte man nicht zu träumen gewagt, bis ins Endspiel zu kommen – und auf dem Weg dorthin die meisten Gegner so klar zu beherrschen. Doch an Klostersee bissen sich die Jungs von Spielertrainer Matthias Schwarzbart die Zähne aus. Der Finalgegner hatte letzte Saison noch in der Oberliga gespielt und ist dann freiwillig drei Spielklassen nach unten in die Bezirksliga gegangen. „Die haben einen kompletten Oberliga-Kader – und der Angriff war da schon erste Sahne“, sagte Baldauf.

 

Im Schnitt schießt Klostersee heuer zehn Tore pro Spiel. So auch am Freitagabend. Bei der 1:10-Auswärtsniederlage war die SGLL in allen Belangen unterlegen, zumal der Gegner „bis zum Schluss voll durchgezogen“ (Baldauf) hatte. Die vielen Ausfälle (Patrick Prell, Andy Hops, Manuel Merk, Michael Wellenberger) machten sich bemerkbar, mehr als das zwischenzeitliche 1:3 durch Marks Olesko war nicht drin.

 

Anders gestern Abend. Vor 450 Zuschauern in der Eissportarena Lindau zeigten die Gastgeber eine beherzte Vorstellung. Zwar war Klostersee spielerisch überlegen, doch Lindenberg hielt mit großem Kampf und viel Leidenschaft dagegen. So war das erste Drittel auf Augenhöhe. Daniel Pfeiffer sorgte nach 30 Sekunden sogar für das 1:0. Zwei Minuten später glich Klostersee aus.

 

Das zweite Drittel begann denkbar schlecht. Lindenberg kam zu spät aus der Kabine. Dafür gab’s eine Zwei-Minuten-Strafe – und die Gäste zogen innerhalb von fünf Minuten auf 4:1 davon. Die Gastgeber, die bis dato zuhause unbesiegt waren, kamen aber nochmals zurück. Bei doppelter Überzahl verkürzten Mike Sabautzki und Timo Kronfoth innerhalb von Sekunden auf 3:4 (34.). Allerdings wurde die ersatzgeschwächte SGLL (nur drei Abwehrspieler und nur zwei komplette Blöcke) nun langsam müde. Das nutzte Klostersee zu zwei Treffern und der Vorentscheidung (35./40.).

 

Im letzten Drittel ließ der gut agierende Torhüter Dominik Hattler dann kein Gegentor mehr zu. Dafür gelang Kronfoth noch etwas Ergebniskosmetik zum 4:6 (52.).

 

„Die Mannschaft hat alles gegeben und alles versucht. Es war eine extrem-gute Leistung – vielleicht sogar das beste Spiel der Saison“, hob Baldauf hervor. Noch steht nicht fest, ob die Mannschaft das Aufstiegsrecht in die Landesliga wahrnimmt. Die beiden Vereine werden sich in diesen Tagen zusammensetzen und beratschlagen.

 

 

Quellen:

Bericht: Benjamin Schwärzler WA

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

 

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Das Finale gegen den EHC Klostersee, ein Duell David gegen Goliath!?

 

Mit der Finalserie zur Bayrischen Bezirksligameisterschaft, welche am Freitag um 20.00 mit Spiel 1 in Grafing beginnt und am Sonntag um 17.30 in Lindau fortgesetzt wird, geht eine Saison der Superlative für die SG Lindenberg / Lindau 1b zu Ende.

Von bisher 22 Saisonspielen ging lediglich 1 im Penaltyschießen verloren. Dabei wurden 160 Tore erzielt und nur 47 kassiert. Im Vergleich aller bayrischen Bezirksligisten ist das ein absoluter Spitzenwert. Es gibt also ausreichend Gründe für das Team von Spieltrainer Matthias Schwarzbart mit breiter Brust in das Finale zu gehen.

Doch der Gegner der Finalserie, der EHC Klostersee schlägt diese Spitzenwerte noch um Längen. Kein Wunder, werden die Kenner sagen, ist der EHC doch erst nach der vergangenen Saison aus der Oberliga freiwillig in die Bezirksliga abgestiegen. Dabei konnte fast der gesamte Oberligenkader gehalten werden. Das Ergebnis spricht für sich, alle Spiel der Saison gewonnen und dabei eine Tordifferenz von plus 221 erspielt. Es wird also ein Kampf David gegen Goliath der unserem Team da bevorsteht.

Auch in den bisherigen Playoffspielen haben sich die Klosterseer ohne größere Mühe durchgesetzt. Unsere Jungs konnten zwar auch alle Playoffspiele siegreich beenden, doch mussten alle Siege hart erarbeitet werden und das hat deutliche Spuren im Kader hinterlassen. Waren bereits im 2. Halbfinalspiel in Miesbach nur noch 13 Feldspieler an Bord, so werden Matthias Schwarzbart am Freitag noch weniger Feldspieler zur Verfügung stehen. Vor allem die Verteidigungsreihen haben sich weiter gelichtet, am Wochenende werden Kapitän Patrick Prell und Routinier Andy Hops nicht zur Verfügung stehen. Diese Schwächung wird nur schwer zu kompensieren sein. Mit Michael Wellenberger und dem gesperrten Manuel Merk fallen zudem die beiden Topscorer zumindest am Freitag in Grafing aus. Möglicherweise werden noch weitere Spieler berufsbedingt die weite Fahrt am Freitagnachmittag nicht mit antreten können.

Die Aussichten sind also denkbar schlecht für dieses Wochenende und dennoch ist die Vorfreude im Team und in den beiden Vereinen der Spielgemeinschaft riesig. Konnte der EV Lindau erst vor rund 2 Jahren den Meistertitel in Bayerns höchster Spielklasse gewinnen, hat der TVL vor 39 Jahren seinen letzten Titel im Seniorenbereich gewonnen. In der Saison 1977/78 gewann der TVL den Titel des bayrischen Natureismeisters, einige der Spieler von damals werden am Sonntag im Stadion sein und sich mit den Spielern von heute über das bereits Erreichte freuen. Beide Spiele werden wohl vor einigen Hundert Zuschauer stattfinden, es ist zu erwarten, dass der EHC Klostersee auch nach Lindau von über 100 Fans begleitet wird. Der EHC verfügt über eine sehr aktive, wenn auch nicht ganz unproblematisch Fansezene. Das Heimspiel am Sonntag wird daher mit einem für Bezirksligaverhältnisse ungewöhnlich starken Aufgebot an Ordneren durchgeführt werden. Dies und die Sicherheit unabhängig vom Wetter gute Verhältnisse anbieten zu können, hat letztlich den Ausschlag für die Verantwortlichen bei TVL und EVL gegeben das Spiel in der ESA in Lindau auszutragen.

Der TVL hofft, das die Mannschaft auch in Lindau von vielen Fans aus dem Westallgäu unterstützt werden wird. Wenn dazu noch einige Fans des EV Lindau, die 1. Mannschaft spielt am Sonntag auswärts in Schönheide, den Weg ins Stadion finden, wird es ein großes Eishockeyfest werden. Zum Auswärtsspiel am Freitag wird wie im Halbfinale ein Fahrdienst organisiert, näheres unter o.baldauf@gmx.de oder 0171 3168973.

Quellen:

Bericht: Oliver Baldauf

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

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Der Finaleinzug ist geschafft, mit 5:2 siegt die SG Lindenberg / Lindau 1b in Miesbach

 

Mit einem eindrucksvollen 5:2 (2:1/1:1/2:0) Auswärtssieg wurde der Einzug ins Finale um die bayrische Bezirksligameisterschaft bereits in Spiel 2 klargemacht. Die SG Schliersee / Miesbach zeigte sich dabei als fairer Gegner auf Augenhöhe, letztlich gab taktische Disziplin im dritten Spielabschnitt den Ausschlag für den Sieg.

Dabei begann die Begegnung denkbar schlecht, nur 13 Feldspieler und 2 Torleute konnten, auch bedingt durch die ungewöhnlich frühe Anspielzeit, die Reise nach Miesbach antreten. Die Schlierseer legten los wie die Feuerwehr und bereits nach eineinhalb Minuten Spielzeit schlug es zum ersten Mal im Tor von Dominik Hattler ein. Doch das Team von Spielertrainer Matthias Schwarzbart zeigte sich nicht geschockt. Mit Fortdauer des Spiels kam man immer besser ins Rollen und zu einigen Chancen. Eine davon nutzte Daniel Pfeiffer zum 1:1 Ausgleich in der 13. Spielminute, dabei konnte er einen Schlagschuss den Marks Olesko von der blauen Linie abgegeben hatte und den der gegnerische Torwart nur abprallen lassen konnte, abgeklärt im Tor der Schlierseer unterbringen. Kurz darauf die nächste Hiobsbotschaft für das ohnehin dezimierte Team der SGLL. Nach einem harten aber nicht unfairen Check wurde Manuel Merk mit 5 + Spieldauer zum Duschen geschickt. Die Schiedsrichter erkannten dabei eine absichtliche Bewegung zum Kopf des Gegners, eine sehr harte Entscheidung. Wer nun gedacht hatte, das es jetzt einen Bruch im Spiel der SGLL geben würde sah sich getäuscht. Kapitän Patrick Prell höchst selbst brachte seine Mannschaft in der 17. Minute mit einem satten Schuss in den Winkel erstmals in Führung, die Vorlage kam von Daniel Pfeiffer.

Das 2. Drittel begann wie das Erste, die Gastgeber machten mächtig Druck und erzielten bereits nach wenigen Minuten den 2:2 Ausgleich. Auf Lindenberger Seite wurde in dieser Phase viel gearbeitet, doch es ging die Ordnung im Positionsspiel verloren. Des Öfteren gelang es den Gastgebern jetzt Lücken in die Abwehr zu reisen. Dominik Hattler im Tor, der erneut eine fehlerfreie Leistung zeigte, konnte sich in dieser Phase einige Male auszeichnen. Doch das Team von Matthias Schwarzbart blieb im Spiel, auch weil die Gastgeber sich durch Zeitstrafen und leichte Fehler selbst das Leben schwer machten. Eine solche Zeitstrafe nutzte dann in der 10. Minute erneut Patrick Prell, der auf Zuspiel von Andy Hops zur erneuten Führung einnetzen konnte. Was dann kam, war ein wahrer Sturmlauf der SG Schliersee / Miesbach 1b. Angetrieben von ihren Fans, die für eine gute Stimmung in der Halle sorgten, schnürten sie unsere Jungs regelrecht im eigenen Drittel ein. Das intensive Spiel der ersten 10 Minuten des Drittels zeigte Wirkung, oft war man zu weit weg vom Gegner und der Zugriff auf das Spiel ging völlig verloren. Kapital konnten die Gastgeber, extra mit 9 U23 Spielern verstärkt um das Saisonziel Landesligaaufstieg festzuhalten, allerdings nicht aus dieser Situation schlagen. Zu ungenau und fahrig war der Spielaufbau der Gastgeber. So konnte der knappe Vorsprung der SGLL in die letzte Pause gerettet werden. Doch dem kleinen aber lautstarken Haufen Lindenberger Fans schwante nichts Gutes für das Schlussdrittel.

In Abschnitt 3 zeigten die Spieler vom Matthias Schwarzbart, der offenbar in der Kabine die richtigen Worte fand, wieder ein gänzlich anderes Gesicht. Statt nur hinter den Gegnern herzulaufen wie gegen Ende von Drittel 2, stand das Teams jetzt kompakt im eigenen Drittel. Jeder Spieler behielt seine Position, es wurden keine unnötigen Wege mehr gemacht. Nach dem Spiel sah Trainer Schwarzbart darin den Schlüssel zum Erfolg für sein Team. Mitte des letzten Drittels fiel dann die Entscheidung. Die Gastgeber, die nun viel riskierten wurden mehrfach ausgekontert. Zwei dieser Konter wurden in der 13. und in der 14. Minute für die SGLL verwandelt. Den Treffer zum 2:4 erzielte Timo Krohnfoth auf Zuspiel von Patrick Prell und den Schlusspunkt zum 2:5 setzte Elia Feistle im Alleingang. Weitere Möglichkeiten durch Michael Wellenberger und Dominik Mahren landeten am Pfosten oder wurden vom Gegner gestoppt. Letztlich blieb es beim verdienten 5 zu 2 Sieg für die SG Lindenberg / Lindau 1b und so konnten Fans und Spieler ausgelassen den Einzug ins Finale feiern.

Hier wartet nun mit dem EHC Klostersee eine wahre Herkulesaufgabe auf unsere Jungs. Am kommenden Freitag geht es los mit dem ersten Spiel in Grafing bei München und am Sonntag folgt dann das Heimspiel in Lindau. Die Klosterseer, ähnlich wie im Vorjahr der EV Füssen, Absteiger aus der Oberliga sind haushoher Favorit in der ebenfalls im Modus best of three ausgetragenen Serie. Die Freude im Team der SGLL, den Finaleinzug geschafft zu haben, ist derweil riesig groß, da spielt der Gegner keine Rolle. Die Jungs sind heiß und wollen zeigen, dass sie nicht von ungefähr im Finale stehen.

 

Quellen:

Bericht: Oliver Baldauf

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

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Auf geht’s zum 2. Spiel der Halbfinalserie nach Miesbach

 

Bereits am frühen Samstagvormittag wird die Mannschaft der SG Lindenberg / Lindau 1b zum 2. Spiel der Halbfinalserie zur bayrischen Bezirksligameisterschaft nach Miesbach aufbrechen. Grund für diese ungewöhnliche Abfahrtszeit ist der nicht minder ungewöhnliche Spielbeginn der Begegnung gegen die SG Schliersee / Miesbach, Anpfiff ist bereits um 15.30 Uhr. Dafür wiederum gibt es eine einfache Erklärung. Der TSV Schliersee als federführender Verein ist in der Eishalle in Miesbach quasi nur Untermieter und hat schlicht keine andere Eiszeit bekommen. Der vereinseigene Eisplatz in Schliersee – eine malerische Natureisbahn – steht nicht für den offiziellen Spielbetrieb zur Verfügung. So kommt es das die Spieler um Kapitän Patrick Prell zu einer Uhrzeit antreten müssen wie seit ihrer Zeit als Nachwuchsspieler nicht mehr. Gerade für die im Einzelhandel beschäftigten Spieler ist das nicht ohne weiteres zu bewerkstelligen und es verdient höchste Anerkennung wenn dafür sogar ein Urlaubstag geopfert wird.

Doch dieser Einsatz könnte mit dem Erreichen der Finalspiele zumindest sportlich belohnt werden. Die Voraussetzungen dafür könnten nicht besser sein, wurde doch Spiel 1 am vergangenen Sonntag zwar knapp aber dennoch verdient gewonnen. Die SG Schliersee / Miesbach präsentierte sich dabei als ein hochklassiger aber auch schlagbarer Gegner. Besonders hervor getan hat sich dabei der Mann zwischen den Pfosten bei der SG SMB. Markus Voit ist ein ganz erfahrener Torhüter, der auf fast 20 Jahre als aktiver Eishockeyspieler zurückblicken kann. Viele Jahre stand er für den TEV Miesbach in der Oberliga im Tor. Dass er nicht von ungefähr den Beinamen The Wall trägt, konnte er am Sonntag mehrfach beweisen. Einige Male bewahrte er sein Team vor einem Gegentreffer. Doch auch seine Vorderleute konnten mit geradlinigem Spiel durchaus überzeugen und tauchten des Öfteren gefährlich vor dem am Sonntag ebenfalls sehr gut aufgelegten Dominik Hattler im Tor der SGLL auf.

Trotz der Qualität des Gegners ist man im Lager der SG Lindenberg / Lindau 1b zuversichtlich die nächste Runde bereits am Samstag erreichen zu können. Hierfür wird es aber notwendig sein, leichte Fehler und unnötige Strafzeiten zu vermeiden. Diese hatten die SG Schliersee / Miesbach am Sonntag eigentlich erst so richtig ins Spiel gebracht. Die Marschroute sollte also klar sein für das Team von Spielertrainer Matthias Schwarzbart. Der Trainer der Gastgeber sieht den Ausgang von Spiel 2 naturgemäß anders, hat er doch bereits am Sonntag seine Rückkehr ins Westallgäu bzw. an den Bodensee für Spiel 3 angekündigt. Dieses Spiel, so es den notwendig sein sollte, würde am Sonntag um 20.00 Uhr in der ESA in Lindau angepfiffen werden. Ob dies der Fall sein wird, ist kurzfristig auf der Homepage der SG Lindenberg / Lindau 1b zu erfahren sein. Für die ganz Neugierigen ist auch ein Liveticker auf tickaroo eingerichtet, eine Premiere bei den Spielen der SGLL. Eine weitere Premiere für die SG wäre der Einsatz eines Fanbusses. Dieser wird bei ausreichender Nachfrage, alle die beim bisherigen Saisonhöhepunkt live dabei sein wollen und können – die frühe Anspielzeit erweist sich auch hier durchaus als nachteilig – nach Miesbach transportieren. Einsteigeorte sind die ESA in Lindau und das Eisstadion in Lindenberg. Anmeldungen noch bis Donnerstag im Eisstüble Lindenberg oder unter o.baldauf@gmx.de.

 

Auf geht’s seid dabei in Miesbach und unterstützt unsere Jungs!

 

Quellen:

Bericht: Oliver Baldauf

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

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SG Lindenberg/Lindau 1b siegt im ersten Play-off Halbfinalspiel mit 4:3 gegen die SG Miesbach/Schliersee

 

Bei idealen Spielbedingungen konnten die knapp 260 Zuschauer am Eisstadion in Lindenberg ein packendes und faires Match zwischen zwei gleichwertigen Mannschaften sehen. Wie man es in dieser Saison gewohnt ist, legte das Team um Spielertrainer Matthias Schwartzbart von der ersten Sekunde an voll los und hätte bereits hier schon in Führung gehen können. Die Gäste aus Miesbach, die am Abend vorher sich erst mit ihrem Sieg gegen den ERC Lechbruck für das Bezirksliga –Halbfinale qualifizierten, taten sich anfangs schwer gegen die SGLL. In der 8. Spielminute erzielte Patrick Prell mit einem Schuss von der blauen Linie den zu diesem Zeitpunkt überfälligen Führungstreffer (1. Assist Timo Krohnfoth, 2. Assist: Daniel Pfeiffer). Völlig überraschend gelang den Gästen in einer Phase, in der die SGLL auf das 2. Tor drängten, durch einen Lindenberger Abspielfehler in der 12. Minute, als dann ein Miesbacher Stürmer allein auf das Tor von Torhüter Dominik Hattler stürmte und diesem keine Chance lies, der Ausgleich. Wenige Sekunden später hätte sich die Szene beinahe wiederholt, doch diesmal scheiterten die Gäste am SGLL Goalie. Die Antwort der SGLL folgte prompt, Matthias Speiser erzielte nach Zuspiel von Marks Olesko und Matthias Schwarzbart in der 13. Spielminute die erneute Führung zum 2:1.

Am Anfang des zweiten Drittels war die SG Schliersee-Miesbach etwas stärker, doch die SGLL überstand die anfängliche Druckphase schadlos und hatte von da an wieder spielerische Vorteile, die allerdings erst in der 11. Minute durch eine tolle Einzelleistung von Timo Krohnfoth, der quer durch das Gäste-Drittel lief, mit dem Treffer zum 3:1 belohnt wurden. Kurz darauf versäumte man es, als man für knapp eineinhalb Minuten in doppelter Überzahl spielte und dabei zwei Großchancen vergab, den Sack eventuell bereits zu zumachen. So versprach das letzte Drittel viel Spannung.

Die Gäste erhöhten jetzt den Druck und fanden von Minute zu Minute besser in ihr Spiel. In der 43. Minute schlossen sie ein doppeltes Überzahlspiel erfolgreich mit dem 2:3 Anschlusstreffer ab. Knapp 3 Minuten später gelang ihnen der Ausgleich und das Spiel war wieder offen. Dies beeindruckte die SGLL wenig. Mit Bullygewinn beim letzten Seitenwechsel Mitte des Schlussdrittels stürmte Manuel Merk auf das Gästetor und passte zu Dominic Mahren, der den Treffer zum 4:3 erzielte. Die SGLL hielt danach dem Druck problemlos stand und die Mannschaft lies keine zwingenden Gäste-Chancen mehr zu und gewann letztendlich verdient mit 4:3 das erste Play-off Halbfinalspiel.

Das Rückspiel bei der SG Schliersee-Miesbach am nächsten Samstag wird sicherlich eine schwere Nummer. Wenn man aber weiterhin so diszipliniert (8 Strafminuten, Miesbach: 18 Strafminuten) und spielstark auftritt ist auch diese Aufgabe lösbar. Der TVL organisiert einen Fanbus zu Spiel 2 in Miesbach, Anmeldung bis Mittwoch an o.baldauf@gmx.de oder im Eisstüble bei Rudi Epp, der Unkostenbeitrag wird ca. 10,--€ betragen. Zusteigeorte, ESA Lindau und Eisplatz Lindenberg, Abfahrtszeiten werden noch bekannt gegeben.

 

Quellen:

Bericht: Oliver Baldauf

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

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Das Halbfinale ist erreicht, aber wer ist der Gegner?

 

Glatt in 2 Spielen konnte sich die SG Lindenberg / Lindau 1b gegen den EV Mittenwald durchsetzten. Eng waren die Spiele und vor allem Spiel 2 stand auf Messers Schneide. Mit viel Einsatz und Willensstärke hat sich das Team von Trainer Matthias Schwarzbart den spielfreien Freitag erarbeitet und muss erst wieder am Sonntag antreten. Spielbeginn im Lindenberger Kunsteisstadion ist 19.00.

Anders unser Gegner im Halbfinale. Das Duell SG Schliersee/ Miesbach gegen den ERC Lechbruck konnte nicht in 2 Spielen entschieden werden. Der Gegner, wer auch immer es letztlich sein wird, hat auf jeden Fall eine kürzere Pause als wir. Die Tatsache, dass die Begegnung in Miesbach erst am Samstag ausgetragen werden kann, spielt dabei auch schon fast keine Rolle mehr. Zumal es ohnehin in Play-offserien nicht gesagt ist, dass der im Vorteil ist, der eine längere Pause hatte. Bleiben doch die Teams ohne Pause besser im Rythmus.

So ist das Duell, egal gegen welches der beiden Teams es ausgetragen werden wird völlig offen. Der ERC Lechbruck ist bestens bekannt aus den vielen Aufeinandertreffen in der Bezirksliga Gruppe 4. Meistens hatten die Flößer dabei das bessere Ende für sich. In der laufenden Saison war das Team vom Lech bisher überhaupt die einzige Mannschaft die unsere Jungs schlagen konnte. Diese Niederlage nach Penaltyschießen ist allen im Team noch bestens in Erinnerung. Die kampfstarken Flößer wären sicherlich ein unangenehmer wenn auch schlagbarer Gegner.

Was im Falle des Weiterkommens der SG Schliersee/ Miesbach für ein Kaliber auf das Team von Matthias Schwarzbart wartet, ist schwer abzuschätzen. Die Auftritte der Mittenwalder haben jedenfalls bewiesen, dass die Mannschaften der Gruppe 3 nicht schwächer sind als in Gruppe 4. Die Schlierseer haben sich dort denkbar knapp, mit nur einem Punkt Vorsprung als Gruppensieger durchgesetzt. Demnach ist anzunehmen, das die Mannschaft mindestens die gleiche Spielstärke haben wird wie Mittenwald. Neben einigen erfahrenen Schlierseer Spielern lebt die Mannschaft dabei vor allem von den U23 Spielern des TEV Miesbach. In den ersten beiden Spielen des Viertelfinales gegen Lechbruck waren diese Spieler maßgeblich an den Torerfolgen beteiligt. Der TEV, ein Spitzenteam der Bayerliga, ist bekannt für seine durchgängig gute Nachwuchsarbeit. Erst im Vorjahr aus der Landesliga abgestiegen, ist es das klare Saisonziel der SG Schliersee / Miesbach sofort wieder aufzusteigen.

Ganz anders sieht die Situation bei unseren Jungs aus, die ohne jeden Druck ins Halbfinale gehen können. Jeder weitere Sieg macht die ohnehin schon grandiose Saison nur noch besser. Doch die Aufgabe wird enorm schwierig. War man im bisherigen Saisonverlauf weitgehend von großen Verletzungen verschont geblieben, hat das Verletzungspech in den letzten Wochen besonders hart zugeschlagen. Waren im letzten Gruppenspiel mit Matthias Schwarzbart und Hannes Smedek 2 Stürmer ausgefallen, so waren es im Viertelfinale 2 Verteidiger, die verletzt ausscheiden mussten. Ob und wer von den Vieren am Sonntag wieder zur Verfügung stehen wird, ist derzeit noch völlig offen.

Sportlich wird das Spiel auf jeden Fall eine große Herausforderung werden und um erfolgreich zu sein braucht die Mannschaft die Unterstützung eines möglichst zahlreichen Publikums. Da am

Sonntagnachmittag im Nachbarort Scheidegg der große Fasnachtsumzug stattfindet, erhalten alle die maskiert zum Spiel kommen eine Ermäßigung auf den Eintrittspreis. Hästräger von Narrenzünften erhalten kostenlosen Eintritt. Der TVL möchte auf diese Weise so viel wie möglich von der guten Laune und der ausgelassen Fasnachtsstimmung einfangen. Auch hofft das Team trotz des Heimspiels der Lindauer Islanders, das ebenfalls am Sonntagabend stattfindet, auf zahlreiche Unterstützer, die nach dem Spiel in Lindau - Spielbeginn ist 1,5 Stunden früher - noch ins Westallgäu aufbrechen. Die Vorfreude auf das Spiel ist riesig und spannend ist auch die Frage wer der Gegner sein wird.

 

Quellen:

Bericht: Oliver Baldauf

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

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Die Qualifikation für das Play-off Halbfinale ist geschafft

Am Ende war es ein glücklicher wenn auch verdienter Sieg für die SG Lindenberg / Lindau 1b. Der EV Mittenwald erwies sich als Gegner der dem Team von Trainer Matthias Schwarzbart alles abverlangte und bis zur letzten Sekunde kämpfte um das Aus zu verhindern.

Bereits beim Hinspiel am Freitag zeigte sich der EV Mittenwald als ebenbürtiger Gegner mit Nehmerqualitäten. Dieser Eindruck sollte sich am Sonntag beim Rückspiel bestätigen. Zwar gelang der SGLL ein furioser Start, bereits nach etwas mehr als vier Minuten lag man durch Tore von Timo Krohnfoth und Daniel Pfeiffer mit 2:0 in Front, doch der Rest des Drittels gehörte den Gastgeberen. Mittenwald agierte wie von Trainer Schwarzbart erwartet mit extrem aggressivem Forechecking und baute großen Druck auf unser Tor auf. Allzu oft waren die Gastgeber einen Schritt schneller und haben unsere Jungs so regelrecht in der eigenen Zone eingeschnürt. Erheblich erschwert wurde die Situation durch 2 frühe Ausfälle von Thomas Wellenberger (vermutlich Bänderriss und Saisonaus) und Markus Schweinberger (Prellung Handgelenk). Ohne Auswechselspieler angereist mussten Schwarzbart sein Team auf 3 Sturmreihen und 2 Verteidigungsreihen umstellen, was den Spielfluss erheblich behinderte. Der Pausenstand von 2:0 spiegelte nicht unbedingt den waren Spielverlauf wieder.

Im 2 Abschnitt dann ein anderes Bild, der EV Mittenwald konnte das enorm hohe Tempo des 1. Drittels nicht aufrecht erhalten und unsere Jungs haben klar das Kommando übernommen. Folgerichtig viel Mitte des 2. Drittels auch das 3:0 durch eine sehenswerte Einzelleistung von Michi Wellenberger, der Treffer war praktisch eine 1:1 Kopie seines Treffers zum 3:0 am Freitag. Der zweite Durchgang ging klar an die SG Lindenberg / Lindau 1b und fand großteils vor dem Mittenwalder Tor statt, doch ein weiterer Treffer wollte nicht mehr fallen. Dies lag vor allem am wieder hervorragend haltenden Torwart des EVM, der gleich reihenweise Glanzparaden zeigte.

Das letzte Drittel begann dann mit Vorteilen für unsere Jungs, bis in der 47. Min bei eigener Überzahl leichtfertig der Anschlusstreffer kassiert wurde. Was dann geschah war an Spannung nicht zu überbieten. Das enorm schnelle und intensive Spiel auf höchstem Bezirksliganiveau hatte beim dezimierten Team von Matthias Schwarzbart, der selbst wegen einer Prellung aus dem Spiel gegen Königsbrunn nicht eingreifen konnte, deutliche Spuren hinterlassen. Der Anschlusstreffer hatte beim EV Mittenwald nochmals Kräfte freigesetzt und Dominik Hattler, der ebenfalls einen großen Tag erwischte hatte, stand unter Dauerbeschuss. Nur wenige Minuten nach dem Ausgleich konnte ein Angreifer der Gastgeber nur regelwidrig am Torschuss gehindert werden. Die Schiedsrichter erkannten auf Penalty. Diesen konnte Hattler aber zur großen Erleichterung der mitgereisten Lindenberger Fans großartig parieren. Kurz darauf gab es jedoch eine Strafzeit für unsere Jungs, welche die Gastgeber zum 2:3 nutzen konnten. Nun folgte ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Es waren nur noch wenige Minuten auf der Uhr, als die vermeitliche Entscheidung durch einen von Dominik Mahren eiskalt verwandelten Penalty fiel. Doch die Messe war noch nicht gelesen. 2,5 Minuten vor Schluss erkannten die Schiedsrichter etwas fragwürdige auf Strafe gegen die SGLL, Mittenwald nahm den Torwart für einen 6. Feldspieler vom Eis. Fast 2 Minuten lang haben unsere Jungs dem 6 gegen 4 trotzen können. 30 Sekunden vor Schluss mussten dann aber noch der erneute Anschlusstreffer heingenommen werden.

Das Ergebnis konnte letztlich mit großem Einsatz über die Zeit gebracht werden, alle Spieler aber vor allem die 4 Verteidiger Prell, Lämmle, Hops und Lofner haben einen unglaublichen Job gemacht. Alle 4 sind Ü30 und hatten jeweils rund 30 Minuten Eiszeit bei höchster Intesität, Hut ab vor dieser Leistung. Trainer Schwarzbart sprach hinterher vom schwersten Spiel und vom besten Gegner der Saison. Er lobte vor allem den Zusammenhalt und die positive Stimmung im Team. Selbst in der brenzligen Schlussphase sind alle ruhig und positiv geblieben. Auch auf dieser Ebene haben sich die Jungs toll entwickelt!

Weiter geht es jetzt am Sonntag den 19.02. mit dem Heimspiel in Lindenberg. Wer der Gegner sein wird, wird erst am Samstag ermittelt, dann treffen die SG Schliersee / Miesbach 1b und der ERC Lechbruck zum entscheidenen 3. Spiel aufeinander.

 

Quellen:

Bericht: Oliver Baldauf

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

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SG Lindenberg/Lindau 1b gewinnen erstes Play-off Spiel verdient mit 4:2 gegen den EV Mittenwald

Die Mannschaft von Trainer Matthias Schwarzbart nahm von Beginn an das Spiel in die Hand und hätte schon früh in den ersten Minuten in Führung gehe können. Allerdings zeigte sich, dass man es mit den Gästen aus Mittenwald, mit einem fast gleichwertigen Gegner zu tun hatte – die Verteidiger blockten die Schüsse und die, die durch kamen hielt ihr Goalie. Die Lindenberger spielten aber ein sehr starkes erstes Drittel, in dem, wie auch über die gesamte Begegnung, jeder Spieler mit Konzentration und vollem Einsatz zu Werke ging. Bei einem Powerplay in der 15. Spielminute gelang Manuel Merk, der vor dem Tor stehend einen Schuss von Andy Hops in das Tor lenkte, den zu diesem Zeitpunkt überfälligen Führungstreffer. Mit 1:0 ging es auch in die Kabinen. Die SGLL, die im ersten Drittel das klar bessere Team war, hätte auch mit 2 oder 3 Treffern in Führung liegen können, ließ aber einige Chancen ungenutzt. Wie schon vor dem ersten Drittel, schneite es erneut in der Drittelpause bei der Eisaufbereitung und beide Mannschaften mussten sich wieder mit den teilweisen schwierigen Bedingungen zurechtfinden. Die etwa 230 Zuschauer, die mit Sirenen für eine tolle Stimmung sorgten, sahen jetzt einen etwas besser ins Spiel findenden EV Mittenwald. SGLL Goalie Dominik Hattler und die Mannschaft wurden jetzt stärker gefordert. Gerade als die Gäste in einem Powerplay auf den Ausgleich drängten, leitete Timo Krohnfoth in der 36. Minute einen Konterangriff mit einem Pass auf Michael Wellenberger ein, der allein zustürmend den Puck zum 2:0 im Gästenetz versenkte. Zwei Minuten später war es erneut Michael Wellenberger der auf 3:0 erhöhte (1. Assist: Daniel Pfeiffer, 2. Assist: Fabian Lämmle). Die Führung war zu diesem Zeitpunkt verdient, man war über weite Strecken spielbestimmend und stand sicher in der Verteidigung.

Allen Zuschauern war klar, trotz einer 3:0 Führung, war die Messe noch nicht gelesen und ein spannender Schluss Abschnitt wurde erwartet. Die Mittenwalder Gäste fanden jetzt immer besser zu ihrem Spiel und damit auch zu Tormöglichkeiten. Mit viel Einsatz hielt die SGLL aber ihr Tor sauber und 7 Minuten vor Spielende erhöhte man durch Daniel Pfeiffer (1. Assist Timo Krohnfoth, 2. Assist: Fabian Lämmle) auf 4:0. Doch wenige Sekunden später verkürzten der EV Mittenwald auf 1:4. Nachdem schnellen Anschlusstreffer drangen jetzt die Gäste auf ein weiteres Tor, doch die Lindenberger Defensive stand meist sicher und das was durchkam hielt Torhüter Dominik Hattler. Zwei Minuten vor Spielende nahm Trainer Matthias Schwarzbart eine Auszeit, um die Mannschaft kurz durchatmen zu lassen und letzte taktische Maßnahmen zu geben. Den Gästen gelang zwar kurz darauf ihr zweites Tor, jedoch spielte die SGLL zum Schluss souverän die Uhr runter.

Die Zuschauer sahen ein Match, dass mit viel Disziplin auf beiden Seiten (8 Strafminuten SGLL / 10 Strafminuten EV Mittenwald) geführt wurde. Mit einer geschlossenen starken Teamleistung, vor allem das erste Drittel war bärenstark, gewann die SG Lindenberg/Lindau 1b verdient mit 4:2 die erste Play-off Begegnung gegen Mittenwald. Mit selben Auftreten kann man mit einem Sieg am Sonntagabend in Mittenwald bereits alles klar für die nächste Runde machen.

 

Quellen:

Bericht: David Ochsenreiter

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

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Playoff - Viertelfinale gegen den EV Mittenwald

Schon seit einigen Wochen steht die Teilnahme für die SG Lindenberg / Lindau 1b an den Playoffspielen zur Bayrischen Bezirksligameisterschaft fest. Seit dem vergangenen Sonntag ist auch der Gegner bekannt, es ist der EV Mittenwald. Ein Verein mit langer Tradition, der in seinen besten Zeiten auch schon in der Oberliga gespielt hat. In den letzten Jahren hat sich der EV Mittenwald als feste Größe in der Bezirksliga Gruppe 3 etabliert, zumeist konnte ein solider Mittelfeldplatz erreicht werden.

Dies trifft in ähnlicher Weise auch für die SG Lindenberg / Lindau 1b zu, zwar steht die Teilnahme an den Playoffs schon seit längerem fest, aber vor der Saison wurde daran noch kein Gedanke verschwendet. Das Team von Trainer Matthias Schwarzbart kann von daher ganz ohne Druck in das Abenteuer Playoffs starten und sehen was am Ende dabei raus kommt. Eine weitere Gemeinsamkeit beider Teams ist die Torgefährlichkeit, mit 143 Toren bzw. 113 Toren in jeweils 18 Spielen haben beide Mannschaften in ihrer Gruppe jeweils am meisten Tore in der Hauptrunde erzielen können. Auch bei den Gegentoren trennen die beiden Mannschaften keine Welten. Es darf also angenommen werden, das sich zwei Teams auf Augenhöhe begegnen werden.

Wenn überhaupt kleine Vorteile für unsere Jungs auszumachen sind, dann mag es zum einen das Heimrecht sein - Spiel 1 und ein mögliches Spiel 3 werden zuhause ausgetragen und zum anderen die Tatsache, das sich einige Spieler im Team befinden die über Erfahrung in höheren Spielklassen verfügen. Für den EV Mittenwald spricht allerdings, das Sie in ihrer Gruppe bis zuletzt richtig gefordert waren. Die Männer um Kapitän Patrick Prell konnten dagegen schon seit Anfang Januar nicht mehr gegen einen ebenbürtigen Gegner antreten. Es wird sich zeigen, ob der Schalter noch mal umgelegt werden kann, wenn man jetzt auf ein gleichwertiges Team trifft.

Den Spielern beider Teams werden all diese Überlegungen reichlich egal sein. Playofftime, dass ist es wofür alle eine ganze Saison lang hart gearbeitet haben. Dafür lebt jeder Eishockeyspieler! Do or Die, wer nicht auf den Punkt die beste Leistung abrufen kann ist raus. Der Modus ist so einfach wie unerbittlich, in maximal 3 Spielen wird ein Sieger der Paarung ermittelt, wer 2 mal gewinnt ist in der nächsten Runde.

Am Freitag um 20.00 geht es los im heimischen Lindenberger Eisstadion bereits am Sonntag um 19.30 steigt das Rückspiel in Mittenwald. Nicht viel Zeit also für Teams und Trainer die Erfahrungen von Spiel 1 taktisch umzusetzen. Um so wichtiger ist ein guter Start in die Serie, deshalb ist das Heimrecht so wertvoll. Diesen Vorteil haben sich unsere Jungs heuer auf höchst eindrucksvolle Weise erspielt. Mit einer so guten Bilanz aus der Hauptrunde, darf zumindest von weiteren Erfolgen geträumt werden, auch wenn wie Eingangs erwähnt, kein Druck besteht irgend etwas erreichen zu müssen. Die bisherige Saison ist bereits ein riesiger Schritt nach vorn, was jetzt noch kommt ist reine Zugabe.

Es sind also alle Voraussetzungen für hochklassiges Eishockey gegeben. Zudem hat sich der Freitag Abend in dieser Saison schon mal als echter Volltreffer erwiesen. Kamen doch zum Spiel gegen den HC Maustadt über 300 Besucher. Um auch am kommenden Freitag wieder solche Besucherzahlen zuerreichen, haben sich die Verantwortlichen beim TVL entschieden, das 1. Playoffspiel zum Blaulichtspiel zu erklären. Alle Mitglieder von Blaulichtorganisationen im Landkreis haben zum Spiel

freien Eintritt. Diese Aktion ist insbesondere auch als Dankeschön an all jene zuverstehen, die im Dienst von Feuerwehr, BRK oder THW das ganze Jahr hindurch ehrenamtlich tätig sind. Oft riskieren sie dabei ihre eigene Gesundheit oder gar ihr Leben, dieser Einsatz soll mit dieser Aktion gewürdigt werden.

 

Quellen:

Bericht: Oliver Baldauf

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

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Hallo TVL Familie, Hallo Sportbegeisterte

Wieder mal meldet sich die Eishockeyabteilung mit der Einladung ein Heimspiel der SG Lindenberg/Lindau 1b im Lindenberger Kunsteisstadion zu besuchen. Am Freitag den 10.02. um 20.00 steigt das erste Spiel des Viertelfinales zur Bayrischen Bezirksligameisterschaft. Der eine oder andere hat die super Erfolge unseres Teams vielleicht in der Zeitung verfolgt. Mit nur einer Niederlage in 18 Spielen, die erfolgte erste im Penaltyschießen, haben unsere Jungs eine äußerst erfolgreiche Saison bestritten. Die Playoffqualifikation ist bereits jetzt der größte sportliche Erfolg der TVL Eishockeyabteilung seit 40 Jahren, damals wurde der TVL bayrischer Natureismeister. Auch unsere jetzige Mannschaft hat die Chance einen Bayrischen Meistertitel zu erreichen. Mit lautstarker Unterstützung des heimischen Publikums soll am Freitag im ersten Spiel, Gegner ist der EV Mittenwald der Grundstein für die Halbfinalqualifikation gelegt werden. Kommt alle ins Stadion und helft mit den nächsten Schritt zumachen, wir wollen zeigen, das Lindenberg immer noch eine Eishockeyhochburg ist. Schickt das Mail bitte weiter, damit so viele Leute wie möglich davon erfahren. Wir hatten heuer schon mal knapp über 300 Besucher bei einem Heimspiel, wäre doch super wenn wir das noch mal hin bekämen.

Wie immer erhalten alle TVL Mitglieder ermäßigten Eintritt.

Liebe Grüße
Oliver Baldauf
Abteilungsleiter
Eishockey
TV Lindenberg 1858

 

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

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Mike Sabautzki trifft vierfach

Eishockey Die SG Lindenberg/Lindau 1b geht mir einem 12:0-Sieg im Rücken in die Bezirksliga-Meisterrunde. Der Gegner steht jetzt fest

Zum Abschluss hat es die SG Lindenberg/Lindau 1b nochmals so richtig krachen lassen. Im letzten Spiel der Bezirksliga-Hauptrunde gewann der Tabellenerste daheim mit 12:0 (3:0, 3:0, 6:0) gegen den EV Königsbrunn. Es war der höchste Saisonsieg für die Spielgemeinschaft und der fünfte zweistellige Erfolg. Torwart Dominik Hattler blieb zum zweiten Mal in dieser Saison ohne Gegentor. „Nach erneut starker Leistung“, lobte Spielertrainer Matthias Schwarzbart. Es dauerte zwar sieben Minuten bis zum 1:0 durch Hannes Smedek, doch danach kam die Angriffsmaschine des Spitzenreiters trotz einiger fehlender Stammkräfte ins Rollen. Mike Sabautzki (4), Manuel Merk (2), Matthias Schwarzbart, Michael Wellenberger, Matthias Speiser, Dominic Mahren und Markus Schweinberger erzielten die weiteren Tore. Der Sieg hätte sogar noch höher ausfallen können, wenn die Hausherren ihr üppiges Überzahlspiel besser genutzt hätten.

„Wir wollten unbedingt große Strafen im Hinblick auf die Play-offs vermeiden“, sagte Schwarzbart. Das gelang mit nur vier Strafminuten gut. Anders die Gäste aus Königsbrunn: Die langten ordentlich hin, hatten am Schluss 62 Strafminuten auf dem Konto – plus 30 Minuten an Diszplinarstrafen. „Das war eine teils unnötig harte Gangart, für die sie die Quittung bekommen haben“, sagte Schwarzbart. Es gab leider auch Verletzungen. Hannes Smedek erlitt wohl einen Bänderriss. Die Saison ist für ihn gelaufen.

Er fehlt damit in der Bezirksliga-Meisterrunde, in der Lindenberg im ersten Spiel am kommenden Freitag wie erwartet den EV Mittenwald empfängt (20 Uhr, Kunsteisstadion am Waldsee). Dabei gibt’s eine spezielle Aktion: Rettungskräfte von Blaulicht-Organisationen (THW, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Polizei) haben freien Eintritt.

 

Quellen:

Bericht: Benjamin Schwärzler (Westallgäuer)

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

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Teamgeist, Torhunger und jede Menge Erfahrung

Die SG Lindenberg/Lindau 1b hat eine überragende Saison mit dem Bezirksliga-Gruppensieg gekrönt. Was steckt hinter dem Erfolg? Wir nehmen das Team vor dem letzten Heimspiel und den Play-offs unter die Lupe.

 

Auch wenn manche Spiele vom Verlauf her knapp waren: Die SG Lindenberg Lindau 1B hat sich mit einer beeindruckenden Überlegenheit die Meisterschaft in der Bezirksliga Gruppe 4 geholt. Aber was macht die Mannschaft so stark? Vor dem letzten Heimspiel am heutigen Samstag gegen den EV Königsbrunn (18 Uhr) schauen wir uns den Tabellenführer etwas genauer an und werfen schon mal einen Blick auf die anstehenden Playoffs, deren Erreichen für den TV Lindenberg jetzt schon der größte Erfolg seit 40 Jahren ist.

 

Wie sieht die Erfolgsbilanz in Zahlen aus?

Die SG Lindenberg/Lindau 1B hat 49 von 51 möglichen Punkten geholt. 16 der bis dato 17 Spiele wurden gewonnen, die einzige Niederlage gab es gegen Vizemeister Lechbruck erst im Penaltyschießen. Das Torverhältnis von 131:37 spricht Bände. Alle Siege gab es mit mindestens zwei Toren Vorsprung, viermal wurde der Gegner sogar zweistellig vom Eis gefegt. Beeindruckend: Zuhause in Lindenberg wurde seit Februar 2015 kein Spiel mehr nach 60 Minuten verloren.

 

Ist dieser Erfolg überraschend?

Ja und nein. Seit der 33-jährige Trainer Matthias Schwarzbart das Sagen hat, geht es konstant nach oben: Platz 5, Platz 3 - und jetzt Platz 1. Er hat es geschafft, aus starken Einzelspielern ein funktionierendes Kollektiv zu formen, in dem jeder für jeden kämpft. Stichwort "Teamspirit". Zudem sind in diesen drei Jahren immer mehr Hochkaräter vom EV Lindau in den Bezirksliga-Kader gekommen, die sich den großen Aufwand in Ober- und Bayernliga nicht mehr antun wollten - zum Beispiel Timo Krohnfoth, Daniel Pfeifer oder Patrick Prell. Kombiniert mit den Lindenberger Sturm - Granaten Manuel Merk und Michael Wellenberger gibt das eine für die Bezirksliga enorme Qualität. Aber dass es die Meisterschaft mit so großem Vorsprung geben würde, damit hatten selbst die kühnsten Optimisten nicht gerechnet.

 

Was sind die Säulen des Erfolgs?

Die Defensive um Kapitän Patrick Prell macht einen richtig guten Job. Selbst in Unterzahl brennt nur selten etwas an - und wenn, dann ist der 22-jährige Torwart Dominik Hattler ein zuverlässiger Rückhalt. Weniger als 2,2 Gegentore pro Spiel sind mit Abstand der Bestwert der Liga. Offensiv ist die Mannschaft sehr variabel. Jede Reihe kann Tore erzielen, schon fünf Spieler haben bereits zweistellig getroffen: Manuel Merk (25), Timo Krohnfoth (16), Michael Wellenberger (l4), Daniel Pfeiffer und Dominik Mahren (beide 11). Insgesamt gab es 16 verschiedene Torschützen.

 

Was sind die Schwachstellen?

Die Strafbank. Angesichts ihrer spielerischen Überlegenheit kassiert die Mannschaft zu viele Zeitstrafen. Das hatte in der Liga zwar bislang so gut wie keine Auswirkung - aber in den Play-offs gegen stärkere Gegner werden die Unterzahlsituationen wohl nicht so glimpflich ablaufen.

 

War in dieser Bezirksliga schon mal ein Meister so gut?

Im langjährigen Vergleich ist die Lindenberger Bilanz schon ziemlich gut - aber zuletzt waren zwei Übermannschaften noch besser: Der EV Füssen gewann in der Vorsaison alle 20 Spiele mit überragenden 228:30 Toren. Und in der Spielzeit 2014/ 15 holte die SG Ulm/Neu-Ulm als Meister satte 58 von 60 möglichen Punkten (165:48 Tore).

 

Wie geht’s jetzt in den Play-off´s weiter?

Die Ersten und Zweiten der vier Bezirksliga-Gruppen ermitteln abkommendem Freitag den Bayerischen Bezirksliga-Meister. Gespielt wird eine K.-o.-Runde im Modus „Best of Three“ (maximal drei Spiele, wer zweimal gewinnt ist weiter). Lindenberg hat als Gruppensieger im ersten Spiel Heimrecht und trifft auf den Zweiten der Gruppe 3. Wer das ist, ist noch offen. Spieltermine für das Viertelfinale sind 10., 12. und 17. Februar. Das Halbfinale ist auf 19., 24. und 26. Februar angesetzt. Die Sieger der beiden Halbfinalspiele qualifizieren sich für die Landesliga und ermitteln im Endspiel am 3., 5. und 10. März den Bayerischen Meister der Bezirksliga.

 

Wie sind die Chancen?

Für Spielertrainer Matthias Schwarzbart ist das „schwierig zu sagen“. Er verfolgt zwar die Ergebnisse und Spielberichte aus den anderen Ligen - aber ansonsten sind ihm die potenziellen Gegner unbekannt. Dass in der Gruppe 3 noch drei Teams um die Play-offs spielen, könne man so oder so interpretieren: Entweder gibt es dort keine Übermannschaft - oder das Niveau in der Liga ist insgesamt hoch. „Wir nehmen es, wie es kommt“, sagt Schwarzbart. Er rechnet damit, dass Mittenwald der erste Gegner wird.

 

Will die Mannschaft überhaupt aufsteigen?

„Mein Ziel war vor der Saison das Erreichen der Play-offs. Alles andere ist ein Bonus“, sagt Schwarzbart. Allein schon die K.-o.-Spiele seien für viele, vor allem junge, Spieler eine neue Erfahrung. Mit dem Thema Aufstieg habe man sich noch nicht beschäftigt. „Wenn es soweit kommen sollte, werden wir mit allen Beteiligten das Für und Wider diskutieren“, sagt der Coach.

 

Welche Rolle spielt das heutige Heimspiel gegen Königsbrunn?

Die Standardreihen funktionieren. Schwarzbart wird mit Blick auf die Play-offs die Gelegenheit nutzen, das eine oder andere auszuprobieren, „um einen Plan B für den Ernstfall“ zu haben. Ziel ist es außerdem, die Heimserie zu wahren.

 

Wie ist die Personalsituation?

Zuletzt gab es einige Ausfälle. Aber: „Alle Stammspieler werden zumindest bis Freitag wieder an Bord Sein“, sagt Schwarzbart. Für Youngster Simon Lehmann (Leistenbruch) ist die Saison beendet.

 

Die Play-off-Teilnehmer aus den vier Bezirksligen

- Bezirksliga Gruppe 1: ERC Ingolstadt und ESV Waldkirchen. Wer Meister wird, entscheidet sich allerdings erst am letzten Spieltag. Beide haben 51 Punkte, Ingolstadt aber das klar bessere Torverhältnis (184:39 zu 142:41).

- Bezirksliga Gruppe 2: Souveräner Meister ist der EHC Klostersee (19 Spiele, 19 Siege, 212:18 Tore), Vizemeister ist der EV Aich (19 Spiele, 16 Siege, 153:63 Tore)

- Bezirksliga Gruppe 3: Der ESC Holzkirchen (42 Punkte, 93:40) ist derzeit Erster, hat aber kein Spiel mehr. Vermutlich wird die SG Schliersee/Miesbach (40 Punkte, 100:43 Tore) vorbeiziehen‚ da sie am letzten Spieltag zum abgeschlagenen Schlusslicht Fürstenfeldbruck muss. Auch der EV Mittenwald hat noch Chancen auf den zweiten Platz (39 Punkte, 103:46 Tore).

- Bezirksliga Gruppe 4: Die SG Lindenberg/Lindau 1b ist Meister, Lechbruck ist Zweiter.

 

Quellen:

Bericht: Benjamin Schwärzler (Westallgäuer)

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

 

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Letztes Spiel der Hauptrunde gegen den EV Königsbrunn

 

Am Samstag um 18.00 wird im Kunsteisstadion Lindenberg zum letzten Hauptrundenspiel der SG Lindenberg / Lindau 1b angepfiffen. Der richtige Zeitpunkt also, für ein Zwischenfazit bevor es dann ab 10.02. in die Playoffs geht. Die Entwicklung welche die Mannschaft in den letzten Jahren genommen hat, ist bemerkenswert. Nach dem Neustart in der Saison 2010/11 – damals noch nicht in Spielgemeinschaft mit dem EVL – konnte man sich Jahr für Jahr steigern. In den Spielzeiten 13/14 und 14/15 konnte jeweils ein guter Platz im Mittelfeld der Liga belegen werden. In der Saison 15/16 gelang dann nochmals eine deutliche Steigerung, die Saison wurde mit dem 3. Tabellenplatz hinter dem überragenden EV Füssen und dem ERC Lechbruck abgeschlossen. Diese positive Entwicklung lässt sich auch an der stolzen Heimbilanz ablesen. In den Heimspielen in Lindenberg gelang es seit Anfang Februar 2015 keinem Gegner mehr die SGLL in 60 Minuten zu besiegen. Die nun zu Ende gehende Saison überstrahlt die Vorjahre nun noch einmal deutlich. In allen Bereichen führt das Team von Spielertrainer Schwarzbart die Ligawertung an. Die meisten Tore wurden erzielt, im Schnitt sind es 7,7 pro Spiel. Gleichzeitig wurden aber auch die wenigsten Gegentore kassiert, 2,2 sind es bisher durchschnittlich pro Spiel. 49 von möglichen 51 Punkten wurden erreicht. Werte mit denen man sich auch im Vergleich mit den anderen Gruppen nicht verstecken muss. Einen solchen Durchmarsch hätten vor der Saison selbst die kühnsten Optimisten nicht für möglich gehalten, die Saisonziele waren jedenfalls mit der Verteidigung von Rang 3 deutlich bescheidener formuliert. Umso größer ist die Vorfreude auf die Playoffs, deren erreichen für den TVL den größten sportlichen Erfolg seit 40 Jahren darstellt.

Doch bevor es soweit ist, trifft man am Samstag noch auf die Mannschaft der Stunde in der Liga. 8 Siege aus den letzten 9 Spielen sind einen eindeutige Bilanz und sprechen für sich. Unter anderem wurde dabei auch Vizemeister ERC Lechbruck geschlagen. Auch der EV Königsbrunn hat dabei eine beachtliche Entwicklung hinter sich. In ihrer zweiten Saison haben sich die Brunnenstädter zu einem echten Spitzenteam gemausert. Noch haben sie es selbst in der Hand mit einem Sieg am Freitag gegen die SG Maustadt / ECDC 1b den 3. Tabellenrang zu erreichen. Für die junge Mannschaft – der älteste Spieler im Kader ist 31 Jahre - von Trainer Klaus Timpel wäre das ein riesen Erfolg. Dem Verein, der sehr Konsequent auf die eigene Jugend setzt und dabei hervorragende Arbeit leistet, wäre dieser Erfolg jeden falls zu gönnen.

Am Samstag wird es also für beide Teams noch um was gehen, die Gäste haben die Chance den 3. Platz zu erreichen bzw. zu festigen und die Heimmannschaft möchte ihre makellose Bilanz verteidigen. Für die SGLL wäre es zudem vor allem im Hinblick auf die Playoffs wichtig mit einem Sieg das Vertrauen in die eigenen Stärken weiter zu festigen. Ein starker Gegner wie der EV Königsbrunn kommt da genau zur rechten Zeit. Den Zuschauern wird sicher noch mal ein hochklassiges Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe geboten werden.

 

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Der Bezirksliga-Meister der Gruppe 4 schießt sich warm für die Play-offs

Die SG Lindenberg/Lindau 1b hat ihr Heimspiel gegen die EG Woodstock Augsburg mit 12:3 (6:0, 4:2, 2:1) gewonnen. Es war bereits der vierte zweistellige Sieg für die Spielgemeinschaft, die als torgefährlichste Mannschaft der Liga ihre Quote auf stolze 7,7 pro Spiel erzielte Treffer ausgebaut hat.

Verletzungs- und krankheitsbedingt gab es bei den Hausherren wieder einige Umstellungen. Beispielsweise stand Patrick Vonmoos anstelle von Stammkeeper Dominik Hattler zwischen den Pfosten, zudem mussten sich auch Spielertrainer Matthias Schwarzbart, Verteidiger Mario Kustor und Routinier Daniel Pfeiffer mit der Zuschauerrolle begnügen. Ein Problem war das nicht. „Wie schon in den Vorwochen zeigt sich, dass wir selbst den Ausfall von Leistungsträgern mit unserem breiten Kader gut kompensieren können“, so Schwarzbart. Im Lindenberger Kunsteisstadion agierte der Tabellenführer gegen den Drittletzten im ersten Spielabschnitt drückend überlegen. Mike Sabautzki (2.), Jan Birkner (3.), Timo Kronfoth (5.), Michael Wellenberger (11.), Andy Hops (11.) und Dominic Mahren (18.) sorgten gleich für ein halbes Dutzend Treffer.

„Das 6:0 war sogar noch schmeichelhaft für die Augsburger“, befand Schwarzbart. Er nutzte die klare Führung, um im zweiten und dritten Drittel zu experimentieren und neue Zusammenstellungen der Reihen zu testen. „Dadurch hat der Spielfluss etwas gelitten, aber wir konnten wichtige Erkenntnisse ziehen – denn wir wollen flexibel in die Play-offs gehen.“ Kapitän Patrick Prell per Dreierpack (24./31./38.) und Matthias Speiser (36.) trafen zum 10:2-Zwischenstand nach dem zweiten Drittel. Die mit nur elf Spielern angereisten Augsburger konnten zwischendurch auf 1:8 (32.) und 2:8 (36.) verkürzen.

Im dritten Drittel fielen dann noch drei Tore: Mahren (48.) und Elia Feistle (56.) erhöhten auf 12:2, ehe die Gäste 15 Sekunden vor Schluss noch einen weiteren Ehrentreffer erzielen konnten. Die bereits als Meister feststehende SG Lindenberg/Lindau 1b erwartet zum letzten Spieltag der Hauptrunde den Tabellenvierten Königsbrunn (Samstag, 18 Uhr).

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Als frisch gebackener Meister gegen die Augsburger Woodstocks

 

Mit der breiten Brust des Meisters der Bezirksliga Gruppe 4 kann das Team der SG Lindenberg / Lindau 1b am Wochenende, zum vorletzten Spiel der Gruppenphase antreten. Gegner beim Heimspiel das am Sonntag um 18.00 m Lindenberger Eisstadion beginnt, ist mit den Woodstocks Augsburg ein alter Bekannter und eines der Urgesteine der Bezirksliga. Die Spieler dem freundlichen Vögelchen auf der Brust sind denkbar schlecht in die Saison gestartet. Allerdings haben sie sich mit zunehmender Dauer der Saison immer mehr gesteigert und dabei auch einige Favoriten mächtig geärgert. Unter anderem konnten die Augsburger gegen den Tabellendritten Maustadt und den Tabellenvierten Königsbrunn gewinnen. Auch gegen den Zweiten Lechbruck gab nur eine denkbar knappe Niederlage mit dem entscheidenden Gegentor in den Schlussminuten des Spiels. Die SG Senden / Ulm, unser Gegner vom letzten Wochenende, wurde gar mit 17:0 versenkt. Es gilt also auf der Hut zu sein vor diesem Gegner, auch wenn der nur auf dem drittletzten Tabellenrang steht. Aber Matthias Schwarzbart wird wissen was für ein Kaliber da auf sein Team zukommt. Bereits nach dem knappen 6:3 Sieg in Augsburg sprach er von einem der schwierigsten Spiele und von einem Gegner der da unten in der Tabelle sicher nicht hin gehört. Zu dem sind nahezu alle Spieler wieder an Bord und alle Blessuren auskuriert, es kann also personell aus dem Vollen geschöpft werden. An der Motivation wird es trotz der bereits erreichten Meisterschaft nach mangeln. Denn eine Sache gilt es noch sauber zu Ende zu bringen. Als einziges Team der Liga ist die SGLL nach 60 Minuten noch ungeschlagen und dass soll auch so bleiben! Geschenke wird es also keine geben an die Männer aus Augsburg, trotz des schönen Logos. Die hoffentlich wieder zahlreichen Zuschauer dürfen sich aber bei wieder etwas angenehmeren Temperaturen auf einen spannenden Eishockeyabend freuen.

 

Quellen:

Bericht: Oliver Baldauf

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

 

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SG Lindenberg/Lindau 1b ist vorzeitig Meister

 

Eishockey Der Bezirksligist gewinnt daheim mit 8:1 gegen Senden/Ulm und profitiert von einem Ausrutscher seines ärgsten Verfolgers

 

Lindenberg Quasi daheim auf dem Sofa hat die SG Lindenberg/Lindau 1b die Meisterschaft in der Bezirksliga 4 endgültig fix gemacht. Nachdem der Tabellenführer zuhause die SG Send-en/Ulm/Neu-Ulm mit 8:1 (3:1, 2:0, 3:0) besiegt hatte, verlor der letzte ernsthafte Verfolger Lechbruck einen Tag später etwas überraschend mit 2:3 in Königsbrunn. Zwei Spieltage vor Ligaschluss ist Lindenberg damit nicht mehr einzuholen – und hat in den am 10. Februar begin-nenden Play-offs das wichtige Heimrecht.

Da wie in der Vorwoche einige Leistungsträger fehlten, musste Spielertrainer Matthias Schwarz-bart die Mannschaft erneut umbauen. So kamen unter anderem Torhüter Patrick Vonmoos und der lange verletzte Mario Kustor (am 2:1 beteiligt) zu ihren Saisondebüts.

Alles begann vielversprechend gegen den Tabellenvorletzten. Bereits nach wenigen Sekunden brachte Timo Krohnfoth den Puck im Gästetor unter und auch in den folgenden Minuten fand das Spiel nur im Ulmer Drittel statt. Danach schlichen sich aber Nachlässigkeiten ein. Lindenbergs Torhüter Patrick Vonmoos stand immer häufiger im Mittelpunkt – und die Gäste glichen sogar zum 1:1 aus (10.). Den in dieser Phase etwas schmeichelhaften, aber wichtigen 2:1-Führungstreffer erzielte Schwarzbart, ehe Manuel Merk zwei Minuten vor der Pausensirene auf 3:1 stellte.

Auch im zweiten Drittel lief bei eisiger Kälte zwar nicht alles rund bei den neu formierten Hausherren, doch Matthias Schwarzbart gelang erneut ein schnelles Tor zum 4:1. Vor 70 Zuschauern kamen auch die Gäste von der Donau zu Möglichkeiten, doch Vonmoos erwischte einen guten Tag und ließ in der Folge keinen weiteren Gegentreffer mehr zu. Nach dem 5:1 durch Timo Krohnfoth Mitte des zweiten Drittels war das Spiel dann endgültig entschieden. Den mit nur zwölf Spielern angereisten Gästen merkte man langsam das kräftezehrende Spiel an. Einen kleinen Aufreger gab es aber noch: Nach einer kurzen Boxeinlage vier Minuten vor Drittel-ende füllten sich die Strafbänke.

Im letzten Drittel spielte die SG Lindenberg/Lindau 1b die Partie souverän herunter. Mike Sabau-tzki (nach Zuspiel von Timo Krohnfoth), Thomas Wellenberger (auf Vorlage von Michael Wellen-berger und Patrick Prell) sowie Elias Feistle legten noch drei Tore zum klaren 8:1-Endstand nach. „Mit der Leistung bin ich zufrieden“, stellte Spielertrainer Matthias Schwarzbart nach der Partie fest.

 

 

Quellen:

Bericht: Benjamin Schwärzler WA

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

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Heimspiel gegen die SG Senden/Ulm-Neu-Ulm 1b

 

Am Samstag um 18.00 Uhr empfängt die SG Lindenberg / Lindau 1b die SG Senden/Ulm-Neu-Ulm 1b im Lindenberger Eisstadion. Die vor dieser Saison neu formierte Spielgemeinschaft be-findet sich aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz und bringt stolze 141 Gegentore aus 14 Spielen mit ins Westallgäu. Pro Spiel mussten die Goalies der Crocodiles durchschnittlich 10 mal hinter sich greifen, fast 5 mal so häufig wie Dominik Hattler im Tor der SGLL. Mehr als eine Pflichtaufgabe darf es also nicht sein, was da am Samstagabend auf Matthias Schwarzbart und sein Team zukommt. Zwar haben es die Sendener dem Tabellenzweiten Lechbruck beim Aufeinandertreffen am letzten Wochenende recht schwer gemacht, letztlich gewann Lechbruck das Spiel aber doch deutlich.

Da die SGLL durch den Sieg in Türkheim und die überraschende Niederlage der SG Maustadt/ECDC 1b in Augsburg bereits für die Meisterschaftsplayoffs qualifiziert ist, wird es am Samstag vor allem darum gehen, im Rythmus zu bleiben und die Ambitionen zur Gruppenmeisterschaft mit einem weiteren Sieg zu untermauern. Mit 2 Siegen aus den noch anstehenden 3 Heimspielen, wäre dem Team um Kapitän Patrick Prell dieser Erfolg nicht mehr zu nehmen. Trainer Schwarzbart wird wie bereits am letzten Wochenende nicht auf alle Spieler zurückgreifen können. Einige sind krank oder kurieren Verletzungen aus. Es dürften aber allemal genügend Spieler zur Verfügung stehen um ein spielstarkes Team aufs Feld schicken zu können. Erfreulich ist dabei, dass mit Mario Kustor und Nico Weidhofer zwei Spieler wieder ins Training eingestiegen sind, die seit Saisonbeginn verletzt ausgefallen waren.

Den hoffentlich wieder sehr zahlreichen Zuschauern wird sicherlich wieder ein hochklassiges Eishockeyspiel geboten werden. Wenn der erfolgreichste Angriff der Liga auf die schlechteste Abwehr trifft, darf auf viele Tore für unser Team gehofft werden.

 

Quellen:

Bericht: David Ochsenreite

Fotos: David Ochsenreiter

Fotos: Florian Wolf / Shakral Photography

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Tabellenführer löst Pflichtaufgabe locker

 

SG Lindenberg/Lindau 1b gewinnt trotz einiger Ausfälle mit 9:1 in Türkheim

Pflichtaufgabe souverän gelöst: Trotz einiger Ausfälle hat die SG Lindenberg/Lindau 1b das Auswärtsspiel beim punktlosen Schlusslicht ESV Türkheim mit 9:1 (3:0, 1:1, 5:0) gewonnen. Für den Spitzenreiter, der die Play-off-Teilnahme bereits in der Tasche hat, war es der 14. Sieg im 15. Saisonspiel.

Spielertrainer Matthias Schwarzbart musste krankheits- und verletzungsbedingt gleich auf neun Spieler verzichten, darunter auch Leistungsträger wie Timo Krohnfoth, Dominic Mahren und Daniel Pfeifer. „Wir haben trotzdem ohne Probleme eine schlagkräftige Truppe zusammenbekommen. Die Tiefe des Kaders zahlt sich jetzt aus“, sagte Schwarzbart nach dem Spiel und verteilte zugleich ein Lob: „Die Jungs, die nachgerückt sind, haben einen guten Job gemacht.“ Ein Extralob gab es vom Trainer für Hannes Smedek, der „super gespielt“ und nach fünf Minuten auch den Torreigen eröffnet hat.

Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf und das Kräfteverhältnis gut wieder. Türkheim konnte mit dem Spitzenreiter nicht mithalten und war nur aufs Verteidigen aus.

Die Tore für Lindenberg erzielten Manuel Merk (2), Michael Wellenberger (2), Matthias Schwarzbart (2), Hannes Smedek, Matthias Speiser und Mike Sabautzki. Das zwischenzeitliche 3:0, das Wellenberger auf Vorlage von Merk erzielte, war dabei das 100. Gegentor für die Hausherren.

Angesichts des Kantersieges gab es für Schwarzbart kaum einen Grund zur Kritik. Das einzige Haar in der Suppe waren für ihn „die vielen unnötigen Strafzeiten trotz Überlegenheit“. Insgesamt 16 Strafminuten waren es am Ende. „Das müssen wir verbessern. Auch das Gegentor ist in einer 3:5-Situation gefallen“, so S